Die große E-Auto-Lüge? Diese alarmierenden Zahlen zeigen die ganze Wahrheit

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Das E-Auto nimmt immer mehr Fahrt auf. Es gibt kaum noch einen Autobauer, der keinen Stromer anbietet. Doch ist das Elektroauto wirklich klimafreundlicher als Diesel und Benziner? Aktuelle Zahlen zeigen die ganze Wahrheit.
Die große E-Auto-Lüge? Diese alarmierenden Zahlen zeigen die ganze Wahrheit
Die große E-Auto-Lüge? Diese alarmierenden Zahlen zeigen die ganze WahrheitBildquelle: Olav Tvedt/Unsplash

Dem E-Auto gehört die Zukunft. Das zumindest hört man derzeit fast überall. Der Tod der Verbrenner scheint beschlossen und ist nur noch eine Frage der Zeit. Tesla und Umwelt-Aktivisten haben einen Stein ins Rollen gebracht, den die Politik hierzulande wohl aufgrund guter Lobbyarbeit seitens deutscher Autobauer lange nicht einmal gesehen hat. Nun versucht man mit Steuergeldern das E-Auto als die eierlegende Wollmilchsau und Klimaretter an den Mann zu bringen. Doch wie umweltfreundlich sind E-Fahrzeuge im Vergleich zum Verbrenner wirklich?

E-Auto oder Benziner? Es spielt keine Rolle

Pro Kilometer verursacht ein Tesla Model 3 eigenen Angaben zufolge 65 Prozent weniger CO2 als ein vergleichbarer Mercedes C 220 d. Eine Studie der Technischen Universität Eindhoven zeigt, dass man den Nachteil der energieintensiven Produktion des E-Autos samt Batterien so bereits nach 30.000 Kilometern Laufleistung ausgleicht. Doch das ist nur die halbe Wahrheit.

Eine deutlich umfassendere Studie des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) zeigt erstmals eine echte Gesamtbilanz. Demnach sind E-Autos über das gesamte Autoleben nicht immer die beste Wahl, wenn es um Klimaschutz geht. Im Fokus der Untersuchung: die sogenannte Klimabilanz – also die Summe von CO2-Emissionen, die eine Antriebsart letztlich verursacht. Das Ergebnis: Ob E-Auto oder Verbrenner – beim aktuellen Strommix spielt das hinsichtlich des Klimas keine Rolle. Den Augenblick betrachtet, ist das E-Auto also kein Klimaretter.

E-Auto oder Diesel? Diese Zahlen zeigen die erschreckende Fehlkalkulation

Umweltfreundlicher erst nach 12 Jahren

Das E-Auto hat ein großes Problem. Bei der Produktion muss der Stromer bereits 60 Prozent seines CO2-Rucksacks schultern. Bei einer Laufleistung von 12.000 Kilometern pro Jahr, einem durchschnittlichen Verbrauch von 15,8 kWh/100 km und einer Akkukapazität von 48 kWh erreicht der Stromer so nach 12 Jahren die 100-Prozent-Marke. In die Rechnung fließen allerdings auch der aktuelle Strommix sowie die Produktion der Batteriezellen in China und Montage des Autos in Europa ein.

Bei einem Verbrauch von 17,6 kWh/100 km erreicht das E-Auto die CO2-Bilanz eines Diesel (mit B7 Treibstoff und einem Verbrauch von 4,5 l/100 km) erst nach 300.000 Kilometern. Zum Vergleich: Das Tesla Model 3 verbraucht nach Angaben des ADAC-Ecotests 19,5 kWh/100 km. Der BMW 420d Coupé hingegen kommt auf 4,5 l auf 100 km.

Tesla: Das ist die nächste schallende Ohrfeige

Das muss sich ändern

Um das E-Auto wirklich als Klimaretter bezeichnen zu können, müssen sich einige Dinge verändern. Die Fertigung von Batterien muss von China nach Europa verlagert werden. Zwar ist das Thema Solar auch im Reich der Mitte in aller Munde. Die Klimaneutralität soll im größten Automarkt der Welt aber erst 2060 kommen. Allein durch die Nutzung fossiler Brennstoffe wird in China innerhalb von nur drei Wochen mehr CO2 freigesetzt, als durch den gesamten Auto-Verkehr in der EU innerhalb eines Jahres. In den kommenden Jahren könnte der Wert sogar noch weiter steigen.

Weitere Schritte in die richtige Richtung sind, die Akku-Technologie fortwährend zu verbessern und vermehrt auf Ökostom zu setzen. Doch ob E-Auto, Benziner oder PKW mit Wasserstoffantrieb: Die Momentaufnahme zeigt, dass es hinsichtlich der Ökobilanz momentan keinen Unterschied macht, für welches Modell man sich entscheidet. Da die Entwicklung von Elektro- und Wasserstoff-Fahrzeugen aber weiter voranschreite, wird es der Verbrenner in Zukunft immer schwieriger haben, weiterhin zu existieren – zumindest auf dem Massenmarkt.

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84 KOMMENTARE

  1. Junge was für Zahlen hier verglichen werden. Wenn man schon die Werte des ADAC Ecotest nutzt dann sollte man zum Vergleich auch die Werte für Verbrenner aus den Ecotest des ADAC nehmen um nur halbwegs vergleichbar zu sein. Dabei verbrauch schon ein 320d knapp 6,1 Liter Diesel. Für den 420 habe ich grade keine Werte gefunden, aber es sollte im gleichen Bereich sein. Das sind 1,6 Liter mehr als für obige Vergleichsrechnung genutzt wird.

      • Wenn du dir den ADAC Artikel durchgelesen hättest, dann wüsstest du, dass tatsächlich NICHT der Ecotest Verbrauch genommen wurde sondern der Normverbrauch. Da wissen die Hersteller alle zu schummeln.
        Mich würde die Bilanz interessieren mit eigenem Solarstrom. Das Dach, die Tankstelle 🙂

      • „Basis sind die jeweiligen Herstellerangaben nach dem aktuellen WLTP-Zyklus.‘ Und das hat jetzt wie viel mit der Realität zu tun? Bitte den ersten Kommentar nochmal lesen, verstehen und dann den Äpfel-mit-Birnen-Vergleich korrigieren! 🤦‍♂️

    • Da stimm ich übrigens zu, komplett aus der Luft gegriffene Zahlen vom Blasius. Aber ist halt auch nur ein Fotograf, der Journalismus studiert hat. Was will man sich erwarten.

      • Nun ja, komplett aus der Luft gegriffen sie sie wohl kaum, da man sich hier auf mehrere Studien bezieht. Wieso direkt den Autor angreifen?

    • Die Zahlen für den BMW sind durchaus plausibel. Ich selbst habe den 325d GT. 1,8t schwer mit älterem n47 Motor. Ich komme problemlos auf solche Verbrauchswerte. Selbst bei sehr ungünstigen Bedingungen wie 6km kurzstrecken bei eiskalten Motor braucht der 25d kaum mehr als 6,5l bei diesem deutlich größeren Auto. Auf der Autobahn 400km mit fast durchgehend 160 bis 190 kmh waren es zuletzt 5,5l. Und bei normaler Überlandfahrt sind 4,5l keine Unmöglichkeit. Die BMW Diesel sind ansich sehr sparsam wenn man nicht völlig daneben fährt und ständig stop and Go macht.
      Im Gegenzug sind die Verbrauchswerte der e autos auch sehr optimistisch angenommen. Vor allem wenn man vergleichbar große Autos nimmt, hat man eigentlich ein paar kw/h mehr als hier angegeben.

