Samsung Galaxy Note 10 im Hands-On: Kleiner, leichter, dünner

3 Minuten
Samsung hat seine Note-Reihe aufgebohrt und insgesamt drei neue Modelle vorgestellt. Neben dem Galaxy Note 10+ und dem Galaxy Note 10+ 5G hat Samsung auch das „normale“ Modell vorgestellt. Das wurde schlanker und ist extrem leicht. Die Schrumpfkur fordert jedoch ein Opfer, das im Hands-On des Galaxy Note 10 jedoch kaum auffällt.
Samsung Galaxy Note 10 in der Hand
Samsung Galaxy Note 10Bildquelle:

Das Samsung Galaxy Note 10 überrascht bei der Vorstellung kaum mehr. Die technischen Daten des neuen Flaggschiffs wurden schon in den Gerüchten zum neuen Galaxy Note 10 gestreut und auch das Design war schon vorher bekannt. Trotzdem konnte Samsung mit einem Detail für erstaunen sorgen.

Galaxy Note 10 im Hands-On

Die Vorteile der Note-Reihe sind weitreichend bekannt: Hohe Leistung und die S-Pen-Stiftbedienung sprechen vor allem Nutzer an, die Produktiv sein wollen. Das Design ist wie schon bei den Vorgängern kantiger als das der Galaxy-S-Linie. Die kurzen Rahmenseiten sind abgeflacht und erinnern an die Sony-Xperia-Modelle vergangener Tage. Diesmal hat Samsung das Display jedoch das erste Mal nicht erhöht, sondern hat es im Gegenteil verkleinert.

Doch wie fühlt sich das geschrumpfte Note an? Vor allem ist das neue Galaxy Note 10 leicht, kompakt und dünn. Man merkt nicht, dass man ein über 6 Zoll großes Telefon in der Hand hält. Die Rahmen sind ebenfalls sehr dünn geraten und das gekrümmte Display bildet mit dem ebenfalls gekrümmten Heck-Glas eine fast schon unangenehme Schärfe in die Haptik.

Samsung Galaxy Note 10
Samsung Galaxy Note 10
Software Android 9.0
Prozessor Exynos 9825
Display 6,3 Zoll, 1.080 x 2.280 Pixel
Arbeitsspeicher 8 GB
interner Speicher 256 GB
Hauptkamera 5312x2988 (15,9 Megapixel)
Akku 3.500 mAh
induktives Laden
USB-Port 3.1 Typ C
IP-Zertifizierung IP68 (Schutz gegen Untertauchen)
Gewicht 167 g
Farbe Schwarz, Silber, Pink
Einführungspreis 949 €
Marktstart 23. August 2019

Dreht man das neue Galaxy Note 10 in Weiß um die eigene Achse, wird es schnell bunt. Denn ja nach Lichteinfall glänzt das Heck in allen Farben. Das Spektrum bewegt sich eher im warmen Lichtbereich. Orange- und Gelb- sowie Rottöne bestimmen die Optik.

Gestensteuerung mit Stift: S-Pen Air Actions

Eine der Highlights für Samsung ist die Gestensteuerung mit dem integrierten S-Pen. Sie ist für App-Entwickler offen. Sie können so Apps mit den Möglichkeiten ausstattet. Samsung selbst steckt die Gestensteuerung vor allem in die Kamera. Sie kann mit dem S-Pen berührungslos gesteuert werden. Die Auswahl der Kamera, der Kamera-Modus und die Brennweite kann über Gesten gesteuert werden. Das funktioniert in den ersten Tests gut, jedoch nicht immer zuverlässig. Vor allem das Drehen des imaginären Reglers für den Zoom aktiviert sich selten korrekt.

Hier wurde der Stift noch einmal um eine Funktion erweitert, wobei die Breite des Anwendungsszenariums klein ist. Die Gestensteuerungen werden also eher eine Spielerei bleiben und kaum echte Anwendung im Alltag bieten.

Preis-Leistung: 949 Euro – Samsung macht das Note billiger

Das Galaxy Note 9 hat bei seiner Vorstellung 999 Euro gekostet. Das neue Galaxy Note 10 steigt mit 949 Euro in den Markt ein. Dass der Nachfolger des Galaxy Note 9 eher das neue Galaxy Note 10+ ist, fällt hier besonders auf. Das Note 10 ist eher die neue Alternative zum Note 10+ und mit 949 Euro zwar teuer, aber im Portfolio das Schnäppchen. Trotzdem sollten interessierte Kunden noch ein paar Monate warten. Der Preissturz wird auch das Galaxy Note 10 treffen.

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Michael Büttner
Michael liebt Technik und ist Redakteur bei inside digital. Anderen auch bekannt als der Franke in Bonn, der Macher oder der Handwerker für sämtliche Reparaturen der Redaktion. Nach Praktika bei der Neuen Presse in Kronach, den Nürnberger Nachrichten und dem Systemkamera-Blog, startete Michael bei inside handy und verdient sich seine Sporen vor allem im Hardware-Bereich. Balanciert er mal nicht zwischen Tagesgeschäft, Testgeräten und Co, betätigt er sich ab und an als Jäger im Pokémon-Dschungel. Ein ungewöhnlicher Anblick wäre es dabei nicht, ihm dank seiner Boulder-Fähigkeiten kletternd an einer Felswand zu begegnen. Abseits dessen begeistert er sich für Fotografie, Wanderungen, kulinarische Feste und Blasius Kawalkowski.

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