Corona-App und die Schnelltests: Neue Funktion mit bahnbrechender Wirkung

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Bislang konnte die Corona-App nur PCR-Tests erfassen und Menschen so vor einem möglichen Risiko warnen. Schnelltests blieben außen vor - bis jetzt. Denn die App bekommt ein Update, das die für den Alltag wichtigen Schnelltests künftig berücksichtigt.
Corona-App der Bundesregierung auf einem Android-Smartphone
Corona-App der Bundesregierung auf einem Android-SmartphoneBildquelle: Blasius Kawalkowski

Obgleich der Corona-App der Bundesregierung auch nach einem Jahr Pandemie noch immer recht wenig Vertrauen entgegengebracht wird, optimieren die Entwickler sie beständig weiter. So werden zwar seit Ende 2020 flächendeckend immer mehr Schnelltests zur Kontrolle eingesetzt, doch in der Corona-App ließen sich die Schnelltest-Ergebnisse nicht hinterlegen. Die Gründe lagen dafür einerseits in den technischen Voraussetzungen der App, aber auch in der Zuverlässigkeit der Schnelltests. Das ändert sich aber jetzt, wie auf dem Blog der Entwickler zu lesen ist.

Corona-App warnt jetzt auch mit Schnelltest

Bis jetzt scheiterte die Corona-App Schnelltests zu hinterlegen daran, dass keine QR-Codes dafür generiert werden konnten. Mit der neuen Version der App sieht das nun anders aus. Nutzer können bei einem Schnelltest einen QR-Code scannen und bekommen das Ergebnis nicht mehr per Mail, sondern in der App angezeigt. Dort bleibt das negative Ergebnis dann für 48 Stunden bestehen. Somit können Getestete ihr Schnelltestresultat auch beim Einkaufen und Co. nutzen. Ist das Ergebnis hingegen positiv, wird es solange in der Corona-App angezeigt, bis der Nutzer das Ergebnis teilt.

  • Obacht: Nur, weil du einen positiven Schnelltest in der Corona-App eintragen kannst, entfällt bei einem positiven Ergebnis nicht der PCR-Test!

Wie es vonseiten der Entwickler heißt, behandle die App Schnelltests und PCR-Tests gleichwertig. Einen Unterschied zwischen den Ergebnissen, also von welchem Test das Ergebnis stammt, sehe man nicht.

Das solltest du beachten

Nun kannst du dir als Privatperson ganz einfach im Geschäft Selbsttests kaufen oder solch einen Test beispielsweise auf der Arbeit durchführen. Der Haken: Diese Ergebnisse kannst du nicht in der Corona-App eintragen. Erlaubt beziehungsweise „kompatibel“ sind ausschließlich Schnelltestergebnisse von offiziellen Testzentren, die ein entsprechendes Zertifikat ausstellen.

Außerdem sind zum Start der neuen Corona-App-Version nur acht Partner an das System angeschlossen: das Bundeskanzleramt, das Bayerische Rote Kreuz, dm, Doctorbox, EcoCare, die Healthcare Marke von Ecolog Deutschland GmbH (mit unter anderem Lidl), Huber Health Care, das Ministerium für Bildung und Kultur Saarland und testbuchen.de/No-Q.

Die neue iOS-Version 2.1.1 ist bereits gestartet. Das Android-Pendant mit Version 2.1.2 rollt ab dem morgigen Dienstag, den 4. Mai, aus. Zuletzt bekam die Corona-App eine Check-In-Funktion für öffentliche sowie private Events. Alle Details dazu haben wir in der unten stehenden Meldung zusammengefasst.

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