Böses Erwachen für E-Auto-Fahrer: Benziner und Diesel klar im Vorteil

3 Minuten
Wer von einem Benziner oder Diesel bereits auf ein E-Auto umgestiegen ist, dürfte beim nächsten Autokauf eine böse Überraschung erleben. Denn die erste Generation der Stromer dürfte nahezu unverkäuflich sein.
Böses Erwachen für E-Auto-Fahrer: Benziner und Diesel klar im Vorteil
Böses Erwachen für E-Auto-Fahrer: Benziner und Diesel klar im VorteilBildquelle: Emily Rusch / Unsplash

Ob von Tesla, VW oder Hyundai: Das E-Auto boomt. Ganz gleich, ob die Stromer aus den USA, Deutschland oder Südkorea kommen – bei jedem Neuwagenkauf hinterfragen immer mehr Menschen den Verbrenner. Und immer häufiger greifen sie statt zum Liebling der Deutschen, dem SUV, zu einem Elektroauto. Getrieben vom Umweltbonus in Höhe von bis zu 9.000 Euro und anderen Geldspritzen, verkauften Autobauer im vergangenen Jahr knapp 336.000 Elektroautos. Gegenüber 2020 ein Plus von 83 Prozent. Tendenz: steigend. Doch worüber viele E-Auto-Käufer nicht nachdenken, ist der Preisverfall.

E-Auto kaufen? Aber bitte neu

Wer zu den Trendsettern und Pionieren gehören will, hat bereits ein E-Auto. Benziner oder Diesel hat man längst verkauft. Und genau das dürfte beim Elektroauto für ein böses Erwachen sorgen. Denn während viele beim Gebrauchtwagenkauf eines Verbrenners auf die Laufleistung und eine TÜV-Plakette mit einem Mindesthaltbarkeitsdatum möglich fern in der Zukunft achten, wird beim Stromer der Akku ausschlaggebend sein. Und dieser büßt im Laufe der Zeit ordentlich an Kapazität ein. Ein Weiterverkauf eines der ersten E-Modelle, die ohnehin keine überragende Reichweite hatten, wird damit fast unmöglich.

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Denn: Je älter ein E-Auto ist, umso schwächer die Batterie. Und wer kauft schon einen Gebrauchtwagen, bei dem man danach noch mehrere Tausend Euro für einen neuen Akku investieren muss? Somit dürften diese Kosten entweder auf den Verkäufer zukommen oder aber, dieser sieht ein, dass er sein geliebtes E-Auto für eine Handvoll Euro abgeben muss. Wie eine Umfrage zeigt, sind nur 29 Prozent aller Befragten bereit, ein gebrauchtes Elektroauto zu kaufen. Die Folge: Preise für gebrauchte E-Autos befinden sich im freien Fall und der Wertverlust ist, im Vergleich zu Fahrzeugen mit Benzin– oder Diesel-Motor, bereits nach kurzer Zeit enorm. Dabei lieben die Deutschen Gebrauchtwagen. Vergangenes Jahr kauften nur 1,8 Millionen einen Neuwagen und satte 4,3 Millionen Deutsche einen Gebrauchten.

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Die nächste Generation ist besser dran

Hinzu kommt: Ältere E-Modelle würden auch bei konstanter Akku-Leistung weniger nachgefragt sein, da neue Fahrzeuge mit deutlich verbesserter Akku-Technologie auf den Markt kommen. In Sachen Reichweite und Akku-Lebensdauer werden alte E-Autos damit abgehängt. Was die neuen E-Auto-Modelle angeht, sieht die Prognose aufgrund der ausgereifteren Technologien rosiger aus.

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Der ADAC prognostiziere, dass neuere Modelle deutlich bessere Preise im gebrauchten Zustand erzielen könnten, wenn man sie nach drei Jahren wieder verkaufen sollte. Und noch ein Problem: Während Neuwagen, wie eingangs erwähnt, mit bis zu 9.000 Euro bezuschusst werden, ist es nahezu unmöglich, eine Prämie beim Kauf eines gebrauchten E-Autos zu bekommen. Eine Differenz beim Preis zwischen gebraucht und neu ist oft kaum vorhanden. Ein Gebrauchter kostet dann in etwa so viel wie ein Neuwagen nach Abzug der Prämie.

