Sumup und Co. im Vergleich: Den eigenen Laden für Google Pay und Apple Pay aufrüsten

11 Minuten
Kontaktloses Bezahlen ist auch wegen der Corona-Umstände weiter auf dem Vormarsch. In großen Kaufhäusern wie in Supermärkten und auch in Discountern sind Google Pay und Apple Pay längst Alltag. Aber welche Möglichkeiten haben kleinere Laden-Inhaber?
Kontaktlos Bezahlen mit Apple Pay und Google Pay im Cafe
Bildquelle: puhhha / Adobe Stock

Kontaktlos zahlen: Längst sind Kredit- und EC-Karten (Maestro, V Pay, Girocard) mit der Technologie bestückt, die man an dem WLAN-ähnlichen Zeichen erkennt. Dahinter steckt NFC (Near Field Communication) und damit eine aus Smartphones längst bekannte Technik. Schnelle Datenübertragung durch Kontakt beziehungsweise Nähe zwischen Sender und Empfänger. Der Sender ist die Karte – im Falle von Mobile Payment das Smartphone. Der Empfänger ist das Kartenterminal – angeschlossen an ein großes, fest installiertes Kassensystem. Teuer, schwer in der Handhabung, komplette Systemumstellung notwendig. Schnell sind Argumente gegen eine Aufrüstung auf Mobile-Payment-konforme Kassensysteme gefunden.

Kleinunternehmer, Händler und Ladeninhaber sind abgeneigt und fallen auf der digitalen Überholspur noch weiter zurück. Wie es auch kleinere Ladeninhaber und Geschäftsleiter schaffen, ihr Business für Apple Pay und Google Pay fit zu machen? Wir vergleichen die gängigsten Lösungen für smarte Kassen- und Bezahlsysteme. SumUp und iZettle sind dabei die bekanntesten Anbieter, aber auch das deutsche Unternehmen Concardis bietet solche Lösungen an.

SumUp und iZettle: Die bekanntesten im Vergleich

Die bekanntesten Anbieter sind SumUp und iZettle. Beide Firmen werben damit, dass jedes noch so kleine Ladenlokal mit einfachen Mitteln und zu geringen Preisen mobiles und kontaktloses Bezahlen anbieten kann. SumUp und iZettle bieten ähnliche Geschäftssysteme. Der Ladeninhaber erhält einen Kartenleser der – je nach Modell – die Daten via Smartphone-App übermittelt und verarbeitet. Es ist also kein großer Kassenapparat und eine Infrastruktur für die Abrechnungen notwendig. Fix bezahlt wird das Lesegerät nur einmal, danach entstehen nur noch umsatzabhängige Kosten, Transaktionsgebühren.

SumUp und iZettle im Vergleich

 SumUpiZettle
Kartenlesegerät für kontaktloses Bezahlen oder Mobile Payment von SumUpKartenlesegerät für kontaktloses Bezahlen oder Mobile Payment von iZettle
Kartenterminals und Preise
(einmalig)
SumUp Air - 29 Euro
SumUp 3G - 99 Euro
iZettle Reader 2 - 79 Euro
iZettle Store Kit Mobil - 329 Euro (inkl. Belegdrucker)
Monatliche Grundgebühr------
TransaktionsgebührenEC/Girocard (auch Maestro/V Pay): 0,90 Prozent
Kreditkarte: 1,9 Prozent
EC/Girocard (auch Maestro/V Pay): 0,95 Prozent
Kreditkarte: 2,75 Prozent
Zahlung mit PayPal-QR-Code: 0,75 Prozent
TechnikKartenleser mit
Bluetooth und NFC;
Smartphone-App mit WLAN / 3G / LTE Zugang
Kartenleser mit Bluetooth und NFC;
Smartphone-App mit WLAN / 3G / LTE Zugang
KartenleserChip, kontaktlosChip, kontaktlos
Akzeptierte KartenVisa, V Pay, Mastercard, EC/Girocard, Maestro, American Express, Diners Club, Discover, China UnionPayVisa, V Pay, Visa Electron (Prepaid) Mastercard, EC/Girocard, Maestro, American Express, Diners Club, Discover, China UnionPay, UCB
Kontaktlos Bezahlen viaKontaktlos per Karte
Apple Pay
Google Pay
Samsung Pay
Kontaktlos per Karte
Apple Pay
Google Pay
Samsung Pay
ZahlungsbelegeMail, SMS, Ausdruck (Bon)Mail, SMS, Ausdruck (Bon)

