Twitter vor der Pleite? – Elon Musk stehen düstere Zeiten bevor

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Erst hat Elon Musk zahlreiche Twitter-Mitarbeiter entlassen und nun stimmt er die übrig gebliebenen auf schwere Zeiten ein. Dem Tech-Unternehmen drohen schwere Zeiten. Was passiert mit dem allseits bekannten Tech-Riesen?
Twitter Paywall
Elon Musk spielt mit dem Gedanken einer Twitter-GebührBildquelle: Ravi Sharma/Unsplash

Im kommenden Jahr könnte Twitter einen negativen Cashflow in Höhe von mehreren Milliarden US-Dollar aufweisen, so ein Bericht der Nachrichtenseite The Information. Falls der Konzern mehr Geld ausgibt, als er ausgibt, „ist eine Pleite nicht mehr ausgeschlossen“. Der Tesla- und nun auch Twitter-Chef gab bislang noch keine Stellungnahme ab. Nach Angaben eines Insiders lehnte Musk ein Treffen ab, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters.

Im Oktober übernahm Musk Twitter für 44 Milliarden Dollar. Daraufhin entließ er Chef Parag Agrawal und zahlreiche weiter (hochrangige) Manager. Ferner wurde auch rund die Hälfte der bisweilen 7.000 Beschäftigten gefeuert. Bereits vor dem Chef-Wechsel schrieb Twitter rote Zahlen. Nach Abschluss des Deals erlitt der Mikroblogging-Dienst einen Umsatzbruch, aufgrund mangelnder Werbeanzeigen. Für den Kauf nahm Musk einen Kredit von etwa 13 Milliarden Dollar auf. Berichten zufolge liegen die Kosten zur Bedienung dieser Schulden bei einer Milliarde US-Dollar jährlich.

Umrüsten zu einer Bank – Wäre das die Twitter-Rettung?

Elon Musk beschrieb heute während eines Last-Minute-Meetings seine neuen Pläne für Twitter. „Ich denke, es gibt diese transformativen Möglichkeiten im Zahlungsverkehr“, sagte der Twitter-Chef und fügte hinzu, dass es das Ziel sei „den Leuten auf Twitter zu ermöglichen, sofort und in Echtzeit Geld weltweit zu verschicken. Wir wollen es nur so nützlich wie möglich machen.“ Trotz der geplanten Neuorientierung von Twitter, fügte Musk hinzu, dass die Funktion von „Videoinhalten und der Vergütung von Inhaltserstellern“ sowie die Verbesserung der Suche „hohe Priorität“ haben.

Vorbereitung auf schwierige Zeiten

Medienberichten zufolge wurden zwei weitere Manager entlassen. Am Donnerstag verließen Yoel Roth, der Verantwortlichen für das Herausfiltern anstößiger Inhalte, und Robin Wheeler das Unternehmen. Wheeler war dabei für die Beziehungen zu den Werbekunden zuständig. Musk hatte vorher alle Beschäftigten in einer E-Mail vor schweren Zeiten gewarnt. Dies ließe sich auf die „schlimme“ wirtschaftliche Lage zurückführen – insbesondere für ein Unternehmen, dessen Existenz von Werbeeinnahmen abhängt. Dazu kündigte ein von Musk aufgenommenes Memo neue Richtlinien bezüglich der Arbeit aus dem Homeoffice an.

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1 KOMMENTAR

  1. Gisela Fiedler

    Informationen sind wichtig das man weiß was auf der Welt so alles passiert

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