Neuer Warnhinweis bei YouTube: Das hat es damit auf sich

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Bei YouTube gibt es unzählige Videos. Und in jeder Minute kommen weitere 400 Stunden Videomaterial dazu. Die Inhalte sind dabei manchmal äußert fragwürdig. Jetzt will Google YouTube-Nutzer besser aufklären und sie vor ebendiesen Inhalten schützen. 
Neuer Warnhinweis bei YouTube: Das hat es damit auf sich
Neuer Warnhinweis bei YouTube: Das hat es damit auf sich Bildquelle: Christian Wiediger / Unsplash

Mittlerweile können Bilder, Videos und Lieder mithilfe einer künstlichen Intelligenz (KI) bearbeitet oder sogar auch generiert werden. Egal, ob du gerade ein Video von deinem Lieblings-YouTuber schaust oder nur kurze Filmchen, sogenannte Shorts. Es ist nicht immer einfach zu sagen, ob vielleicht eine künstliche Intelligenz nachgeholfen und die Realität verändert oder manipuliert hat. Deswegen will die US-amerikanische Videoplattform eine neue Richtlinie einführen. Doch was ändert sich für dich?

YouTube: Das wird dir bald angezeigt 

YouTube will strengere Regeln für KI-erstellte und „technische manipulierte“ Inhalte einführen. Künftig soll der Hinweis über die jeweiligen Videos oder in deren Beschreibungsfeld eingeblendet werden. Die Kennzeichnung wird jedoch nicht automatisch erfolgen. Hierfür will die Google-Tochtergesellschaft ein bestimmtes Tool für YouTuber bereitstellen. Damit sollen sie dann die Inhalte markieren. Es müssen nicht nur komplett KI-erstellte Videos gekennzeichnet werden, sondern auch KI-unterstützte oder angepasste Videos. 

In einem Blogeintrag nannte YouTube als Beispiel Deepfakes. Viele dürften die Bilder kennen, in denen sich Ex-US-Präsident Donald Trump gegen eine Festnahme von Polizisten wehrt. Diese Bilder entsprechen nicht der Realität und können schnell für falsche Aussagen sorgen. YouTube betonte: „Das ist vor allem bei Inhalten wichtig, die sensible Themen aufgreifen, wie zum Beispiel Wahlen, anhaltende Konflikte oder Krisen im Gesundheitssystem“. 

YouTube-Regelung könnte nicht immer ausreichen 

Die Markierung könnte aber in einigen Fällen nicht ausreichen. Deshalb schließt YouTube nicht aus, dass Inhalte ganz offline genommen werden. Dies kann YouTube selbst tun oder auch andere, wie zum Beispiel Musikverlage, falls die Stimme oder das Aussehen eines Künstlers unrecht gemäß verwendet wird. „Wir wissen aber, dass KI neue Risiken birgt und neue Ansätze erfordert.“ Es sei trotzdem ein Blick darauf, was das Unternehmen in den nächsten Monaten oder im neuen Jahr einführen möchte.

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