Bildquellen

  • E-Auto-Hersteller wollte verkaufte Fahrzeuge aus der Ferne abschalten: Renault
  • Böses Erwachen für E-Auto-Fahrer: Benziner und Diesel klar im Vorteil: Emily Rusch / Unsplash
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42 KOMMENTARE

  1. Algorithmo

    Niemand baut in ein gebrauchtes E-Autos einen neuen Akku ein. Die aller meisten Hersteller geben genau die selbe Garantie wie bei Verbrennen in Jahren bzw. Km Gesamt-Fahrleistung. Außerdem wird in dem Artikel keine Angaben dazu gemacht welche die erste Generation von E-Autos sein soll. Einen Smart von 2013 oder e-Golf die eine Verbrennerplattform mit Akku sind oder VW ID3, das erste richtige Elektroauto von VW?
    Wenn die so billig sein sollen, wieso finde ich denn keinen? Wievie gebrauchte E-Autos gibt es denn?
    Ich hab ne 30 kwp PV-Anlage und möchte endlich für 5€ (50 kWh) 300 km oder mehr fahren können.
    Da hier ja die Trolle immer die gleichen Narrative in den Kommentaren hinterlassen, ist es besser erst gar nicht darauf einzugehen, denn genau das ist ja ihr Ziel und die freuen sich den Arsch ab wenn man sie beachtet und sie machen dann gerne weiter. Außerdem wird dieser Artikel so immer mehr Leuten bei Google News feed angezeigt und die lesen dann nur die Überschrift und merken sich ebenfalls nur Energiewende feindliche Narrative.

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    • SCHLUCKi

      Hallo Algorithmo,
      Wie sind denn die Garantien, die also gut sind bei eAutos?
      Ich kenne da keine. Lediglich die Erfahrungswerte.
      Also bei e Autos sehe ich da Fragezeichen.

      Jetzt sagen Sie bitte nicht 2 Jahre oder 100.000 km.
      Das ist nämlich das mindeste beim üblichen Neuwagen.
      Ich würde mich da über etwas konkretes freuen.

      Antwort
  2. Frank

    Und in der Realität verkaufen viele ihren gebrauchten mit Gewinn nach Dänemark oder Bulgarien…..

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  3. Charly

    Das ist doch klar. E-Auto Käufer haben Geld und kaufen nichts Gebrauchtes. Der Markt wird immer erst von oben nach unten abgegrast. Eine Ausnahme gibt es. Nämlich die alten Teslas mit lebenslang kostenlosem Sprit.

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  4. Frei

    Deswegen, wenn E-Auto oder Hybrid, dann nur leasen für maximal zwei Jahre. Und die volle BAFA-Subvention abkassieren: 6500 oder 9000 €.
    Danach neues Auto leasen, und erneut die Subvention kassieren.
    Bei 9000 € ergibt die Subvention bei 24 Monaten Leasinglaufzeit, einen monatlichen Zuschuss zu Leasingrate von 375 €. Jeden Monat!

    E-Auto zu kaufen ist nicht klug, weil die Akkutechnologie immer noch in Entwicklung ist, und starke Fortschritte macht in Bezug auf Akku-Kapazität, Schnellladefähigkeit und Anzahl der Ladezyklen. Die Akkus von 2019 werden nach zwei Jahren stark überholt und kaum etwas wert sein!
    Also leasen und nach zwei Jahren zurückgeben. Die gebrauchten dürften dann auf Schrotthalter landen, weil kein gescheiter Mensch die kaufen wird…
    Die ganzen BAFA-Subventionen dienen nur der Unterstützung von Autoindustrie!
    Und das auf Kosten von allen Steuerzahler!

