Corona-App Update ist da: Das ändert sich ab sofort für dich

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Die Corona-App der deutschen Bundesregierung bekommt ein drastisches Update. Mittlerweile ist es für viele Nutzer schon verfügbar. Was sich ab sofort für dich ändert und was sich in der App erneuert, fassen wir zusammen.
Corona-App der Bundesregierung auf einem Android-Smartphone
Corona-App der Bundesregierung auf einem Android-SmartphoneBildquelle: Blasius Kawalkowski

Schon vor ein paar Wochen kündigte man an, dass die Corona-App ein umfassendes Update bekommt. Mittlerweile ist es so weit und die neue Version ist bereits auf vielen Endgeräten angekommen. Die neuen Funktionen kommen der Tracing-App Luca nahe, die in jüngerer Vergangenheit populär geworden ist und in vielen Teilen Deutschlands zum Einsatz kommt. Die Rede ist von einer Check-In-Funktion, die die offizielle deutsche Corona-App nun bereitstellt.

Update für Corona-App: Check-In-Funktion ist da

Warnte die App bislang in erster Linie vor Kontakten, die sich mit Covid-19 infiziert haben und mit denen man sich über einen längeren Zeitraum in einem geringen Abstand befunden hat, geht es ab sofort vor allem um die Ansteckungsgefahr in Innenräumen. Mit dem Update soll die Corona-App dazu in der Lage sein, Begegnungen mit (fremden) Menschen in einem Innenraum zu erfassen.

  • Übrigens: Mit iPhones kannst du den QR-Code einer Veranstaltung mit der Kamera scannen. Bei Android hängt das davon ab, ob die Kamera des Smartphones QR-Codes lesen kann. Sonst musst du dir eine zusätzliche App herunterladen.

Das funktioniert wie folgt: Besuchst du in Zukunft ein Lokal, Konzert oder gehst ins Kino, kannst du dich über die Corona-App einloggen. Das geschieht mittels eines QR-Codes, der entweder von dem betreffenden Lokal oder Ähnlichem zur Verfügung gestellt wird. Oder du erstellst selbst einen Code für dich und deine Freunde, wenn du dich mit ihnen in Innenräumen triffst. Es wird dann der genaue Veranstaltungstyp, der Zeitraum und der Ort erfasst. Der jeweilige QR-Code ist lokal auf deinem Handy gespeichert und löscht sich automatisch nach Ablauf von zwei Wochen.

Kontakttagebuch-Apps gegen Corona: Diese Apps helfen dir am besten

In der Corona-Warn-App selbst gibt es einen Reiter, über den du dich einchecken kannst sowie eine Übersicht über all deine Veranstaltungen. Die Kontakte können darüber hinaus automatisch ins Kontakttagebuch eingetragen werden.

Die Check-In-Funktion der Corona-App auf einem iPhone
Hier lassen sich alle Check-Ins auf einen Blick einsehen.

Warnung über Kontakt zu Corona-Infizierten

Anders als bei der App Luca soll der Check-In bei der Corona-App allerdings anonymisiert erfolgen. Es werden also keine Namen erfasst. Sollte sich eine infizierte Person in deiner Nähe aufgehalten haben, soll die App dennoch in der Lage sein, dich entsprechend zu warnen. Positiv getestete Menschen können ihre Check-Ins dann über die App teilen und auf den Servern der App hochladen. Anhand der Event-Daten erscheinen auf den Smartphones der anderen Teilnehmer dann eine rote oder grüne Mitteilung.

Ob du nun gefährdet bist oder nicht, hängt letztlich davon ab, wie dein Zusammentreffen mit der infizierten Person war. Hast du dich weniger als zehn Minuten mit der Person in einem Raum aufgehalten, ist deine Warnung grün. Hattest du über einen längeren Zeitraum mit ihr Kontakt, zeigt die Corona-App dir eine rote Warnung an.

Corona-Regeln: Diese Apps helfen im Auflagen-Chaos

Was wird aus der App Luca?

Die Tracing-App Luca wird mittlerweile in Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Baden-Württemberg flächendeckend zur Pandemiebekämpfung eingesetzt. Doch was geschieht nun mit ihr nach dem Update der Corona-Warn-App? Wie die Tagesschau berichtet, sollen laut Bundesregierung beide Apps ergänzend zueinander wirken.

So soll die Corona-App „das Mittel zur Wahl“ sein, wenn es darum geht, Risiken ausfindig zu machen und die Menschen zu warnen. Luca soll indes vor allem der Zettelwirtschaft in Lokalen und Co. entgegenwirken und das analoge Ausfüllen von Kontaktblättern verhindern.

Anders als die Corona-App muss man sich bei Luca mit persönlichen Daten anmelden, wie beispielsweise dem Namen und der Adresse. Weitere Informationen zur Tracing-App haben wir in einem separaten Artikel zusammengefasst.

Bildquellen

  • Corona-Warn-App Screenshot iOS: Timo Brauer/inside digital
  • Corona-App der Bundesregierung auf einem Android-Smartphone: Blasius Kawalkowski
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