      • Es ging darum, dass bei dem Elektroauto Werte aus dem Ecotest des ADAC genommen wurden, bei dem Verbrenner aber die aus dem Datenblatt des Herstellers. Wären die Werte aus dem Ecotest und aus dem Datenblatt gleich wärs ja ok, sind sie nur eben nicht.

        Bezüglich des Vergleichs hat man ja extra schon Autos aus einem ähnlichen Größen und Preissegment genommen um halbwegs vergleichbar zu bleiben. Natürlich verbrauchen SUVs mehr, das ist aber sowohl bei Elektro als auch Verbrennern der Fall.

    • Dann nehmen wir doch auch die Realwerte des VW ID3 und kommen auf echte 19,9KW/h auf 100km bei nicht schneller als 100km/h und dann liegt der Stromer als Umweltsau ja noch schlechter dar !

      Zudem beachte man die Betriebskosten bei den neuen Strompreisen, denn der Otto-Normal Verbraucher ist Laternenparker und muss an die öffentliche DC-Ladesäule (AC funktioniert zeitlich eh nicht) und färt somit zum Doppelten bis zu 2,5 fachen Preis je 100km zum Diesel !

      Also 2x schon Mist hoch zehn …….
      Am Lustigsten sind dann noch so Fahrten über 600km, wo ein Stromer trotz aufgezeigter Ladezeitpunkte & Empfehlungen (Tesla) für die gleiche Strecke über 4 Stunden länger braucht 😉

      Die restlichen ganzen Nachteile füge ich gar nicht erst an, denn alleine Punkt 1. und 2 reichen schon aus um sagen zu können, das das ganze Konzept E-Auto eine reine teure und unwirtschaftliche Mogelpackung ist, vom Umweltgedanken brauchen wir erst gar nicht sprechen.

  2. Dafür wurden ja auch nur mickrige 15,8 bis 17,6 kWh/100 km angesetzt. Vergleicht man Fahrzeuge, die im Größen- und Leistungsbereich der Verbrenner liegen, so sind die auch schnell bei 25 bis 30 kWh pro 100 km; erreichen also niemals einen Gleichstand.
    Ich habe gelesen, Ionic verlangt jetzt bis zu 1,09€ pro kWh Ladestrom, also ungefähr der Preis eines Liters Diesel. Bei einem Verbrauch von 25 kWh müsste man einen Dies fahren, der 25 Liter schluckt. Also preislich gesehen geht das auch nicht aus.

    • Das mit dem Preis ist falsch. Ionic ist ein Automodell von Hyundai. Ionity der Ladesäulenbetreiber. Ionity verlangt für Ad-hoc Laden 0,79€ pro kWh an der Autobahn. Alle anderen sind deutlich günstiger. Also wenn schon mit Diesel vergleichen, dann mit Aral Ultimate Diesel an der Autobahnraststätte.

    • Die 1,09€ welche Plugsurfing bei Ionity pro kWh berechnet, sind ein theoretischer Wert, den niemand real bezahlt. Als Nicht-Kunde kann man einfach (ohne Plugsurfing zu nutzen!) für 0,79€ bei Ionity ad-hoc laden. Und selbst das ist ja nur ein „Autobahn-Preis“, und nicht die Regel.
      Ich bin neulich an einer Tankstelle mit „999,99.9 Cent“ für den Liter Super (und Diesel, und E10…) vorbei gekommen. Das ist natürlich auch nur ein Theorie-Preis (weil halt die Tafel gerade im Wartungsmodus war, oder so). Aber soll ich deswegen jetzt tatsächlich mit diesem Fantasiewert meine Spritkosten kalkulieren, oder ignoriere ich ihn einfach? Richtig – letzteres. So sieht es auch mit dem Plugsurfing-Fantasiepreis für Ionity aus.

  3. Die VDI-Studie hat aber einen großen Fehler, sie vergisst nämlich die Förderung und Herstellung des Treibstoffs, ebenso die Umweltverschmutzung durch austretendes Öl. Bin selbst Ingenieur für Dieselsysteme und fahre E-Auto und die Dieseltechnik ist inzwischen an einem Punkt angelangt, wo es kaum noch Entwicklungspotential gibt. Auf Dauer würden hier sowieso Arbeitsplätze wegfallen.

    • Das ist nicht der einzige Fehler dieser Studie. Beispielsweise wird für die Batterieproduktion eine Studie von 2014 herangezogen, welche damals zwar bestimmt gewissenhaft durchgeführt wurde, sich allerdings teilweise auf noch ältere Daten stützt und somit völlig veraltet ist. Die Energiedichte der Batterien war nicht einmal halb so groß wie es bei modernen Batterien der Fall ist. Von Veränderungen im Strommix, der Stückzahl, der Materialbeschaffenheit und weiteres mal ganz abgesehen. Somit ist die VDI Studie alles andere als aussagekräftig.

  4. Die Bewertung sieht sicherlich anders aus, wenn ich eine Photovoltaikanlage im Zusammenhang mit der Anschaffung des eautos installiere. Dann passt die Umweltbilanz und die Kosten über das Jahr gerechnet.

  5. Ich habe einen VW ID 3 und lade ihn mit Strom von meinem Dach. Zahle keine Kraftfahrzeugsteuer. Muss nur alle zwei Jahre einmal zur Inspektion. Mein Auto fährt so leise als wäre es ein Rolls Royce. Mein Auto und ich wir rauchen nicht. Ich gehöre zu denen, die jahrelang mit einem Dieselmotor gefahren sind, der eine Abschalteinrichtung hatte.

  6. Dennoch muss man bedenken, dass wenn der Großteil zu Hause läd, ggf. mit eigenem PV-Strom oder mit dem Übeschuss, der nachts aus Atom-/ Wind-/ Wasserkraft ansonsten verloren geht, die Rechnung wieder Sinn macht. Im ersten Fall erzeugt man sich seinen Kraftstoff quasi selbst. Wenn nun auch die Kraftwerke langsam erneuert werden, bzw. überschüssiger Strom z.B. in Form der Hornsdale Power Reserve / Wasserstoff effizient zwischengespeichert wird, macht Elektro wieder Sinn.

      • Ist doch schon reingerechnet! Hast du den Artikel nicht gelesen oder willst du einfach trollen?
        Es wird im Text angesprochen,dass es wegen dem Strommix in D hakt,also was verstehst du mit deinem Kohleabbaupost nicht?

  7. E Mobile sind das absolute Fiasko. China setzt bereits auf Wasserstoff und e Fuels, die reinen E Kisten sind dort schon wieder abgemeldet. Bei uns springen alle Hersteller drauf, dass wird noch einigen das Genick brechen denn die Masse um zu überleben können sie bei uns ja nicht mehr verkaufen, bei fallenden Nettolöhnen und Exhorbitanten Neupreisen für ein Mässig bis Sxxmässig ausgestatteten Vollstromer. Und immer noch mir miserablen Reichweiten bei unterirdischen Durchschnittsgeschwindigkeiten, bei wenigen Ladestationen die auch wirklich schnell laden können und wenn zieht man dann die Preise kräftig an. Und die 1,09/Kwh sind sicher nicht das ende der Fahnenstange. Tendenz skandalös steigend, man muss den Ökos halt ordentlich in die Tasche greifen, das Kostenlose Laden konnte natürlich nicht auf Dauer bestehen.