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  5. Elektron

    Stammtischargumente werden nicht dadurch besser, indem man sie in Artikeln wiederholt…

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  6. ReAl

    Habe meinen gebrauchten Elektro mit Gewinn nach 2 Jahren wieder verkauft. Das ist mir bisher mit Benzin und Diesel noch nie gelungen.
    Die Erklärung liefert der Artikel im letzten Satz und widerspricht sich damit selbst, denn: „Ein Gebrauchter kostet dann in etwa so viel wie ein Neuwagen nach Abzug der Prämie.“

    Genau: ich kann meinen gebrauchten Elektro so gut wieder verkaufen wie ein Neuwagen kosten würde.
    Und dass es funktioniert, zeigen ja die Gebrauchtwagenpreise auf den Plattformen. Die wären sonst ja im Keller, wenn keiner die Autos wollen würde.
    Viele wollen eben lieber jetzt einen 2 Jahren gebrauchten als einen Neuwagen in 12 Monaten plus Überführung usw..

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  7. SCHLUCKi

    Ich mache mir weniger Sorgen um den Verkauf, als um die Verschrottung.
    Da gab es zuletzt Probleme.
    Die alte Kiste wird mir irgendwann nur beim Neukauf abgenommen. Was machen aber die, die sich nur Gebrauchte leisten können? Einen Schrottplatz aufmachen?

    Also mal wieder nicht den Verursacher der Umweltverschmutzung Belangen, sondern abwälzen auf die Armen.

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  8. onkelrocco

    Schwachsinn. Der Verkaufspreis regelt alles. Ich finde keine preiswerten E-Autos als Gebrauchtwagen.

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  9. Frank

    Wo sind denn die ganzen billigen gebrauchten Elektroautos? Es gibt nun seit über 10 Jahren diverse Serienfahrzeuge aber billige Gebrauchte? Wo? Diesel Jahreswagen mit 30 bis 40% Nachlass auf den Listenpreis sind jede Menge bei Autoscout und Mobile.

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  10. Stevie

    Was für ein Käse! Es wird noch Jahre dauern bis der eAuto Markt gesättigt ist. Vielmehr sollten sich die Diesel und Benziner Fahrer fragen was ist mein Auto noch wert, wenn die Branche wieder liefern kann und keiner mehr die Stinkekisten haben will? Das wäre eher ein Artikel wert.Wer sich heute ein nagel neue Stinkekisten kauft, sollte sich viel mehr Gedanken machen über den Wert in ein paar Jahren 😉
    Und wer sich richtig gut auskennt, weiß das die Studienlage so aussieht, das selbst bei den heutigen Akkus ein Tausch vermutlich gar nicht stattfindet, da die Haltbarkeit die der Karosserie entspricht. Der Artikel könnte aus 2010 sein 😂

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  11. Anti Elektro Auto Fan

    Bloß kein E-Auto kaufen, so lange es nur ein paar davon gibt, können die auch fahren.
    In England gibt es mittlerweile Ladebeschränkungen, weil es sonst mit dem Strom nicht klappt, es gibt auch kaum Ladesäulen, außer man hat ein Haus mit Garage in ein paar Jahren gibt es keine Stromer mehr, ist im Moment so ein Hype, Wasserstoff ist die Zukunft.

    So lange es Öl gibt fahre ich mit Benzin oder Diesel, so ein Elektro Auto ist wegen der Batterie Entsorgung genauso Umwelt schädlich, wie ein Benziner oder Diesel.

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    • Jojoderjo

      🤣🤣🤣😂😂😂

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  12. Steffen

    Die Batterien werden natürlich nicht entsorgt oder verbrannt, sondern recycelt, zum Beispiel bei der Firma Düsenfeld.

    Wem verkauft man einen Verbrenner, wenn er ihn in ein paar Jahren nicht mehr zulassen darf?

    Antwort
    • Klaus

      Zum Beispiel in sogenannte drittländer die noch viele Jahre damit Freude haben ( auch wegen fehlender TÜV Vorschriften ( die bei uns zum Teil einfach nur … sind klar so bleibt man wichtig )

      Antwort
  13. CPAV

    Vorab, typischer Verbrenner Lobby Artikel und von der Realität keine Ahnung. Aktuell ist der GW Markt dünn, es gibt kaum Autos, also steigt der Preis. Die Prämie läuft Ende des Jahres aus, folglich werden Gebrauchte wieder attraktiver, somit weniger Wertverlust. Solange im Ausland die NW Preise höher sind als in D. verkauft man E-Autos ohne Verlust, eher mit Gewinn.
    Ja, wer ganz sicher gehen will, least das Auto und gibt es einfach nach 3-4 Jahren zurück.
    Wasserstoff im PKW Bereich ist sinnfrei, völlig ineffizient und aufwändig. Was brauche ich zur Herstellung von Wasserstoff? Richtig, Strom. Den kann ich auch direkt „tanken“ aus der Sonne.