Zu den Sumup-Terminals
Zum iZettle Reader 2

SumUp ist dank der niedrigeren Transaktionsgebühr bei Kreditkarten der günstigere Anbieter, während iZettle – das übrigens zu Paypal gehört – das Lesegerät günstiger anbietet. Immer wieder bieten die Anbieter Sonderaktionen an, bei denen die Einmalkosten für die Hardware günstiger sind.

3G-Version zur Nutzung ohne Smartphone

Neben dem SumUp Air bietet SumUp beispielsweise noch das teurere SumUp 3G Kartenterminal an. Hier ist kein Handy mitsamt App mehr für die Hintergrundsteuerung und Datenverarbeitung mehr notwendig. Mit einer eigenen SIM-Karte funktioniert diese Lösung autark im Mobilfunknetz. Selbst ein WLAN-Netzwerk wird hier nicht benötigt.

iZettle bietet als Solo-Kartenleser das aktuelle Kartenlese-Modell iZettle 2 an, das mit per Bluetooth verbundenem Smartphone und App betrieben wird. Um dieses Gadget herum bietet iZettle aber einiges an Zubehör an, wodurch das Kassensystem wächst und für den Einsatz im Laden oder sogar unterwegs (zum Beispiel für Lieferdienste) fix gemacht wird.

Das teurere Store Kit mobil fällt hier unter „Komplettsysteme“ und beinhaltet auch einen Belegdrucker für quittierte Geschäftsabwicklungen unterwegs.

SumUp-Kartenterminal mit Kartenzahlung
Das Kartenterminal Air von Sumup.

Der Zubehörshop von SumUp bietet ein ähnliches Sortiment, mit dem das Kassensystem mit Bondruckern, Tablet-Haltern oder Lade-Docks für Kartenlesern aufgepeppt werden kann. Ein Blick auf die Preisstruktur in den Zubehör-Shops gibt zudem Aufschluss darüber, wie die Unternehmen weiter Geld verdienen wollen. Aber: Hier steckt keine Kaufpflicht.

Die fixen Kosten sind sowohl bei SumUp als auch bei iZettle transparent und human. Großer Vorteil beider Systeme: Es gibt keinen monatlichen oder jährlichen Mindestumsatz, an den die Nutzung eines der beiden System gebunden ist. Das heißt im Umkehrschluss aber: Die Systeme lohnen sich nur dann, wenn der Umsatz so hoch ist, dass die Transaktionsgebühren

Zusammengefasst: Das braucht man für Mobiles Bezahlen und kontaktloses Bezahlen im eigenen Laden:

  • Kartenlesegerät (zum Beispiel iZettle oder SumUp)
  • Smartphone mit Internetverbindung (3G /4G / WLAN; Verbindung mit dem Kartenleser via Bluetooth)
  • Smartphone-App des jeweiligen Anbieters

Die Alternative: Concardis Smartpay

Die deutsche Firma Concardis ist unbekannter, bietet aber ein ähnliches System wie zum Beispiel iZettle und SumUp. Concardis akzeptiert gängige Kreditkarten, wie Mastercard und Visa, aber auch deren EC-Funktionen Maestro und V Pay. Außerdem Girocard, Google Pay und Apple Pay. Dazu steckt hinter Concardis Smart Pay auch das Benutzerportal „SmartPay Tools“ (auch per App steuerbar), das (anonyme) Kundendaten ermittelt und etwa den Anteil an wiederkehrenden Kunden ausgibt.

Die naheliegendste Alternative ist das Kartenlesegerät ohne Vertragslaufzeit zum Normalpreis von rund 99 Euro. Mit vollem Support gibt es bei Concardis eine monatliche Grundgebühr von 19,95 Euro, die jederzeit kündbar ist. Lohnenswert bei hohen Umsätzen, da die Transaktionskosten (5 Cent pro Transaktion und 1,49 Prozent des Umsatzes) teilweise geringer sind als bei den oben genannten.

