E-Auto wirklich umweltfreundlicher als Benziner und Diesel? Diese Beweise sind eindeutig

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Immer wieder steht das E-Auto in der Kritik. Insbesondere Befürworter von Benziner und Diesel beschuldigen den Stromer, nicht wirklich umweltfreundlicher zu sein, als der Verbrenner. Doch haben sie recht? Jetzt sind die Beweise da.
E-Auto wirklich umweltfreundlicher als Benziner und Diesel? Diese Beweise sind eindeutig
E-Auto wirklich umweltfreundlicher als Benziner und Diesel? Diese Beweise sind eindeutigBildquelle: Erik Mclean / Unsplash

E-Auto oder Verbrenner? Seit Jahren diskutieren Experten darüber, ob der Stromer wirklich umweltfreundlicher ist als Benziner und Diesel. Während es für Befürworter von Elektrofahrzeugen keine andere Wahrheit gibt, bezweifeln Gegner immer wieder den kleineren CO₂-Fußabdruck – vor allem hinsichtlich der Herstellung und Entsorgung der Batterien. Immer wieder sorgen Studien zusätzlich für Verwirrung. Wie etwa diese hier: „Das E-Auto und die große Klimalüge: Basiert die Wende auf einem Rechenfehler?“ Doch nun sollen handfeste Beweise die ganze Wahrheit aufdecken.

Der Verbrenner ist der „Elefant im Raum“, nicht das E-Auto

Für E-Auto-Kritiker ist es insbesondere die Akkuherstellung, die das E-Auto zur Umweltsünde macht. Viele sind davon überzeugt, dass ein Elektrofahrzeug erst nach vielen hunderttausend Kilometern so klimafreundlich ist wie ein Verbrenner. Das Raffinieren von Öl und der CO₂-Ausstoß von Diesel und Benziner seien weitaus weniger kritisch als die Herstellung und Entsorgung der E-Auto-Batterien. Eine aktuelle Studie will damit nun aufräumen. Wissenschaftler der Yale University stellen im Vergleich zum Verbrenner verwundert fest: „Das Überraschende war, dass die Emissionen von Elektrofahrzeugen um ein Vielfaches niedriger waren.“ Die Lieferkette für Verbrennungsfahrzeuge sei so schmutzig, dass E-Autos sie nicht übertreffen können, selbst wenn man die indirekten Emissionen einbeziehen würde.

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„Der Elefant im Raum ist die Lieferkette von Fahrzeugen mit fossilen Brennstoffen, nicht die von Elektrofahrzeugen“, sagt der Studienleiter Paul Wolfram. Sein Fazit lautet deshalb: Je schneller die Welt auf Elektrofahrzeuge umsteigt, desto besser. Allerdings nur, wenn Strom weiter dekarbonisiert wird.

Strom und Akku müssen sich ändern

Doch nicht nur der Strommix muss sich in Zukunft verändern. Auch das E-Auto muss es tun. Denn: Das Vorkommen der Rohstoffe, die zur Herstellung von Akkus nötig sind, könnte schneller enden als gedacht. Wie eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, ist die Versorgungssicherheit der Industrie mit mehr als 20 wichtigen Rohstoffen sehr kritisch. Davon betroffen ist auch die Versorgung bei den für die E-Auto-Batterien wichtigen Rohstoffen Kobalt, Lithium und Graphit.

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Die Kobaltreserven etwa reichten beim heute absehbaren Bedarf nur noch für die kommenden 11 Jahre. Doch heißt das, dass das E-Auto ein Auslaufmodell ist? Es sei kein Grund zur Panik, sagen die Studienleiter, jedoch muss man das als ein Warnsignal ansehen. Schließlich arbeiten viele Unternehmen heute schon an kobaltfreien Batterien.

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19 KOMMENTARE

  1. Andr3

    https://graslutscher.de/warum-es-meistens-unertraegliche-heuchelei-ist-wenn-besitzern-von-e-autos-das-kobalt-in-den-akkus-vorgerechnet-wird/

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  2. Karl

    „Davon betroffen ist auch die Versorgung bei den für die E-Auto-Batterien wichtigen Rohstoffen Kobalt, Lithium und Graphit.“ Bärböck würde sagen „…. Kobold, Linolium und Grapefruit“
    Studien sind immer so ne Sache, ich bin mir nicht sicher ob diese Studie wirklich gut gemacht wurde, also im Sinne von WIRKLICH herausfinden, was Sache ist oder ein auftragsbezogenes Ergebnis gesucht und gefunden wurde.