    Antwort
  14. Nezziak

    Das ist der Größte Schwachsinn den ich je gelesen habe. Es gibt Teslas die mittlerweile über 600.000. runter haben, nie repariert werden müssten und deren Akkustand auf 90% ist. Immer dieses Halbwissen von wegen Elektro Autos halten nicht lange. Im Gegenteil, sie haben kein Öl, keine Bremsanlagen die man ständig wechseln muss weil der Motor in 70% der Fälle bremst. Artikel Schreiber bitte nie wieder sowas schreiben lassen, danke.

    Antwort
  15. Guenter Betz

    Warum verbreiten sie denn Stammtischparolen und Halbwahrheiten?

    Antwort
  16. Stefan

    Warum ein Auto nach 3 Jahren verkaufen? Wenn ich ein E-Auto kaufe, mache ich das doch auch aus Nachhaltigkeit. Und dann kaufe ich das nächste Auto erst, wenn das bisherige am Ende seiner Lebenszeit angekommen ist…

    Antwort
    • Blasius Kawalkowski inside digital Team

      Schöner Gedanke. Dann würden viele Menschen in Deutschland auch noch Verbrenner aus den 80ern und 90ern fahren.

      Antwort
      • GoElectric

        Äh… Ja genau so ist es. Aktuelles Durchschnittsalter der angemeldeten PKWs in Deutschland ist 10 Jahre. Insofern sind unheimlich viele Autos in Deutschland 20 – 30 Jahre alt.

        Antwort
        • Blasius Kawalkowski inside digital Team

          Ich hab nie das Gegenteil behauptet. Aber warum ist es so? Weil Nachhaltigkeit so wichtig ist? Oder die Umwelt? Müsste man etwas nicht so lange benutzen, bis es kaputtgeht? Das widerstrebt sowohl der Autoindustrie als auch dem Autofahrer, der immer wieder neu kauft und alt verkauft. Neu kaufen, statt reparieren. Und der Staat zahlt auch gerne eine Abwrackprämie. So werden Autos, die noch in Ordnung sind, verschrottet. Oder wie es einst war: Ins Ausland überführt. Und dort dann noch weitere 10 bis 20 Jahre gefahren.

          Antwort
  17. Sänger

    30-40 % auf einen Jahreswagen Diesel? Lachhaft. Ich habe mich nach einem Mercedes GLA im Internet umgesehen. Bei Stuttgart gibt es einen Jahreswagen Händler mit ausschließlich Autos von Mercedeswerksangehörigen. Das Auto EZ:07/2020 also 1,5 Jahre alt wird zum Verkauf angeboten mit sage und schreibe 11% Nachlass. Das ist wohl ein Witz. Da kauf ich mir lieber einen Neuwagen. Über Ungarn als Re-Import mit 16% erhältlich mit langen Lieferzeiten.
    Meine Tochter hat vor 10 Monaten einen Renault ZOE Fabrik eu mit 6 Monaten Zulassung auf den Vertragshändler mit Vollausstattung für 13.699 EUR gekauft. Die Batterie ist für 79 EUR pro Monat geleast. Sie hat ein eigenes Haus mit Photov. Anlage, eine Wallbox und einen Batteriespeicher im Keller. Sie hat meiner Meinung nach alles richtig gemacht. Es ist nur der 2. Wagen zu Arbeit, Einkäufe u.s.w.
    Ich habe ihr zum Kauf geraten und bin froh darum.

    Antwort
  18. F. Kaiser

    Was der Artikel auch nicht erwähnt ist das der EAuto Fahrer in der Zeit bis zum Verkauf relativ wenig Reperaturkosten gehabt haben dürfte. Und Diverse Bremscheibenwechsel, neue Kupplung, AGR-Ventile, Zahnriemen, Zündkerzen, Einspritzdüsen, Auspuff, … in der Summe ganz schön ins Geld gehen.