Concardis, SumUp und iZettle – die feinen Unterschiede im Dreier-Vergleich

Bei den Kosten tun sich die Anbieter wenig. Wer hohe Umsätze mit Kartenzahlungen erwartet, der muss bei Concardis letztendlich am wenigsten davon abgeben. Da es sich nicht um Abo-Modelle handelt, ist Kostentransparenz gegeben und die Systeme funktionieren sogar in saisonalen Betrieben oder solchen mit saisonalen Schwankungen.

Wer international agiert, muss aufpassen. Tatsächlich bietet derzeit nur SumUp seine Dienste und Systeme für das Ausland an. Allerdings nur in ausgewählen Ländern. Dabei gelten verschiedene Auflagen und Gebühren.

Wann überweist mir der Anbieter mein Geld?

Die Zahlungsdienstleister überweisen das Geld in der Regel schnell weiter. SumUp gibt einen Zeitraum von 2 bis 3 Werktagen an, gleiches gilt für Concardis. iZettle verspricht den Geldeingang sogar nach 1 bis 2 Tagen. Je nachdem steht eine gesammelte Auszahlung pro Woche oder pro Monat zur Auswahl.

Verwaltung von Rechnungen und Transaktionen

Die verbundenen Smartphone-Apps stellen die Abrechnungen, Transaktionen und Statistiken cloudbasiert dar. Für den Überblick auf größeren Bildschirmen gibt es die Darstellung auch auf in den Konto-Bereichen auf den Anbieter-Webseiten im sogenannten Online-Dashboard. iZettle bietet obendrein die Integration der Buchhaltungssoftware Xero oder debitoor. Importlösungen bietet hier aber auch SumUp an.

Generell fungieren die Anbieter auch als Zahlungsverwalter. Der Kunde, der mit Karte bezahlt, wird auf seinem Kontoauszug also auch SumUp aufgelistet sehen.

So läuft die Bezahlung

Der Kunde möchte bezahlen? Kein Problem. Das Kartenlesegerät ist schnell gezückt, der Betrag wird in der Smartphone-App eingegeben und schon geht es los. Bei Chip&PIN steckt der Kunde seine Bank- oder Kreditkarte in das Lesegerät und gibt seine PIN ein. Kontaktlos hält der Kunde seine Karte knapp über die Vorderseite des Geräts und mit Google Pay und Apple Pay sein Android-Smartphone oder iPhone. Das Lesegerät empfängt die Daten entweder via Chip oder NFC. Per Bluetooth ist der Kartenleser mit dem Handy verbunden, das die Verbindung zum Internet und damit zu den PCI-DSS-gesicherten Servern (siehe nächster Absatz) herstellt.

Wenn der Kunde bezahlt hat, kann der Beleg entweder digital ausgestellt werden oder wird ebenfalls per kabelloser Übertragung an den Bondrucker gesendet und ausgedruckt.

Datenschutz und Sicherheit

Alle drei hier genannten Unternehmen geben an, den Sicherheitsanforderungen der Europäischen Kreditkartenindustrie voll zu entsprechen. Alle Daten werden für die Übermittlung verschlüsselt. Gerade das Thema Zahlungs- oder Kundendaten auf dem Handy ist ein heikles. Hier versprechen alle drei Anbieter, dass die verschlüsselten Daten niemals direkt auf dem Smartphone gespeichert werden und gar nicht erst mit diesem in Kontakt geraten.

iZettle, SumUp und Concardis sichern die Zahlungsdaten auf PCI-DSS-zertifizierten Servern. Dahinter verbirgt sich ein einheitlicher, von der gesamten Kreditkartenindustire vorgegebener und verwendeter Standard zur Übertragung und Speicherung von Daten.

Voraussetzungen für die Zertifizierung sind zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen, wie das ständige Pflegen einer Firewall, die verschlüsselte Übertragung jeglicher Kreditkartendaten und auch die Beschränkung des physischen Zugangs auf Daten. Es handelt sich also nicht nur um rein virtuelle Sicherheitsmaßnahmen.