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  3. Frei

    Durch Verteuerung von Stromkosten, könnte sich diese Überlegung selbst erübrigen.
    Die Grünen haben durch starke Erhöhung der Strompreise, selbst das Begräbnis für E-Autos angeleiert.

    In vielen Fällen ist schon heute Diesel günstiger als Strom für Autos.
    Rechenbeispiel: auf 100 km verbraucht ein E-Auto mit Licht, Klima, usw. mehr als 21 KW.
    21 KW mal 0,32 € ergibt 6,72 €. Dafür kann man schon Diesel kaufen, um mit sparsamen Dieselfahrzeug 100 km zu fahren.

    In der Praxis ist aber noch teurer, weil der Kilowatt an Strom tanken bis zu 0,90 € kostet! Tendenz steigend. Dazu kommen Verluste durch Umwegfahrten zu Strom Tankstelle, und finanzielle Verluste für Zeit / Wirtschaftsleistung, die durch warten an der Strom-Tanke verursacht werden. Dazu kommt noch die bereits jetzt festgelegte nächste Stromerhöhung durch noch mehr CO2 Steuer. Dazu auch noch die höheren Preise für E-Erwerb von Auto. Ohne horrenden Subventionen zu den die Steuerzahler gezwungen werden, hätte E-Auto keine Chance.

    Auch „Die Welt“ fragt schon zurecht:
    Zurück in die Diesel-Ära? „Bei den Strompreisen wird es zwangsläufig so kommen“
    https://www.welt.de/wirtschaft/article236269676/Zurueck-in-die-Diesel-Aera-Bei-den-Strompreisen-wird-es-zwangslaeufig-so-kommen.html?icid=search.product.onsitesearch

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    • JoeB

      „Die Welt“ ist eine von sieben Publikationen, die dauerhaft den androgenen Klimawandel leugnet…das ICCP liefert korrekte wissenschaftlich bewiesene Daten.

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  4. Grimmer

    Lieber „Frei“ ,
    Warum geht es in deiner Aussage (wie übrigens meistens) um die Kosten für den Strom und nicht den Verbrauch?
    Wen wir die 21 KW als Verbrauch annehmen sind das gegengerechnet ca 2,2 Lieter Diesel, da ein Liter Diesel knapp 10 KW Energie enthält.
    Was der ein oder andere dafür zahlt ist doch letztlich für eine Verbrauchsrechnung nicht interessant.
    Im übrigen habe ich im Verlauf meiner über 12000 Elektrokilometer im letzten halben Jahr im Schnitt etwa 37 Cent für ein KW bezahlt. Man muss halt kucken wo man tankt und mit welchen Tarifen.
    MfG TG

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  5. Ioniq Fahrer

    @Frei kurz zum Verbrauch:
    Hyundai Ioniq mit Sitzheizung, Lenkradheizung, Klima Anlage auf 22 Grad aktuell 14,5 kW/100 km
    Die anderen falschen Thesen: EnBW Säule 48 Cent/kW, Umwege zur Säule: keine, liegt auf dem Weg, ansonsten Laden zu Hause 27,5 Cent/kW.
    Also ich bin billiger dran als mit Diesel. Ich kenne jedoch ihre Situation nicht…

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  6. jörg

    @Frei,1. du vergleichst den Verbrauch eines E SUV mit dem Verbrauch eines Diesel Kleinwagens.
    2. Die aktuellen co2 Preise wurden von der CDU beschlossen und nicht von dem Grünen
    3. Der CO2 Preis wirkt sich vor allem auf fossile Brennstoffe aus, also Diesel, welcher aktuell übrigens so teuer ist wie nie, Tendenz steigend.

    Strom sollte in Zukunft eher billiger werden wenn der Ausbau erneuerbarer Energien mal schneller voran geht und die EEG Umlage demnächst auch weg fällt.

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  7. Michael Janitschek

    Wenn wir in die Zukunft schauen gibt es wohl keine andere Alternative als das E-Auto. Wenn nach 2030 die ersten Fusionsreaktoren am Netz sind und wir mehr Energie zur Verfügung haben als wir je verbrauchen können, sollte spätestens der Wendepunkt erreicht sein. Alle anderen Technologien sind bis dahin vermutlich ebenfalls so weit, dass es keine andere Wahl gibt.