    Wenn dann ein Akku Tausch gemacht werden muss oder der Wagen günstig verkauft werden muss, ist der Schaden doch nicht so groß.

    Antwort
  19. funtron

    Viel Blödsinn was hier kommentiert wird, ich habe für meinen 6 Jahre altem Verbrenner 4300€ bekommen neu Preis 21000€.Und mein Ioniq vFL werde ich länger Fahren können und was Reichweite angeht dank geringen Verbrauch reucht der im Alltag für meine Strecken locker und auf Langstrecken muss ich bei 500 km 15 Minuten länger fahren aber das kommt so selten vor.
    Ich lade den 28kWh ganz gemütlich zuhause mit 3,6 kW das dreht mir keiner ab. 8 Jahre 200000 km Garantie also habe ich noch 5 Jahre ruhe, Bzw 170000 km

    Antwort
  20. Darius S.

    Hier gibt’s so viele unüberlegte Komentare, so wie ich das hier sehe, dass viele von ihnen sehr, sehr wenig Ahnung davon haben!
    Ich werde das hier nicht weiter kommentieren weil das bringt nichts sondern man lässt solchen alles besser Wisser einfach zappeln, wartet einfach ab, Ihr müsst einfach Euer Niedergang selber erleben und dazu muss noch richtig weh tun, finanziell meine ich.
    Ich komme aus der Auto Branche und ich weiß wovon ich Rede…
    Ihr werdet Euch noch wundern und später vor Scham noch nicht mal zugeben dass die sogenannten Gegner von Elektro Autos recht gehabt hatten. Das was, mehr sage ich nicht dazu, hat kein Sinn…

    Antwort
  21. Alex

    Der Artikel ist voll von Stammtischsparolen und Halbwahrheiten. Bitte nie wieder so ein Schwachsinn schreiben

    Antwort
  22. Sam

    Schon vor Jahren wussten die E Jüngwr, dass die Verbrenner nicht mehr verkaufbar sind. Genau das Gegenteil ist der Fall, die Modelle steigen, wenn nur noch Elektro verfügbar ist (siehe aktuell Berlingo/Rifter). Die E Autos sind aufgrund der Förderung beim Neuwagen natürlich am GW Markt nicht gefragt. Aber was politisch gewollt ist, wird eben mit viel Geld umgesetzt. Förderung streichen und Versteuerung wieder normalisieren, dann wird man sehen, was von der Nachfrage noch übrig bleibt.
    @Steffen: Ist anscheinend nicht klar, dass ein eventuelles Verbot von Verbrennern für Neuzulassung gilt? Das hat nichts mit dem Gebrauchten zu tun…

    Antwort
  23. Frank

    Mir fällt auf, dass immer häufiger solche Berichte mit halbwissen geschrieben werden. Ich habe mir einen Seat electric mii gekauft. Durch die Förderung und Die Einsparungen beim Benzin hat dieser nach fünf Jahren nichts gekostet.
    Das Auto hat eine Garantie von 5 Jahren und der AKKU eine Garantie von 8 Jahren. Somit denke ich, dass sich das Auto noch verkaufen lässt und jeder Euro den ich bekomme wäre ein Gewinn. Also statt für ein Auto zu bezahlen bekomme ich am Ende noch etwas. Soviel dazu wer hier besser dran ist.

    Antwort
  24. Stinker

    Wo sind eigentlich die Zeiten von, wo man sich ein Auto kaufte, um es 10-15 Jahre zu fahren?

    Irgendwie kommen die Leute gar nicht mehr aus dem Auto kaufen raus.

    Antwort
  25. Nulldevice

    Warum zur heiligen Makkaroni sollte ich mein Elektroauto verkaufen wollen?

    Antwort
  26. Reimund Schroeder

    Das ist der absolut dümmste Artikel den ich in letzter Zeit gelesen habe. Kein Wort über Umwelt und Klimaschutz in Verbindung mit Autos das ist schlimm. Die Kraftstoffpreise werden stark ansteigen und das Aus für Verbrenner ist besiegelt und dann schwärmt einer von Benzin und Diesel.

