Das Aufladen von E-Autos an öffentlichen Schnellladesäulen ist oft ziemlich teuer. Besonders dann, wenn man spontan laden und keine monatliche Grundgebühr für einen Ladestrom-Tarif bezahlen möchte. Umso erfreulicher ist es da, wenn die Preise fallen. So wie jetzt bei einem der größten und bekanntesten Autostrom-Anbieter: IONITY. In 24 Ländern ist der Anbieter mit seinen HPC-Ladesäulen aktiv, und für deutsche Kunden fallen jetzt an den hiesigen Ladepunkten die Preise.
Preise für spontanes Aufladen von E-Autos sinken
Im Tarif IONITY Direct, gültig ohne vorherige Anmeldung direkt an den Ladesäulen, werden ab sofort nicht mehr 75 Cent pro Kilowattstunde (kWh) berechnet, sondern nur noch 69 Cent. Ein Rabatt von immerhin 8 Prozent. Wer sparen möchte, richtet sich ein Benutzerkonto in der IONITY-App auf dem Smartphone ein. Dann sinkt der kWh-Preis im Tarif IONITY Go ab sofort nämlich auf 66 Cent. Das sind knapp 6 Prozent weniger als bisher.
Unverändert erhältlich bleiben auch die IONITY-Tarife mit monatlicher Grundgebühr. Im Tarif IONITY Motion zahlst du monatlich 5,99 Euro und kannst dann für 49 Cent pro kWh an allen Ladesäulen des Anbieters dein Elektroauto aufladen. Nur 39 Cent pro kWh werden im Tarif IONITY Power fällig. Dafür musst du dann aber auch eine monatliche Grundgebühr in Höhe von 11,99 Euro bezahlen. In unserem großen Autostrom-Vergleich kannst du prüfen, welche Anbieter für dich ggf. noch bessere Konditionen bieten.
Wer steckt hinter IONITY?
IONITY ist übrigens schon seit dem Jahr 2017 aktiv und ein Joint Venture zahlreicher bekannter Automarken. Beteiligt sind BMW, Ford, Hyundai, Kia, Mercedes-Benz und Volkswagen samt Audi und Porsche. Außerdem ist der Investmentverwalter BlackRock mit seiner Climate Infrastructure Platform beteiligt. Aktuell bietet der Anbieter in den Ländern, in denen er aktiv ist, rund 5.500 Ladepunkte an. Die Höchstgeschwindigkeit beim Laden liegt aktuell nach Angaben des Herstellers bei 400 kW. Fest eingeplant sind aber auch schon Ladesäulen mit bis zu 600 kW.