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  8. Matti

    Ich bin Weingfahrer, nur Familienurlaub und mal zu Ikea, keine 5000km im Jahr, alles andere erledige ich mit dem ebike.
    der extrem hohe Preis eines Eautos gegenüber eines Diesel rechnet sich für mich überhaupt nicht und Familienurlaub mit 4 Kids und Hund 800km kann ich mir bei bester Phantasie nicht elektrisch vorstellen…. So umweltfreundlich ich auch eingestellt bin, ein eauto ist derzeit inakzektabel.

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    • JoeB

      …und Sie leisten sich für 5000km pro Jahr ein eigenes Auto? Wenn Sie eine Gesamtkostenaufstellung machen, dann werden sie vermutlich hinsichtlich der „Kosten je Kilometer“ kurz in Schnappatmung verfallen.
      Und niemand sagt, dass funktionierende Fahrzeuge weg geworfen werden sollen…es sollen nur keine / wenig neu Verbrennungsmotoren auf die Straße kommen.

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  9. Das Landei

    An alle die FREI kritisieren und in ihrer eigenen Blase leben.
    Schon daß die Rettung der Welt das E-Auto in euren Augen ist.
    Dann lebt weiter in der Blase, ich hoffe das sie das nächste AKW direkt bei euch vor der Tür bauen, denn die sind ja jetzt grün und sowas von Bio.
    Ihr vergesst nur einen kleinen aber absolut wichtigen Faktor und der ist die Landbevölkerung.
    Für die kommen die E-Autos nicht in Frage, weil sie die nicht wirklich nutzen können.
    Klar, wenn man in der Stadt wohnt, da kann man alles an jeder Ecke haben, aber am Land schaut das Mal komplett anders aus.
    Aber ich vergaß, der Strom kommt ja aus der Steckdose….
    Die Studie ist eine Farce, denn Faktoren wie Herstellung wurden nur mit einem blinden Auge betrachtet.
    Ein E-Auto verbraucht deutlich mehr Ressourcen als alles andere, oder was glaubt ihr wie der Elektromotor hergestellt wird?
    Was ist mit den Kunststoffen für den Leichtbau? Die verbrauchen keine Ressourcen und erzeugen kein CO2?
    Wäre mir jetzt neu.
    Schade, mit den E-Auto Fanatiker ist es wie mit Impfgegnern, sie verlangen daß man ihre Sicht akzeptiert, aber um Gottes Willen nur nicht über den Tellerrand blicken und auf keinen Fall eine andere Meinung zulassen.
    Sehr traurig, die Welt rettet ihr jedenfalls nicht mit euren Bio Green E-Autos, aber durch eure einseitige Sicht, zeigt ihr klar und deutlich das nicht das CO2 uns umbringen wird, eher unsere wachsende Dummheit.
    Was jetzt kommt weiß ich eh, viel Spaß dabei sag ich nur, denn ich werde meinen Kaffee genießen und zuschauen wie ihr hier versuchen werdet gegenzusteuern.

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  10. Tom

    Wie ist es denn wenn die Politik dafür Sorgt das die Grüne E Karre Billiger in der Anschaffung ist wie Verbrenner?!…..Das würde schon einiges an Kauflust Steigern, die Batterie hält doch eh keine 10 Jahre in der Karre, ist doch Lächerlich wenn man Alte Pläne wieder aus der Schublade nimmt und Baut dann ein E Auto…Wasserstoff ist wohl eher Akzeptabel wie Strom Tanken, zumal wenn man nicht zum jetzigen, ist Zeitpunkt genug Strom hat….Michrechner gab es schon immer…

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  11. Tom

    Sobal der Akku streikt oder an Leistung verliert, wird die Karre zum Alptraum beim Privat Mann, gibt kein Grund sone Kiste zu Kaufen, es seidenn man Mietet diese Fahrende Baustelle Tutti kompletto inkl. Akku..Selbst das Lohnt nicht für Otto Normal Verbraucher….E Bikes, City Roller und andere klein Fahrzeuge sind völlig Okay mit Batterie…

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  12. Sig

    Das Problem ist die Verteilung des Stroms, besonders in Städten. Stichworte sind Strommanagement und Brandschutz. Ich will hier nicht im Detail darauf eingehen. Aber jeder, der in einer größeren Stadt wohnt möglicherweise in einem Hoch- oder Mehrfamilienhaus, sollte sich mit den beiden genannten Punkten auseinander setzen, bevor er sich mit dem Gedanken einer eigenen Ladestation beschäftigt. Ich höre schon die Buh Rufe, aber das Gejammere könnte in ein paar Jahren groß werden.