    Eine reine Ideologiebasierte Technik die nicht Zielführend ist.

    Kein Nutzen für die Umwelt, im Gegenteil!

      • Eben nicht, man liest es doch ständig, man muss das eben auch wahrnehmen und nicht in seiner „E“ Blase leben.
        Ist doch ganz einfach…

        Wir hatten letzten Freitag einen beinahe Blackout, an dieses Szenario werden wir uns in 20 Jahren gewöhnen müssen. Dass gehört ebenso dazu, keine Grundlastkraftwerke mehr die Schwankungen des Netzes abfangen können, alleine aufgrund der Masse des Generatorläufers und der Turbinenwellen mit zusammen jeweils einigen hundert Tonnen, dann werden solche Schwankungen wie letzten Freitag mal schnell zum Rohrkrepierer.
        Natürlich, ist alles nicht wahr und außerdem, wozu braucht man denn Grundlaststrom, der kommt doch aus der Steckdose, Gleichstrom halt, gäl:)

        • Warum funktionieren dann Systeme wie die Hornsdale Power Reserve wesentlich besser? Ist es keine Verschwendung, fossile Kraftwerke ununterbrochen laufen zu lassen und den nächtlichen Energieüberschuss nicht zwischenzuspeichern?

      • Es wird in Deutschland nie 100% regenerative Energie (grünen Strom) geben, da durch Stromspitzen und Schwankungen immer 40% konventionelle Kraftwerke (Atom & Kohle) zum Ausgleich benötigt werden und die Wind & Sonnenenergie somit nie über 30% steigen kann.
        Selbst eine benötigte Speicherung ist nicht möglich, da hierzu benötigte 11 Terrawatt physisch schon nicht machbar sind und selbst nach höchstmöglichem Ausbau in der gesamten EU bei nur 1.6 Terrawatt machbar wären. Somit brauchen wir immer eine 3-fach Versorgung der Energielieferung und auch der Drittelmix in Deutschland wird somit immer bleiben.
        Kostentechnisch werden durch den 3-fachen Betrieb auch weiterhin 3-fache Kosten anfallen, die die jeweiligen Betreiber dem Endverbraucher auferlegen, wodurch wir die höchsten Energiekosten der Welt haben und auch weiterhin haben werden, gefolgt von weiteren kontinuierlichen jährlichen Preiserhöhungen durch den kommenden CO2 Zertifikatehandel ab 01.01.2021, wodurch es nie zu einer Vergünstigung, sondern zu einer weiteren kontinuierlichen Energieverteuerung kommt.
        Alleine hierdurch ist die politisch eingeleitete Klimawandel, sowie alles was hiermit zusammen hängt, absurdum und von vornherein vollends gescheitert !
        Die E-Mobilität, welche schon anhand oben genannter Fakten gescheitert ist zeigt aber noch weitere Diskrepanzen auf, da es in der Produktion schon die doppelte Co2 Belastung eines Verbrenners aufweist, zusätzlich durch den Drittelmix je gefahrenen Kilometer auch noch mehr Co2 emittiert und so erst nach 219.000km mit einem vergleichbaren Verbrenner gleich ziehen könnte.
        Da die durchschnittliche Lebensdauer eines PKW jedoch bei 180.000km liegt und die Akkulebensdauer nur bei 150.000km, haben wir zusätzlich eine Diskrepanz von ca. 70.000km, wo es für das E-Auto zu einem einerseits kostenintensiven Akkutausch (8-15tsd EUR) kommt, zum anderen zusätzlich zu einer weiteren Co2 Belastung, wodurch sich das E-Auto nie einem Verbrenner in der Co2 Belastung angleichen werden kann und somit immer eine höhere Co2 Emittierung aufweisen wird als, ein Verbrenner.
        Zusätzlich wird durch das erhöhte Akkugewicht von ca. ½ Tonne eine höhere Partikelbelastung durch Reifen & Fahrbahnabrieb bei dem E-Auto generiert. Durch die niemals stattfinden könnende grüne Energiewende, sowie die entsprechenden Energiepreise welche kontinuierlich steigen werden, ist ein Wirtschaftlicher Betrieb eines E-Autos nur im Faktor x2 zu einem Verbrenner möglich, ohne eine Geschwindigkeitsbegrenzungen von 100km/h ist sogar eine 3-fache finanzielle Belastung zu einem Verbrenner möglich, welche finanziell von der Gesamtbevölkerung nicht zu stemmen ist.
        Somit ist das E-Auto sowohl durch die politisch angedachte aber nicht umsetzbare Energiewende schon ein Absurdum und durch die höhere Emittierung, sowie doppelte Co2 Belastung, doppelt und Dreifach gegenüber dem Verbrenner gescheitert.
        Ein Betriebswirtschaftlich gleichwertiger oder sogar günstigerer Betrieb ist bei einem E-Auto somit auch absolut ausgeschlossen. Alleine auf Grund der Produktion und der Energieversorgung ist es nicht möglich ein E-Auto Emissionsfrei zu bewegen sondern es wird immer eine höherer Co2 Belastung zu einem Verbrenner aufweisen.

        Wer hier widerspricht, ist schlauer als alle Physiker,Volkswirte und Ökonomen der Welt.
        Hier empfehle ich 1 Stunde reale Bildung unter: https://www.youtube.com/watch?v=_jBnhq8qnc4