    Antwort
  27. Carlos

    Wenn man vom Staat allgemein einen Zuschuss bekommen hat, dann dafür, dass man mit dem Auto fährt. Sonst müsste man den Zuschuß anteilig auf den neuen Verkaufswert weitergeben.

    Antwort
  28. Meo

    Aktuell kostet der Wechsel eines Akkus bei einem Mercedes EQC knapp 30.000€ , selbst wenn die Hersteller teilweise acht Jahre Garantie auf so ein Auto geben ist das Auto danach wertlos!
    Der Gebrauchtwagen Markt ist quasi tot und die Hersteller haben den Vorteil dass sie immer neue Fahrzeuge verkaufen ein Teufelskreis in der Elektromobilität. Und Tod für die Umwelt!

    Wir sollten statt mehr auf Elektromobilität in Richtung emissionsfreien Kraftstoff forschen!
    Kein elektrisch angetrieben das Fahrzeug kann es mit einem guten Diesel aufnehmen.

    Antwort
    • Werner jansen

      Defekte Akkus werden nicht getauscht sondern repariert.Aber davon hört man nichts, denn die Lebensdauer eines Akkis ist größer als die vom Auto.Die einzelnen Zellen lassen sich austauschen. Du solltest endlich mal ein E-CAR fahren. Dann weißt Du daß der besser als ein Diesel ist.

      Antwort
  29. Walter

    Zuerst: Vielen Dank an das Portal, das hier so frei diskutiert werden darf.
    Audi hatte 1992 einen Diesel vorgestellt, der nur 1,76l auf 1ookm verbraucht hat.
    BMW hat 2002 einen Verbrenner vorgestellt, der unter anderem auf Wasserstoff lief.
    Warum wurden diese Technologieen in die Tonne getreten?
    Warum werden keine Wasserstoff Technologien vorran getrieben, bei dem man sein Haus betreibt und die überschüssige Energie in die Autos tankt… Und diese dann an seinem Arbeitgeber weitergibt?

    Antwort
  30. Rocco

    Hier steht ja die komplette Ladung an Halbwahrheiten. Erstaunlich was die Leute als Kommentar abgeben, die augenscheinlich noch keinen Kilometer elektrisch gefahren sind. Mir persönlich ist der Wiederverkaufswert völlig egal, ansonsten hätte ich meinen Stromer längst mir Gewinn nach Dänemark verkauft. Ich fahre mein Auto bis es auseinander fällt und spare mit jedem Kilometer den ich fahre. Während Benzin mittlerweile stellenweise 1.80€ kostet, ist der Strom weiterhin zumeist kostenlos. Und selbst wenn ich mal für Strom bezahlen muss, kostet er vielleicht 50c. Bei einem Verbrauch von 15kWh/100km dürfte jeder Stinker davon nur träumen.

    Antwort
  31. Felix Pfeifer

    Hätte der Journalist 10 Minuten die Gebrauchtwagen-Plattformen besucht, hätte der Artikel eine ganz andere Überschrift. Ich habe letztes Jahr ein gebrauchtes Elektroauto gekauft und einige Stunden recherchiert. Es war schwierig eines zu finden, das halbwegs günstig war. Die Preise von den Dingern sind auch mit mehr als 50000 gefahrenen Kilometern noch sehr hoch. Scheint ein sehr begehrtes Produkt zu sein und der Wertverfall deutlich geringer als bei den Verbrennern. Übrigens war ich sehr angenehm überrascht, wie günstig Versicherung und Steuern sind. Bei dem Verbrenner, den ich vor 20 Jahren gefahren bin, war damals bei halber Leistung der Preis schon mehr als das doppelte, obwohl ich damals noch sehr gut eingestuft war bei der Versicherung. Schwach recherchiert der Artikel! Sehr schwach! So schwach, dass es mir vorkommt, als hätte sich der Autor überhaupt nicht mit dem Thema beschäftigt.

    Antwort
  32. Chris

    Ja klar ich kaufe mir aller zwei Jahren ein Neuwagen. Was ist den das für eine Logik. Da behalte ich mein Benziner der schon 16 Jahre auf den Buckel hat und immer weiter Fahren will das ist ordentliche Technik und der Co2 Fußabdrücke ist um ein vieles Geringer, als die ganzen Elektro-Autos. Den irgendwo verrotten die E-Autos auch was eine größere Umwelt Belastung mit sich zieht.