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  13. LadyH

    Ich kann es mit meinem Gewissen nicht vereinbaren, dass Menschen massiv ausgebeutet werden oder gar sterben, beim Abbau von Rohstoffen für das ach so saubere E-Auto. Ganz zu schweigen von den Millionen Litern Wasser, welches in die Erde gepumpt wird für ein bisschen Lithium. Dann werden die Autos in China gebaut und mit Schiffen hierher gekarrt. Es gibt keine vernünftige Lösung für die Akkus, die werden im Moment eingelagert in riesigen Hallen. Das ist umweltfreundlich und sauber? Ach ja und wo kommt der Strom her? Klar aus der Steckdose, dieser Strom wiederum wird zugekauft aus Atomkraftwerken aus dem Ausland 😡 Ich kann mich noch erinnern, dass früher dazu aufgerufen wurde, sparsamer mit Strom umzugehen, um Strom zu sparen. Das zählt heute natürlich nicht mehr. Ach und noch eins: was bitte ist umweltschonend und umweltfreundlich daran, hektarweise Wald zu roden, für Windräder, und tonnenweise Beton im Boden, die gerade Mal so lange laufen, solange bis die Förderung ausläuft, danach werden sie still gelegt und verrotten vor sich hin. Nicht nur, dass sie die Landschaft verschandeln, nein auch da ist die Entsorgung nicht geklärt. Und jetzt erzählt mir nochmal, die E-Autos sind umweltfreundlich. Ich lach mich tot. Dafür fahre ich noch 100 Jahre Diesel und bin umweltfreundlicher. Diese Doppelmoral ist einfach nur zum ko…..

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  14. M76

    Wie funktioniert jetzt das Recycling der Batterien? Wann wird der Strom grün sein und nicht schwarz oder blau?

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  15. R4ptor

    Von wegen Nachhaltigkeit und so weiter. Was die meisten nicht wissen ist,das dort wo die ganzen Rohstoffe abgebaut werden kleine Kinder hauptsächlich schuften und es meistens nicht Mal bis zum 18lebensjahr überleben wenn sie nicht vorher an Vergiftung gestorben sind.also wenn sowas Nachhaltigkeit sein soll dann sag ich nur Inkompetenz heutzutage in der Politik usw ganz groß geschrieben.traurig sowas.

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  16. ALEX

    Leute kommt mal wieder runter. Das E-Auto ist für eine Kurzstrecke doch durchaus interessant, gerade im Stadtverkehr. Auf Langstrecke und im ländlichen Bereich dafür Nonsens. Es gibt kein Allheilmittel. Der richtige Mix macht. klassischer Verbrenner für Motorradfahrer, Diese zumindest aktuell für LKWS, Elektro für Kurzstrecke und Stadt und Wasserstoff für die zukünftige Langstrecke. Sobald wir den richtigen Mix gefunden haben, wird es für das Klima erst besser.

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  17. Tobi

    Also zu diesem Beitrag braucht ihr nicht Diskutieren, denn er bezieht sich auf den US Markt nicht auf den Deutschen Markt.
    Steht schon in der Überschrift der Studie.
    Und ihr wisst alle was für dort für Autos fahren und was diese verbuchen im Gegensatz zu Deutschland.
    In Deutschland fahren wir mit 3-4 Zylinder im Schnitt und nicht mit 6-8, wir haben strengere Normen ich sag nur Umweltplaketre Eurocard, Adblue etc.
    Ihr wisst auch das Autos nach CO2 besteuert werden und daher der Diesel on der Grundsteuer vor dem CO2 Aufschlag Zeugen ist da er weniger CO2 Ausstoß als ein Benziner, wir haben Feinstaubfilter im Auspuff im Gegensatz zu den USA (Rolling Coal), unsere LKW sind wesentlich anders Dimensioniert und Optimiert und nicht einfach nur groß größer Hauptsache Motor, nein auch AdBöue etc.
    Dann hat auch schon der ADAC festgestellt dass in der Stadt die Luft die in ein Modernen (stand der Technik) Diesel PKW reingeht am auspuff sauberer wieder rauskommt.
    Wir können bei solchen Studien nicht China, USA, Russland und Deutschland vergleichen. Die Studie zählt nur für die USA nicht für Deutschland!
    Wir brauchen eigene Studien welche nicht immer den Diesel ausgrenzen sobald es um Co2 ausstoß geh.

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