        • Ich widerspreche, zumindest teilweise. Allerdings nicht weil ich schlauer als alle Physiker, Volkswirte und Ökonomen der Welt bin (Nebenbei: Hans-Werner Sinn ist es definitiv auch nicht), sondern weil es ein paar Fehlannahmen deinerseits gibt. Es sind übrigens auch sehr viele „Physiker, Volkswirte und Ökonomen“ anderer Meinung als du in Hans-Werner Sinn.
          Das es niemals 100% „grünen“ Strom in Deutschland geben wird, würde ich nicht direkt behaupten. Was stimmt ist, dass wir noch lange Zeit von der Basislast fossiler Kraftstoffe abhängig sind. Ich bezweifle, dass es bis 2050 keinen Bedarf mehr an diesen geben wird. Doch in ferner Zukunft wird sich auch im Bereich der erneuerbaren Energien eine Möglichkeit finden, Umweltschonend Energie zu erzeugen. Vielleicht werden die fossilen Kraftstoffe ja auch von der Kernfusion abgelöst, insofern es dort weitere Errungenschaften gibt und das ganze irgendwann rentabel wird.
          Was das Speichern der Energie angeht, so wird beispielsweise das Erzeugen von Wasserstoff mit Stromüberschüssen eine interesannte Variante werden. Dieser Wasserstoff kann dann widerum schnell eingesetzt werden um Strom zu generien bei Bedarf. Also würde ich auch hier nicht von vollendeten Tatsachen sprechen, die Entwicklung schreitet voran.
          Zum Thema der Elektroautos und diese Studie: Die Ergebnisse der Studie sind leider nicht alle zu gebrauchen. Da hier die Emissionen aus der Batterieproduktion auf einer Studie aus dem Jahr 2014 basieren, welche sich auf teilweise noch ältere Daten beruft. Die Batterien aus der Quelle haben eine nicht einmal halb so große Energiedichte wie es moderne Batterien bereits haben, ebenso liegen dort völlig andere Produktionsbedingungen, Stückzahlen und Prozesse zu grunde. Es wird übrigens auch eine viel größere Batterie zugrunde gelegt, als sie in den in der Studie beispielhaft genannten Elektrofahrzeuge verbaut wird. Seltsam. Man könnte auch mal kurz den Abschnitt über die sogenannten E-Fuels betrachten, welche einfach mal mit einkalkuliert werden. Laut der Studie müssten diese vollständig aus Erneuerbaren Energien stammen, woher nehmen frage ich da. Vom Import ist da die Rede in der Studie, doch aus welcher politisch stabilen Region mit solchem Gönnertum wollen wir so viel Sonnen- und Windenergie imporieren? Und über welche Stromtrassen? Das die Erzeugung dieser E-Fuels deutlich mehr Energie benötigt, als die Bereitstellung der Energie für ein Elektrofahrzeug wird bei solchen Studien gerne mal vergessen. Ebenso die ganzen Prozesse, die der Diesel durchläuft bevor er an der Tankstelle getankt wird. Dann sieht die Bilanz für Verbrenner plötzlich doch viel schlechter aus.
          Ohne jetzt weiter auf die Details einzugehen sollte an dieser Stelle schon klar werden, worauf es hinauf läuft.
          Ich frage mich noch, woher die Behauptung stammt, die Batterien müssten nach 150tkm ersetzt werden. Reale Daten von E-Auto Besitzern und einige Studien weisen schon längst darauf hin, dass sich mit den aktuellen Batterien mehrere hundert tausend Kilometer fahren lassen, bevor sie ersetzt werden „müssten“ (das Ersetzen erfolgt übrigens bei einer verbleibenden Kapazität von ca. 80%, natürlich gibts auch hier Unterschiede zwischen Herstellern und Haltern). Dies bedeutet, die Batterien überleben das Auto an sich locker und können danach wunderbar als Energiespeicher in Firmen, Haushalten oder sonstigen Gebäuden weiter verwendet werden. Da sie dort deutlich schonender Beansprucht werden als in einem Auto, würden sie an einer solchen Stelle noch lange Zeit im Einsatz bleiben können. Passiert so ja auch schon an einigen Stellen.
          Zum Abrieb kann ich nicht viel sagen, das Argument ist natürlich plausibel. Interesannt wäre hier mal eine faktenbasierte Analyse über die Einsparungen durch weniger Bremsbeanspruchung beim Elektroauto und Mehrbelastung durch höheres Gewicht. Sollte da jemand eine gute Studie kennen, würde ich mich über eine Erwähnung dieser freuen.
          Ich empfehle auch mal andere Quellen als Hans-Werner Sinn und die üblichen, der deutschen Automobilbranche hörigen, Kanäle heranzuziehen. Immer beide Seiten betrachten und hinterfragen, wieso ein Ergebnis so zustande kommt, wer die finanziellen Mittel stellt und welche Quellen verwendet werden. Dann kommt man der Wahrheit ein gutes Stück näher.
          Liebe Grüße

    • Eine Quellenangaben wäre super. In China wird gerade alles elektrisch was möglich ist. Wasserstoff ist für bestimmte Anwendungen sicherlich ganz praktisch, aber wird nicht die komplette Mobilität nachhaltig ermöglichen. Genauso können e-fuels nichts zur Rettung allein beitragen.
      Übrigens nur mal so ein Gedanke der in den Diskussionen oft übersehen wird. China macht das nicht um umweltfreundlicher zu werden. Das mag ein netter Nebeneffekt sein. Es geht hauptsächlich um Alternativen zum Verbrennen vom Öl. Das Land hat keine großen Lagerstätten und muss riesige Mengen importieren. Betrifft uns übrigens auch. Also bitte weiter Alternativen umsetzen. Langfristig ist die Abhängigkeit vom Öl der größte Nachteil.

      • Quellenangabe? Lesen Sie denn keine Zeitungen, stand in Online Medien ebenso wie in Fachzeitschriften. Der E Hype in Cn ist gelaufen, bei deren Strommix ist das ja noch Tötlicher als alles andere. Man verlagert den Dreck eben nur woanders hin. Trotz Massivem Ausbau der Kernenergie in Cn. Und Natürlich muss auch Cn Umweltfreundlicher werden, das ist schließlich ein langer Prozess der enormes Kapital bindet.

        Öl gibts nach wie vor zur Genüge, es werden immer noch ständig weitere Vorkommen gefunden. Wir wie auch Cn haben genügend Platz zur Lagerung, das ist das geringste Problem…

        Und e fuels wären sicher das beste und günstigste Mittel um die aktuellen Fahrzeugbestände Klimafreundlich laufen zu lassen, ohne diesen weiteren enormen Raubbau für die E Mobilität anzuschmeißen, mit Kinderarbeit und enormen Umweltverschmutzungen die denen einer Ölkatastrophe in nichts nachstehen.

        Nur mal zum Nachdenken, wir befinden uns nun in einer Krise die bald in einer enormen Arbeitslosenzahl münden wird denn viele Einzelhändler sind schon am ende, auch viele Gastronomen sind quasi Pleite, müssen das aber dank einer Gesetzes Änderung erst nach der BT Wahl anmelden. Zeitgleich wurden jetzt wieder die Steuern erhöht und neue teure und Zweifelhafte Steuern(Co2) eingeführt. Man nimmt den Menschen also mehr Geld ab, Katapultiert nicht wenige zum Jahresende in die Arbeitslosigkeit und meint dann es können sich Millionen Deutsche grad mal so ein neues(eh nicht oder schlecht Lieferbares E M) kaufen?
        Ist doch ne Milchmädchen Rechnung, geht nie auf.

        • Das ist auf so vielen Ebenen falsch,dass es schon weh tut und an Geschwurbel erinnert. Allein der Satz: „Und e fuels wären sicher das beste und günstigste Mittel um die aktuellen Fahrzeugbestände Klimafreundlich laufen zu lassen“ ist einfach nur ganz leicht belegbar und abgrundtief FALSCH. Auf den Rest gehe ich erst gar nicht ein,da werden so viele Dinge vermischt,die so überhaupt nicht zum Thema gehören,deshalb auch : GESCHWURBEL