    Antwort
  33. Tom

    Ein E-Auto in unserer Nachbargemeinde ist abgebrannt. Zum Glück stand es nicht in der Garage des Besitzers. Ein Versicherubgsberater meinte,dass man von der Gebäudeversicherung das Okay einholen sollte, wenn man Fahrzeuge in der Garage lädt. Empfohlen wird es auch bei E-Bikes. Darüber wird in den Foren nicht gesprochen.
    Meine Frage an die Besitzer von E-Kfz:
    Habt Ihr mit den Versicherer vom Gebäude (Feuer) Rücksprache gehalten und wie haben die reagiert? Habt Ihr Euch ein Okay schriftlich geben lassen?

    Antwort
  34. Mandel

    Also, mein Lupo ist 24 Jahre alt, fährt noch einwandfrei und alles geht noch.
    Wenn ich mal einen E Wagen fahren dann auch bis der Tüv uns scheidet.
    Das ist Nachhaltigkeit. Das Ding soll mich möglichst gut und günstig von A nach B bringen. So halte ich das schon immer.

    Antwort
  35. Zed

    Hallo an alle,

    ich kann allen Argumenten in mancher Hinsicht zustimmen.

    Ich sehe hier aber mehr den Alltag als Problem.

    Wenn wir jetzt alle ein E Fahrzeug hätten, könnte es unser Stromnetz überhaupt noch mit der Ladeleistung Aufnehmen?
    Oder wo sollen die Mieter in Mehrfamilienhäuser Ihr Fahrzeug laden.
    Aktuell tanke ich mein Fahrzeug in 5 min und fahre 1000km. Und hier kann ich überall tanken. Da ist das E- Auto leider noch im Nachteil.
    Warum ist den Benzin und Co so teuer – Steuereinnahmen vom Staat.
    Wenn diese wegfallen wird der E-Fahrer zur Kasse gebeten!
    Meiner Meinung nach sollten wir uns überlegen wie wir von Anfang an unsere Umwelt schonen (Co2).
    Die komplette Produktion eines Fahrzeugs mit Akku oder Benzin sollte miteinbezogen werden. Auch die Stromproduktion und Entsorgung.
    Wenn ich keine PV-ANLAGE habe muss ich den Strom von extern beziehen.
    Und wo und wie wird dieser produziert?
    Kann ich mein Fahrzeug am Straßerand in der Großstadt laden?
    Es gibt jetzt natürlich immer mehr Ladestationen (zum Glück).
    Aber wenn man sich mal die Anzahl der Kunden beim Tanken anschaut, wird das jetzt aktuell mit Ladestationen nicht gehn.

    Wir sollten viele Antriebsarten haben. So könnte sich jeder nach seiner privaten Situation entscheiden.

    Mein Fazit:
    E-Fahrzeuge sind ein guter Baustein,
    aber nicht die perfekte Lösung. Dennoch sollten wir hier nicht aufhören es weiter zu verfolgen und weiter zu entwickeln.

    Verbrennen haber jetzt im Alltag noch Vorteile, sollten aber noch saubere werden – z.B. E-Full weiterentwickeln. So könnten auch noch die jetzigen Verbrenner weiter genutz werden.

    Zum Preis:
    Wie teuer wird ein E-Fahrzeuge ohne Subvention sein? Werden sich dann noch immer so viele dafür entscheiden?
    Aktuell ein günstiges Fahrzeug:
    Dacia Sprint mit Subvention ca.11.000 – echt gut!
    Dacia Duster ca.12.000 auch ein guter Preis.
    Wer zahlt aber Später ohne Subvention ca.20.000 für einen Dacia Spring.

    Ach was noch die Gebrauchtwagenpreise betrifft, hier wird es die Zeit zeigen. Jetzt sind einfach zu wenige Fahrzeuge auf dem Gebrauchtwagenmarkt.

    Mal schauen ob wir E-Fahrzeuge noch als Oldtimer haben werden.

    Antwort

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