Weitere Alternativen: Bezahlexperten und ready2order

Der Markt für innovative und einfach zu bedienende Kontaktlos-Bezahlsysteme wächst stetig. Der Trend zum hygiensichen Bezahlen und auch zu digitalen Bezahlmöglichkeiten à la Google, Samsung oder Apple Pay hat massive Potenziale aufgezeigt.

Die Bezahlexperten“ bietet einen anderen Ansatz, weiter weg von SumUp, näher an Concardis – aber mit einem anderen Preismodell: Hier wird neben einer Mietgebühr für das Terminal (ab 6,99 Euro pro Monat) nach der Anzahl der Transaktionen bezahlt. Bis zu 100 Transaktionen kosten je 9 Cent, 101 bis 250 liegen bei je 8 Cent und alles ab 251 Transaktionen pro Monat kostet je 7 Cent. Je mehr Transaktionen in deinem Laden anfallen, umso günstiger wird es insgesamt. Dazu kommen im Vergleich deutlich günstigere Gebühren von 0,25 Prozent Umsatzbeteiligung bei EC/Girocard-Zahlung. Gebühren für Kreditkartenzahlungen werden je nach Branche individuell berechnet.

Spezialisiert auf Gastro-Betriebe ist der österreichische Anbieter ready2order mit dem All-in-one-Kartenleser readyP2, der bei ähnlichem Prinzip wie iZettle (etwa QR-Code-Scanner) noch weitere Features, etwa ein Gastro-Tischmanagement, bietet. Neben Kosten für Gerät und Service fallen je Transaktion noch Cent-Beträge und Disagio (umsatzabhängige Gebühr) an. Ähnlich ausgerichtet ist auch der bekannte Anbieter orderbird, der sich als „Nr. 1 iPad-Kassensystem“ positioniert.

Kartenlese-Terminal von ready2order
Das Kartenlese-Terminal readyP2 von ready2order.

Auch wenn Landesgrenzen für Zahlungsdienstleister unter Umständen höhere Hürden als für den normalen Grenzverkehr darstellen, sei zu ready2order gesagt: Auch als Kunde des österreichischen Unternehmens kannst du den Service in Deutschland nutzen und einrichten. Die Firma betreibt unter anderem auch ein Büro in Berlin.

Fazit: So findest du das richtige Zahlungssystem für deinen Laden

Concardis

Die Unterschiede sind klein und zahlenlastig, aber unter Umständen wichtig. Die Basislösung mit den einfachsten, aber wichtigsten Inhalten bietet Concardis. Dank sehr transparenter Kostenaufstellung – pauschal 1,49 Prozent + 5 Cent je Transaktion – lässt sich hiermit am besten kalkulieren. Allerdings verlangt Concardis obendrein noch weitere Pauschalen, wie eine Monatsmiete. Immerhin – mit im Paket ist dann auch ein 24/7-Service. Ideal für Einsteiger, die zunächst noch mehr Supportbedarf haben.

Angebot bei Concardis

SumUp

Wer international agiert und auf Mobilität setzt, greift zu SumUp. Hier gibt es mit dem 3G-Kartenleser außerdem die Möglichkeit, Zahlungen komplett autark und ohne Smartphone entgegen zu nehmen. SumUp ist die mobilste Lösung des Mobile Payments. Dazu ist SumUp dann am günstigsten, wenn Kunden viel mit klassischer Kontokarte (EC, Girocard) zahlen (0,9 Prozent).

Bei SumUp registrieren

iZettle

iZettle ist hingegen die Lösung für Bürokraten. Wer die Ordnung liebt und gleichzeitig die höchste Funktions- und Kompatibilität wertschätzt, ist hier richtig. Dazu ist das Geld am schnellsten da. iZettle funktioniert nur in dem Land, in dem man das System bestellt. Wer für sein Café in Deutschland bestellt, kann das System nur in Deutschland und mit Euro-Währung nutzen.

bei iZettle registrieren

Die Bezahlexperten

Wer im Monat tausende Kunden hat, die teilweise nur Kleinstbeträge zahlen – etwa ein Kiosk im Touri-Gebiet – der kann sich auch die Lösung von „Die Bezahlexperten“ anschauen. Hier sind die Kosten pro Position kleiner und sinken bei höherer Transaktionsanzahl.