      • Es gibt hier nur 2 echte Varianten und echte Lösungen, um dem Klimawandel und somit den beschlossenen Klimazielen von Paris gerecht zu werden.
        1. Wasserstoff
        2. E-Fuels (Power to Luiquid)
        In beiden Varianten ist die Logistik als auch die Infrastruktur schon gegeben, wobei Wasserstoff hierbei die zweite Wahl wäre, da aus sicherheitsrelevanten und lostischen Möglichkeiten Wasserstoff begrenz wäre denn, logistisch können nur 500kg Wasserstoff je Tankwagen transportiert werden (E-Fuel 30.000 Liter) zum anderen wären an den Tankstellen bei Wasserstoff (flüchtig) 100mtr. Sicherheitsabstand zu anderen Gebäuden einzuhalten (nicht bei E-Fuels)
        Erste Wahl sind hier alleine schon auf Grund der Nutzbarkeit, sowie der Energiespeicherung die Power to Liquits, auch wenn deren Effizienzgrad im Vergleich zu Strom wesentlich geringer sind, oder der Energiebedarf um ein wesentliches höher.
        Der Effiziensgrad spielt bei einem UNENDLICH vorhandenen und verfügbarem Ausgangsmaterial entgegen allem Aufschrei absolut keine Rolle, da E-Fuels wirtschaftstechnisch nicht in Deutschland, sondern in Afrika, vereinigte Emirate, Marokko, etc. etc. auf Grund höchster Sonnenstrahlung zu einem Bruchteil dessen produziert & raffiniert werden kann.
        Aktuell wird hier die KW/h zu unter 2 Cent (nichtindustriell) generiert und kann im Industriemaßstab sogar auf 1 Cent je kW/h zur Raffinierung von E-Fuels ausgebaut werden. Da man für die Herstellung von 1 Liter E-Fuel 23,7 kW/h Energie benötigt, liegen die Herstellungskosten (ohne Gewinn, Logistik & Steuer) bei 47,4 Cent, also rechnerisch Brutto bei einem aktuellen Benzin/Diesel Preis.
        Wer jetzt schreit das man diese 23,7 kW/h auch direkt (abzüglich 18% Ladeverlust) an einen Radnabenmotor bringen kann was ja wesentlich effektiver wäre, vergisst dabei wie man diesen günstigen Strom von den Emiraten nach Deutschland bekommt …. Geht eben nicht, also auch irrelevant und nicht das Papier wert auf dem es Argument genannt wird.
        Zudem können mit E-Fuels dann sowohl die komplette Infrastruktur, als auch der komplette Fahrzeugbestand weiterhin zu 100% genutzt werden, bestehende Arbeitsplätze werden weiterhin erhalten anstatt abgebaut und die Klimaziele (welche mit E-Mobilität eh nicht mal zu 30% erreicht würden) könnten sogar innerhalb kürzester Zeit unterboten werden.
        Zudem können auch der Flugverkehr, der Schiffsverkehr, Logistikbereich, Baumaschienen, Landwirtschaft ohne Verluste Klimaneutral bewegt werden, sogar der komplette Heizungsbedarf, wie auch die Vorratsspeicherung sind durch den künstlichen Energieträger hier einsetzbar und verwendbar.
        Und nochmal für alle die Aufschreien:
        Es interessiert nicht wie hoch der Wirkungsgrad zu Strom ist, da die Produktion in Sonnenreichen Ländern unendlich & billig ist, die Vorteile von E-Fuel zu 90% überwiegen und durch reinen Strom nicht abzudecken sind und dieser Strom sonst nicht verwertbar wäre in Deutschland.

        • Oh Mann… Alle, die immer gebetsmühlenartig wiederholen, dass nur Wasserstoff und synthetischjje Kraftstoffe „die Lösung“ sein könnten, vergessen jedes Mal ein klitzekleines, unwichtiges Detail: Diese beiden Dinge wachsen nicht auf Bäumen, sondern müssen unter erheblichem Energieeinsatz hergestellt werden.
          Wenn man aber die dafür nötige Energie direkt in Akkus laden würde, kommt erheblich mehr dabei heraus.

          Für 100 km im Akku-Auto sind ca. 20 kWh Energie in Form von Strom nötig.
          Im Wasserstoff für 100 km im Wasserstoff-Auto sind ca. 50-60 kWh Energie enthalten.
          Im synthetischen Treibstoff für 100 km im Akku-Auto sind ca. 150-200 kWh Energie nötig.

          Jeder, der „Wasserstoff“ oder „synthetische Kraftstoffe“ schreit, muss akzeptieren, dass das dann alles 3 bis 10 Mal so teuer ist als mit Akkus.

    • Wer in einer Blase lebt, beweist du gerade eindrücklich…lach. Ich bin im Automobilbau und E ist die Zukunft. Unsere Ingenieure winken bei Wasserstoff alle ab: Viel zu viele Nachteil. Unsere Finanzler winken ab: Zu teuer,zu geringe Marge , wenn überhaupt. Eher Verlustgeschäft. Ist schon peinlich wie nach jedem argumentativen Strohhalm gesucht wird. Und NEIN: Synthetischer Kraftstoff ist auch keine Massentaugliche Lösung: Zu teuer,zu viel Energie die reingesteckt wird, um Energie zu produzieren..ist irgendwie : DUMM

  8. Mhhh kw/h hin kw/h her..
    Mag auch alles irgendwo stimmen
    Aber ich hab noch nie irgendwo gelesen, daß in einer Studie auch die Herstellung vom Diesel Benzin etc. mit eingeflossen ist. Anscheinend ist unter jeder Tankstelle ein großes Benzinvorkommen/Diesel bei manchen Tankstellen wurde Sogar 104 octan gefunden. Zum Glück muss es nicht in Raffenerien hergestellt werden und mit LKWs zu den Tankstellen gebracht werden. Das würde ja sonst auch die co² Bilanz verschlechtern *ironieaus*

  9. Die sehr fragwürdigen Zahlen der „VDI-Studie“ (die nichts weiter ist, als eine Lobby-Arbeit) wurden schon so oft kritisiert, aber es findet sich immer wieder ein Journalist, der es erneut aufgreifen möchte. Das Problem an solchen Rechnungen, wie sie der VDI anstellt, sind die zahlreichen Variablen in der Gesamtrechnung. Die wählt jeder Autor eben so, wie sie am besten zum gewünschten Ergebnis passen. Angebliche Belege finden sich schon, und man nimmt irgendwelchen Extrema. So genau wird schon niemand gucken…

    Der größte Pferdefuß bei allen „Studien“, die der Akku-Produktion eine geradezu phantastisch schlechte anrechnen wollen, ist der Umstand, dass genau hier sehr gerne mit völlig veralteten, unrealistischen oder schlicht nicht nachprüfbaren CO2-Ausstößen gerechnet wird. Dazu kommen dann nachweislich falsche Annahmen über die Lebenserwartung eines Akkus, z.B. viel zu niedrig angesetzt 150.000 km Gesamtlaufleistung, und keine Berücksichtigung einer Nutzung des Akkus nach der Verwendung im Fahrzeug.
    Auf der anderen Seite wird gerne auch mal einfach der (erhebliche!) Energieaufwand für die Produktion und Bereitstellung von Treibstoffen weggelassen.
    Auch bei den Verbrauchsdaten wird nicht so genau hin gesehen: Man nimmt einfach den völlig unrealistischen, aber amtlichen NEFZ-Verbrauch, und rechnet hoch. Dieser bevorzugt jedoch deutlich den Verbrenner, der real immer deutlich mehr Sprit verbraucht, als in der Norm ermittelt, wohingegen die Abweichungen bei E-Autos deutlich kleiner sind. Das ist dem insgesamt deutliche höheren Primärenergieinhalt der Treibstoffe, und somit den physikalischen Gesetzen geschuldet. Nur lässt sich eben auf diese Art keine echte Vergleichbarkeit herstellen. Nur Real-Verbräuche könnten das, aber mit denen kann man nur sehr schwer rechnen.

    Wenn also schon die Eingangsparameter einer Rechnung nicht stimmen, kommt auch ein falsches Ergebnis raus. Logisch, oder?

