DKB warnt alle Kunden: Deshalb fehlt Geld auf dem Girokonto

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Viele Kunden der DKB dürften aktuell erschrocken auf ihren Kontostand blicken oder feststellen, dass ihr Konto leer ist. Nun warnt die Bank auch offiziell alle Kunden im Online-Banking und erklärt das Problem.
DKB warnt alle Kunden: Deshalb fehlt Geld auf dem Girokonto
DKB warnt alle Kunden: Deshalb fehlt Geld auf dem GirokontoBildquelle: Blasius Kawalkowski / inside digital

Die DKB gehört in Deutschland zu den beliebtesten Direktbanken. Während die Bank noch im September mit einer Aktion für Aufsehen sorgte, in der man Kunden 10 Euro überwies, bucht man aktuell doppelt ab. Kunden der DKB, die derzeit auf ihren Kontostand blicken, dürften Panik bekommen. Denn vielerorts bucht die Bank Beträge doppelt ab. Ein Problem, mit dem die DKB derzeit zu kämpfen hat, sorgt für die doppelten Buchungen.

DKB: „Das tut uns leid!“

Ob in der Banking-App auf dem Smartphone oder im Online-Banking-Bereich im Browser auf dem Computer: Die DKB zeigt allen Kunden aktuell eine Warnung an. „Aktuell werden ggfs. veraltete Buchungen in deinem Girokonto angezeigt“, heißt es dort. „Diese Buchungen sind von Anfang Oktober 2022, sie wurden fehlerhaft erneut ausgeführt. Das tut uns leid!“

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Es kann also sein, dass bei Kunden Abbuchungen doppelt ausgeführt werden. Die DKB arbeitet an einer Lösung, heißt es und beruhigt seine Kunden: „Du musst nichts weiter tun.“ Man sollte von Rückbuchungen also absehen. Das führe bei Kunden ohnehin zu Fehlermeldungen, heißt es. Zudem könnte es sein, dass falsche oder doppelte Abbuchungen nur in Zusammenhang mit Debitcard-Zahlungen stehen.

Kosten rauf, Service runter?

Vor Kurzem hat die DKB zwar die Strafzinsen wieder abgeschafft. Doch nur kurz darauf folgt die Hiobsbotschaft. Denn seit Mitte September müssen Kunden der Bank für ihr Konto zahlen, wenn sie bestimmte Bedingungen nicht erfüllen. Wer bei der DKB nun ein Girokonto eröffnet, muss mindestens einen Geldeingang von 700 Euro im Monat haben, damit das Girokonto kostenlos bleibt. Anderenfalls berechnet die DKB monatlich 4,50 Euro Kontoführungsgebühren. Das gilt auch für Bestandskunden, wenn diese 3 Monate in Folge keinen Geldeingang von monatlich 700 Euro vorweisen können.

Waren Direktbanken wie die ING, DKB oder Comdirect lange eine kostenlose Alternative zu Sparkassen und Co., ist die Zeit von kostenlosen Bank-Konten offenbar gezählt. Rund 2,50 Euro pro Monat kostet inzwischen die Kreditkarte der DKB. Und knapp 1 Euro verlangt die Bank monatlich für die Girokarte – ab dem 1. Januar 2023 auch für Bestandskunden. Zwar gibt es noch die kostenlose, neue Visa Debitkarte, doch diese kann die Kreditkarte nicht vollends ersetzen. Immer wieder beschweren sich DKB-Kunden, dass ihre neue Visa-Karte nicht akzeptiert wird, während sie mit der alten Kreditkarte nie Probleme hatten.

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2 KOMMENTARE

  1. Max

    Schrecklicher Autor, wieso schreibt man alles doppelt und dreifach?

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  2. Mario und Sabine Jaenecke

    Wer kommt jetzt für das Geld auf. Eigentlich. USS die Bank dafür grade stehen. Und nicht der Kunde.Sie machen Werbung. Das sie gut sind .Wir waren bis jetzt zufrieden.

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