Zu „Die Bezahlexperten“

ready2order

Gastro-Inhabern sei zudem der Blick zu reday2order empfohlen, da hier noch mehr drinsteckt als nur die Zahlungsabwicklung. Hier ist aber Detailtiefe gefragt. Die Kosten sind auf den ersten Blick höher – durch die Vielzahl an Funktionen, die über den Zahlungsverkehr hinausgehen, können aber Aufwand oder die Dienste Dritter eingespart werden.

Den ready2order readyP2 entdecken

Die engen Schranken, in denen sich Zahlungsdienstleister bewegen, machen manche trivial erscheinenden Disziplinen unmöglich. Etwa das Annehmen von Zahlungen in ausländischen Währungen. iZettle ist beim Thema Währungsbeschränkung offensiv, selbiges gilt beispielsweise auch für Concardis und SumUp. Letzterer erklärt hierzu:

„Wenn Ihr Kunde etwa ein amerikanisches Bankkonto hat und Ihr Geschäft in Deutschland registriert ist, wird die Zahlung in EUR ausgeführt. Da das Konto des Kunden in USD geführt wird, wird dem Kunden durch seine Bank eine Wechselgebühr berechnet.“ SumUp

Wer sich erst einmal auf dem Bereich ausprobieren möchte, der sollte in jedem Fall auf ein Modell gehen, das keine Vertragslaufzeit beinhaltet. Auch ist für den Anfang ein Angebot empfehlenswert, das generell keine Grundgebühr, sondern nur einmalige Anschaffungskosten beinhaltet. SumUp ist hier die insgesamt beste Lösung. Spezialisierte Anbieter bedürfen intensiverer Auseinandersetzung, sind langfristig aber sicher und wirtschaftlicher.

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10 KOMMENTARE

  1. Hallo,
    „EC“ gibt es seit zig Jahren nicht mehr. Der Nachfolger heißt „girocard“, wird aber weder von SumUp noch von iZettle akzeptiert, die Zahlungen laufen hier über die jeweiligen Co-Brandings Maestro oder VPAY. Das merkt man u.A. daran, dass die meisten girocards dort nicht kontaktlos funktionieren.

    • Tatsächlich geben die Anbier „EC“ mit dem altbekannten Logo aber noch an. Die Vermutung liegt nahe, dass hiermit auch der grundsätzlich fesstehende Überbegriff „Electronic Cash“ gemeint ist, ohne die – wie du sagst – veraltete Technologie als solche zu meinen. Das kann ich natürlich in der Tabelle noch etwas schärfer qusdrücken. Danke für den Hinweis!

      • Interessant: Ich bin soeben selbst in einem Café mit SumUp-Air-System gewesen: Magnetstreifen durchziehen war nicht möglich mit dem Gerät. Es gibt also keine Vorrichtung dafür.

        • Wer in Deutschland Magnetstreifen akzeptiert, gehört eh an den Marterpfahl: Zu leicht zu fälschen, zu häufige Lesefehler, seit 2013 für deutsche Karten abgeschafft (d.h. inzwischen sind auch die letzten deutschen Karten mit Magnetstreifen ungültig). Der Magnetstreifen ist damit nur noch für ausländische Karten oder für den Auslandseinsatz deutscher Karten vorgesehen – ob das dem Zielkunden entspricht, mag jeder Händler selbst beantworten.

          • Eine Korrektur: Für ELV (Lastschrit mit Unterschrift) ist der Magnetstreifen der „ec-Karte“ auch noch zugelassen. Nur: Dafür braucht man gar kein Terminal mit Magnetstreifen, dafür reicht ein Zettel „Ich erlaube Händler X, Y Euro von Konto Z abzubuchen“ und die Registrierung als Händler bei der Bank. Wenn man sich denn darauf einlassen will.

  2. Das Thema externe Kartenlesegeräte wird sich m.E. in einiger Zeit ohnehin auflösen. Die ersten Anbieter machen es ja bereits vor. POSSUM Kassensysteme, orderbird und co haben die Chipleser bereits drin. Schließe mich den Vorrednern allerdings an, dass hier kein Girocard möglich ist. Magnetstreifen hat im Übrigen keinen relevanten Marktanteil in Deutschland – das ist in USA mehr.

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