    • Gut geschrieben aber leider alles falsch !
      Realverbräuche ? Liegen bei Verbrennern ca. 16% über der Normangabe, bei E-Autos jedoch bei Minimum 22% (Beispiel: VW ID3 Normangabe 15,4kW/h – Real 19,9kW/h) und das auch nur bei 100km/h. Fährt man nur 30km/h schneller, liegt der Realverbrauch schon bei 25,2kW/h und bei 150km/h bei knapp 30kW/h anstatt 15,4kW/h

      Akkuproduktion in China durch Energie von Kohlekraftwerke stellen eine doppelte Co2 Belastung zu einem Verbrenner dar, dazu das Zusatzgewicht im Fahrzeug von knapp 1/2 Tonne verursacht einen höhere Feinstaubbelastung durch Reifen & Fahrbahnabrieb.

      Die Akku lebensdauer erreicht nun mal durchschnittlich nur 150.000km und weiterhin zu berücksichtigen ist der Kostenintensive und zudem Co2 belastende Austausch gegen einen neuen Akku.

      Also nicht einfach gegen etwas wettern sondern real betrachten und dann schreiben 😉

      • Äh, nein, nix falsch. Aber Ihr Zeug dafür sehr wohl:
        1) 16% Spritverbrauch über den NEFZ-Angaben… dazu brauch ich nix mehr sagen, das disqualifiziert sich so offensichtlich von selbst.
        2) Es stimmt, dass viele Akkus in China mit dem dortigen Strommix hergestellt werden. Der ist aber besser als sein Ruf, und in keinem Land wird kontinuierlich mehr PV-Leistung zugebaut als in China. Entscheidend ist außerdem, dass der Energieaufwand für die Akku-Produktion kontinuierlich sinkt, weil die Prozesse sich verbessern. Die Prozesse und der Energieaufwand bei Förderung und Transport von Öl und der Herstellung von Kraftstoffen ist jedoch konstant.
        3) Die postulierte Lebensdauer eines Fahr-Akkus von 150.000 km ist ein Märchen und hat nichts mit der Realität zu tun. Lebensdauer-Probleme beim uralten Nissan-Leaf-Akku (1. Generation) sind auf eine fehlerhafte Konstruktion (-> kein effektives Batterie-Management) zurück zu führen und wurden in anderen Modellen nicht begangen. Reale Laufleistungen liegen konservativ angesetzt bei dem doppelten Wert, und es gibt auch Modelle, deren Akkus nochmals deutlich länger hält.

        Die 150.000 km, welche sich leider im Hirn vieler Kritiker nachhaltig festgesetzt haben, haben sich der ADAC und Herr Sinn aus der Nase gezogen, weil es halt irgend eine Zahl gebraucht hat, um eine Rechnung anzustellen. Leider entschied man sich nicht für reale Zahlen aus Erfahrungswerten, sondern für eine sehr konservativ angesetzte Garantie-Laufleistung. Das ist aber eine schlechte Datengrundlage, weil reine Theorie. Auf einem handelsüblichen PC ist auch nur 1 Jahr Garantie drauf, aber wir sind uns sicher einig, dass die überwältigende Anzahl an PC (deutlich) länger als 1 Jahr überlebt.

  10. Meine Güte, was für ein paar lieblos und anspruchslos zusammengetippte Zeilen Unsinn.
    Bitte einmal die Zahlen direkt in einer Tabelle oder Grafik gegenüberstellen.
    Und wenn wir schon den CO2 Ausstoß der Stromerzeugung zum Fahren der Elektroautos mit einberechnen, dann doch aber bitte nicht immer wieder davon ausgehen dass Benzin und Diesel einfach aus dem „Nichts“ aus der Zapfsäule sprudeln.
    Welchen Stromverbrauch hat denn so eine Raffinerie zur Herstellung eines Liters Benzin?
    Wie viel CO2 stoßen die Öltanker auf ihrem Weg von der Ölquelle bis zur Raffinerie aus? usw.

    • Wieviel Gas wird auf einem Ölfeld einfach abgefackelt? Wieviel Umweltschäden produzierte die Amoco Cadiz? Oder Deepwater Horizon? Oder die fortwährende Ölkatastrophe im Nigerdelta (siehe Wikipedia)? Oder oder oder. Die Liste liesse sch beliebig verlängern.

  11. Diese Studie ist sehr fragwürdig. Es werden mit alten Zelltypen gerechnet, obwohl aktuelle Zellen wesentlich weniger Kobalt enthalten. Außerdem werden nicht alle Zellen in China gefertigt. Das hier erwähnte Tesla Model 3 hat zum Beispiel Zellen die direkt im Werk in den USA gefertigt werden. Zudem sind die Daten zur CO2-Bilanz der Herstellung der Batterien, auf die sich die Studie bezieht, veraltet und bereits von den Autoren selbst aktualisiert worden.

    Leider wieder mal einfach nur ein Artikel, der gegen die E-Mobilität schießt ohne sich groß um Fakten zu scheren.

  12. Dass diese Studie totaler Mist ist, hab ich schon vor Wochen in diversen Medien gelesen ( stimmt auch, das ist sie).
    Jetzt wird die hier nochmal aufgewärmt… Typischer Clickbait hier!

    • Die Verbrennerlobby schießt eben aus allen Rohren. Ist auch klar, die wollen auf Biegen und Brechen ihre Cashcow schützen. Was würden Sie als Unternehmer alles tun, wenn zu befürchten wäre, dass Sie ihr Geschäftsmodell absehbar in die pleite treibt?

  13. Ich findes die Vergleiche sehr interessant.
    Hätte aber gerne noch eine Rechnung die meistens nicht gemacht wird:
    Wie hoch ist die C02 Bilanz eine Liters Diesel? Der Sprit wird in Supertankern über die Weltmeere gefahren, raffineriert, dann mit Tankwagen auf Strassen ausgefahren usw… Diese Rechnung fehlt ja komplett. Beim Diesel fängt man erst dann an zu rechnen wenn der Sprit im Tank ist. Beim Elektroauto werden auch die Schritte davor einkalkuliert.

    • Da muss man sich aber auch fragen, wie der Strom fürs E-Auto hergestellt wird. Kohleabbau? Atomenergie inkl. Atommüll, den man einfach vergräbt? Beides ist bislang eine sehr schmutzige Sache.

      • Beides ist bislang eine sehr schmutzige Sache? Nein. Beim Sprit sind es 100% und beim Strom ca. 50%. Ist für mich schon ein riesiger Unterschied. Für Sie nicht?

