Browser-Updates: Das ist neu in Chrome und Firefox

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Ab sofort stehen dir zwei wichtige Browser-Updates zur Verfügung. Einerseits ein Sicherheits-Update für den Chrome-Browser von Google. Darüber hinaus aber auch eine erweiterte Version des Firefox aus dem Hause Mozilla. Wir verraten dir, was sich mit den neuen Browser-Varianten ändert.
Google Chrome
Bildquelle: Hayo Lücke / inside digital

Das kleinere der beiden neu vorgestellten Updates betrifft den Google-Browser Chrome. Für ihn steht ab sofort die Version 79.0.3945.117 zur Verfügung. Sowohl für Windows-Rechner, als auch für Mac- und Linux-Maschinen. Gefixt werden insgesamt drei Sicherheitslücken. Die Risikostufe ohne Update liegt bei „hoch“, was der zweithöchsten Warnstufe entspricht. Ein Download der neuen Chrome-Version ist ab sofort über die Homepage des Browsers möglich. Bestehende Nutzer können das Update über die Einstellungen der Internet-Zugangssoftware installieren.

Neu: Firefox 72

Ein deutlich umfangreicheres Update steht ab sofort für den Firefox von Mozilla zur Verfügung. Version 72 des Browsers sorgt ebenfalls dafür, dass das Surfen wieder sicherer wird. Denn Mozilla hat in Firefox 72 nicht weniger als elf Sicherheitslücken aus der Welt geschafft. Sechs Patches schließen Lecks, bei denen man bei Mozilla ohne entsprechendes Update von einer hohen Gefährdung für die Nutzer ausgeht.

Laut den Release Notes zum Firefox 72 wurde unter der Haube des Browsers aber noch weit mehr verbessert. So werden ab sofort Popup-Nachrichten blockiert, die von vielen Webseiten per Browser-Push ausliefern. Nur wer einem solchen Browser-Push-Service ausdrücklich zustimmt, soll ihn noch weiter erhalten. Auch inside digital bietet einen solchen Dienst an, um wichtige Nachrichten mit interessierten Leserinnen und Lesern zu teilen. Jederzeit ist es möglich, diesen Push-Dienst wieder zu deaktivieren.

Weitere Neuerung im Firefox 72: Fingerabdruck-Scripte werden ab sofort bei allen Nutzern standardmäßig blockiert. In einem Blog-Post von Mozilla betonen die Entwickler, den Kampf gegen das Tracking von Nutzerdaten nicht aufgeben zu wollen. In diesem Zusammenhang sei es wichtig, das Fingerprinting zu verhindern.

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2 KOMMENTARE

  1. Warum verwendet jemand Chrome, wenn es Firefox gibt? Proprietärer Code, der sich überall im System reinpflanzt. Unkontrollierter Datenabfluss an Google.

    • Ich nutze Chrome gerne, weil auf allen Geräten eine gute Synchronisation stattfindet. Ich verstehe aber auch jeden, der Google die Kontrolle über die eigenen Daten nicht gestatten will. Und ganz davon abgesehen, ist der Firefox auch systemressourcenschonender. Zumindest habe ich den Eindruck.

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