  14. Was ich gerne jedem zum Nachdenken mit auf den Weg gebe, wenn hier der deutsche Strommix als Kritikpunkt herangezogen wird: Man möge einmal bedenken, wie viel co2 man jetzt mit einem Liter Benzin oder Diesel erzeugt – und wieviel in 10 Jahren. Richtig: gleich viel. Und dann wieviel man aktuell (deutscher Strommix) und in 10 Jahren an co2 bei der Erzeugung von vergleichbarer Menge Strom produziert. Richtig: es wird sehr wahrscheinlich weniger sein. Wer steht also in der Gesamtbilanz besser da? Ein nicht umsteigen auf BEV kann also gar nichts ändern. Zudem mag man ja auf den deutschen Strommix als Realität pochen – ich für meinen Teil bin jetzt schon bereit für meinen Strom mehr zu bezahlen um regenative Energien zu fördern und kaufe bei einem Energieversorger, der nicht durch Zertifikate, sondern durch ausschließlichen direkten Einkauf und Eigenproduktion solcher Energien den Bedarf deckt. Natürlich ist das dem Strom im Netz egal, aber die Förderung co2 armer Erzeuger wird gefördert (ich sage hier co2 arm, weil die Produktion und Betrieb von Photovoltaik und Windkraftanlagen auch nicht frei davon zu bewerkstelligen ist). Andere Energieversorger stehen hierdurch natürlich „dreckiger“ da. Und obwohl es in der Summe für die Umwelt egal zu sein scheint, so kann doch jeder für sich damit eine Aussage treffen und überlegen, welche Technologien er fördert und ob er Kohle quersubventionieren möchte, wenn er bei einem klassischen Anbieter einkauft.

  15. Laut spritmonitor.de hat ein 420d einen Durchschnittsverbrauch von 6,2 Liter Diesel und ein Model 18,5 kWh. Das verändert die Rechnung ein bisschen.

    Ansonsten nix neues was da steht. Im Gegensatz zu Verbrennern hat die Elektromobilitat noch viel Luft nach oben, da sie gerade erst in den Kinderschuhen steckt.

  16. Wie kann man nur immer die Leute so offensichtlich verarschen um die Elektroautos schlecht zu machen.

    Man kann doch nicht in die Berechnung für die E Seite die Erzeugung des Stroms einbeziehen und auf der Verbrennerseite so tun als ob Benzin vom Himmel fällt. Der muss auch erstmal aus Erdöl gewonnen werden und das wird dann mit extrem unsauberen Tankern über den Ozean transportiert…

    Einfach lächerlich solche Rechnungen!

  17. Das die Zahlen und die Quellen hanebüchen sind, haben die anderen Kommentatoren ja schon ausreichend dargelegt. Daher meine direkte Frage, sowohl an das Portal, wie auch den „Redakteur“ dieses Verrisses: Wieviel Geld ist geflossen, um diesen Bullshit hier in die Welt zu setzen? Weil: Ein einzelner Mensch kann nicht blöd genug sein, so einen Mist kostenlos in den Äther zu blasen. DAFÜR braucht es in der Tat andere Motive…

  18. Verlangen, dass die Produktion von Batterien aus China nach Europa aus „Umweltaspekten“ verlagert werden MUSS und einfach mal so die Förderung, den Transport, das raffinieren von Erdöl aus der Rechnung lassen. So einen schlechten Journalismus kannst du dir eigentlich nicht ausdenken. Da stellt sich die ernsthafte Frage: Lobbyartikel???

  19. Das ganze Thema E-Mobilität bringt doch keinem etwas denn es ist nur Politisch erzwungen worden ! Vor 3 Jahren hätte es niemanden interessiert, erst mit dem beginn der Förderung durch unsere Steuergelder wird diskutiert was das zeug hält weil jeder denkt er würde etwas für die Umwelt tun. Selbst wenn ganz Deutschland elektrisiert wäre (was nie der Fall und zudem rechnerisch nur 30% machbar wäre) würde das so viel bringen wie wenn in China ein Sack reis umfällt, denn 2 % bringen überhaupt nichts. Da setzt China, Russland, oder die USA ein weiteres von 1.200 Kohlekraftwerken jährlich, mehr hin und das war es dann.

    Also bitte worüber redet ihr hier ?
    Zudem, wenn ihr euch richtig mit dem Thema beschäftigt, müsste euch doch klar sein das es weder komplett Grünen Strom in Deutschland geben wird, noch eine Speicherung im benötigtem Umfang möglich ist.

    • Chapeau. So viele Falschaussagen in einem solch kleinen Kommentar.
      Ein Argument kann ich aber nicht so stehen lassen: „2 % bringen überhaupt nichts“. Wenn das Ihre Lebensmaxime ist, können Sie auch Ihren Müll in den Wald kippen. Ob das nun 1 von 80 Mio Bürgern weniger macht, bringt überhaupt nichts.

  20. Umwege die man zur Ladestation braucht machen bei mir ca 10 Prozent aus,wegen besetzt,oder nicht da wo ich hin will,oder defekte bei dem Stecker und anderer Ärgerlichkeiten. Diese steigern auch den Verbrauch ungewollt.Sind die Winterverbäuche/schlechtes Wetter auch reingerechnet? Mal eben 80 km weniger Reichweite auch ohne Heizung am besten !für Vielfahrer die ständig nach dem Ladestand und auf den Kmzähler gucken müssen einfach nur nerfig.Weiter zu erwähnen ist das man kaum Richtgeschwindigkeit(120 z B.) fahren sollte ,wegen dem Verbrauch. Es ist viel Zeit vertan worden, jetzt soll es plötzlich gehen mit immer noch nicht ausgereifter E-Technik,ich würde auch die E-Motor Leistung begrenzen, wozu muss man soviel Leistung haben die viel verbraucht, für geringe Gewindigkeiten bestimmt nicht ! Wohl nur für mehr Gesamtgewicht was den Verbrauch leicht auf mehr als 22 KW bringt.Ich warte noch ca 10 Jahre, mein Experiment habe ich bendet nach einem Jahr, dann sollte man nicht mehr jede Fahrt planen müssen.Bis dahin viel Erfolg beim Erfahrungen sammeln.

    • Ich fahre seit ca. 2,5 Jahren einen PHEV, zu mehr als 90% rein elektrisch. Ich habe noch nie auswärts geladen. Der Strom kommt zu ca. 40% aus der eigenen PV-Anlage, der Rest ist Ökostrom.
      Der stark steigende Energieverbrauch bei höheren Geschwindigkeiten hat übrigens nichts mit der Antriebsart zu tun sondern vielmehr mit physikalischen Gesetzen. Die meisten schnell fahrenden Verbrenner-Nutzer interessiert es einfach nicht. Sie zahlen einfach mehr an der Tankstelle und die zusätzliche Umweltbelastung ist auch nebensächlich.

  21. Blödsinn!
    Wenn man die Herstellung der Batterien beim E-Auto nimmt, warum nicht auch den Öl-Abbau einrechnen? Wieviel Umwelt / Klima wird denn pro t Öl zerstört?

    • Und warum rechnet man bei den Akkus das Second Life nicht ein? Und warum geht man davon aus, dass für jeden Akku alle Rohstoffe abgebaut werden müssen unabhängig davon, wieviele Rohstoffe aus dem Recycling gewonnen werden können?
      Wahrscheinlich, weil man es vom Ölverbrauch so gewohnt ist. Jeder Spritverbrauch wandelt das Erdöl unwiederbringlich in klimaschädliches CO2 um. Für jeden gefahrenen km.

  22. Mal ein anderer Denkanstoß:
    Für mich sind sämtliche Strommixberechnungen schlicht falsch. E-Autos brauchen 100% fossilen Strom und somit sind sie schon im Betrieb schlechter als Benzin/Diesel, ohne die Herstellung mit einzubeziehen. Wir haben in Deutschland nur begrenzt grünen Strom. Sagen wir mal 30%. Unser Grundstromverbrauch ohne E-Autos liegt bei 100%, mit E-Autos sagen wir mal 110% (tendenz steigend). Wir brauchen also sämtlichen „Grünen Strom“ schon für unsere Grundlast. Der Mehrverbrauch durch Elektrofahrzeuge wird zu 100% aus fossilen Brennstoffen erzeugt. Erst wenn wir mehr grünen Strom produzieren als wir ohne E-Autos brauchen (das wird so schnell bestimmt nicht der Fall sein), kann man dem E-Auto grünen Strom anrechnen!

    Ein Beispiel:
    Herr Mustermann hat eine PV-Anlage. Diese speist die überschüssige Energie ins Netz ein und versorgt andere Haushalte.
    Jetzt kauft sich Herr Mustermann stolz ein E-Auto und lädt es zu 100% aus seiner erzeugten Sonnenenergie. Jetzt meint er, er ist (abgesehen von der Herstellung) Co2 neutral.
    Jetzt muss man aber beachten, da Herr Mustermann seinen Strom nicht mehr einspeisen tut, muss das Kohlekraftwerk mehr erzeugen, um das Fehlende wieder zu kompensieren.
    Wenn er seinen Benziner weiter fahren würde, müsste das Kohlekraftwerk nicht mehr erzeugen.

    • Und sein Verbrenner wäre natürlich absolut CO2-frei. Aber natürlich nur, wenn er dafür einige Stromverbraucher ausschalten würde.

      Wie sähe Ihre Argumentation aus, wenn Herr Mustermann seine PV-Anlage nicht vorher anschafft sondern zeitgleich mit dem E-Auto? Dann würde Ihr Vorher-Nachher-Vergleich ergeben, dass sich bei der fossilen Stromproduktion absolut nichts ändern würde. Also ist Ihr CO2-Fußabdruck gar nicht von Ihrem Verbrauch sondern nur vom Zeitpunkt der Anschaffung abhängig? Sorry, das ist unsinnig.

      • Natürlich ist der Verbrenner nicht Co2 frei. So ein Blödsinn. Aber der Verbrenner erzeugt im Betrieb weniger Co2, wenn der Strom nicht aus erneuerbaren Energien kommt.

        Was spielt der Zeitpunkt für eine Rolle? Selbst wenn Herr Mustermann seine Solaranlage zusammen mit dem Auto kauft. Wenn er sein Auto nicht laden würde (weil er einen Verbrenner hätte) würde er den Strom Verbrauchen oder Einspeisen, aber bestimmt nicht seine PV-Anlage abschalten!!!

        Ich dachte immer es geht um das Große und Ganze, wieviel Co2 am Schluss wenn man alles zusammenzählt erzeugt wird. Und hier ist es nun mal so, dass wenn man die Last der E-Autos weg nimmt, das Kraftwerk um genau diesen Anteil weniger Produziert. Sämtlich produzierter grüner Strom wird trotzdem verbraucht!
        Es gibt leider für unsere Waschmaschinen usw. noch keine Alternative.

  23. Falscher Ansatz. Jeder Mehrverbrauch durch Elektrofahrzeuge muss durch neue Kapazitäten gedeckt werden, und diese sind schon aus Kostengründen nur mehr erneuerbar, daher wird zu 100% erneuerbar für eAutos anzusetzen sein, erst recht in China, wo jährlich ca. 250 GW Wind + 250 GW PV an Leistung dazukommt, die chin. Zentralregierung, wenn auch nicht demokratisch, sind Profis wenn es um Wirtschaftsplanung geht, da kann sich der Rest der Welt warm anziehen!

  24. Ich kann hier nur Gero Bressel zustimmen, der Rest der Aussagen ist bei der rasanten Entwicklung der Batterietechnik schon morgen kalter Kaffee. Auch der Zubau wird in Deutschland in der Hauptsache von Peter Altmaier blockiert. Co2 höher besteuern und damit Erneuerbare ausbauen und jedes MW Zubau bringt Diesel, Benzin und andere Fossile Energien dort hin wo sie hingehören : Ins Museum als Anschauungsunterricht für zukünftige Generationen, um zu zeigen wie man es hinbekommen hat in weniger als 200 Jahren 80% der Erde zu zerstören.

  25. Dass die VDI-„Studie“ eine reine Verbrennerlobby-Veranstaltung ist, wurde ja schon vielfach kolportiert, dem muss man nichts mehr hinzufügen.
    Zur Aussage „Der BMW 420d Coupé hingegen kommt auf 4,5 l auf 100 km“ allerdings noch ein Hinweis: Auf spritmonitor.de gibt es 108 Fahrzeuge dieses Typs. Kein Einziger erreicht 4,5l/100km. Die Werte bewegen sich dort zwischen 4,67 und 9,14l/100km. Schon bemerkenswert, gerade wenn man bedenkt, dass Nutzer dieser Plattform wohl ein gesteigertes Interesse an geringem Spritverbrauch haben dürften.

  26. Was ist eigentlich mit den ca. 0,70 € Mineralölsteuer pro Liter, welche für den Sprit kassiert werden?
    Wo kommen die Gelder bei den E-Fahrzeugen her?

  27. Ich hab mal gerechnet: Wir (3Personenhaushalt) fahren im Jahr 25-30Tkm. Bei ca. 16kWh/100km entspräche das einem Strombefarf von ca. 4500kWh. Unser aktueller Strombedarf liegt bei etwa 2700kWh, d.h. wir bräuchten mind. das 2,5fache an Strom. Wo soll der herkommen?

  28. Nachtrag: D.h.die Stromnachfrage wird massiv ansteigen und damit auch der Preis. Stromer fahren wird wohl absehbar was für reiche Techjünger bleiben, erst techt wenn man sich Anschaffungspreise anschaut..

  29. Ich find’s einfach nur schade und auch nicht richtig, dass man momentan in Deutschland fast ausschließlich auf die E-Mobilität setzt. Ein kleines E-Auto mit kleiner (!) Batterie kann ja durchaus sinnvoll sein. Ich vermisse nicht nur in der hiesigen Diskussion aber zum Beispiel die CNG-Mobilität mit Biomethan aus Rest- und Abfallstoffen. Ernstzunehmende Schätzungen gehen davon aus, dass man allein in Deutschland z. B. ca. 7.000.000 PKW mit Biomethan aus ostdeutschem Reststroh quasi KLIMANEUTRAL bewegen könnte. Das bei der Produktion übrig bleibende Substrat nehmen die Landwirte sehr gerne zur Humusbildung. Dieses Reststroh wird momentan leider ungenutzt untergepflügt (und gibt bei der Verrottung sowieso ihr CO2 ab). Ich denke wir kommen an einer TECHNOLOGIEOFFENHEIT nicht vorbei, wenn wir nicht wieder auf Atomkraftwerke zurückgreifen wollen (und das hat doch hoffentlich keiner wirklich vor, mir reicht da schon der Atomstrom aus Frankreich im europäischen Mix). Die Schweizer Autoumweltliste zeigts: In der Gesamtbetrachtung liegen BioCNG-Fahrzeuge in der Klima- und Umweltbilanz ziemlich weit vorne. Gleichzeitig sind sie kostengünstig, praxistauglich und sozialverträglich. Auf diese „grünen Verbrenner“ dürfen wir nicht verzichten, wenn wir’s mit dem Klima- und dem Umweltschutz wirklich ernst meinen.

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