Deutsche Telekom: 5G-Netz wächst - und wird fit gemacht für die Zukunft

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Die Deutsche Telekom hat in den vergangenen acht Wochen viele weitere 5G-Standorte in Betrieb genommen. Und auch das LTE-Netz wächst weiter. Doch das ist noch längst nicht alles. Mit technologischen Innovationen bereitet sich die Telekom auf die Zukunft vor.
Techniker montieren eine 5G-Antenne an einer Basisstation
Das 5G-Netz der Deutschen Telekom wächst nicht nur weiter, sondern es wird auch fit gemacht für Anwendungen der Zukunft.Bildquelle: Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom bereitet sich auf die Zukunft vor. Und weil in diesem Jahr kein Zusammentreffen mit Branchenvertretern auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona möglich ist – die Telekom hatte ihre Teilnahme an der Mobilfunkmesse wegen des grassierenden Coronavirus schon frühzeitig abgesagt – tritt als Ersatztermin die Digitalkonferenz „Telekom Tech Grounds“ in Erscheinung. Und hier steht alles im Zeichen der Vernetzung in der Zukunft. „Jeder Nutzer wird in Zukunft nicht nur nach Vernetzung fragen, er wird sie erwarten“, sagte Telekom-Chef Tim Höttges am Montag in Bonn. Deswegen müsse man die eigene Netzinfrastruktur auf die stetig steigende Nachfrage vorbereiten. Technologische Innovationen sollen helfen.

5G E2E Network Slicing für Cloud-Gaming auf dem Smartphone

Um möglichst vielen Kunden das Optimum an Leistung eines Mobilfunknetzes anbieten zu können, ist Effizienz ein wichtiger Faktor. Und gerade deswegen ist das sogenannte Network Slicing für neue 5G-Netze und damit verbundene Smartphones so wichtig. Bildlich gesprochen wird das Netz in „Scheiben“ („Slices“) geschnitten. Für jedes „Slice“ ist anschließend die Bereitstellung unterschiedlicher Dienstmerkmale und Qualitätsparameter wie Geschwindigkeit, Kapazität oder Latenz möglich. Die Slices sind untereinander vollständig isoliert. Sie können jeweils an unterschiedliche Kundenbedürfnisse angepasst werden.

Interessant kann 5G End-to-End (E2E) Network Slicing in Zukunft zum Beispiel bei mobilen Spielen werden, die auf Cloud-Streaming basieren. Für das beste Spielerlebnis lässt sich ein speziell optimierter Slice für sehr kurze Reaktionszeiten bereitstellen. Gleichzeitig kann parallel ein Geschäftskunde eine sicherheits-kritische Anwendung auf einem separaten Slice nutzen. Beide Kunden bekommen dabei eine garantierte Dienstqualität, müssen sich also nicht mit etwaigen Einschränkungen herumärgern.

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Telekom errichtet zahlreiche neue 5G-Standorte

Zugegeben: Network Slicing ist eine ziemlich technische Angelegenheit. Deswegen sei an dieser Stelle auch auf eine 5G-Erweiterung verwiesen, die für Endkunden etwas greifbarer ist. An immer mehr Standorten ist es nämlich möglich, das 5G-Netz der Deutschen Telekom zu nutzen. Wie der Bonner Konzern jüngst mitteilt, wurden in den vergangenen acht Wochen insgesamt 304 neue 5G-Standorte aufgebaut. Dank Dynamic Spektrum Sharing (DSS) ist an diesen Standorten immer auch LTE nutzbar.

Weiter heißt es, die Telekom habe im gleichen Zeitraum an 153 Standorten zusätzliche LTE-Kapazitäten geschaffen und 146 komplett neue LTE-Standorte aufgebaut. Nach eigenen Angaben erreicht die Telekom inzwischen 98,8 Prozent der Bevölkerung mit LTE. Auf das 5G-Netz der Telekom können dem Vernehmen nach 80 Prozent der Bevölkerung zugreifen.

Telekom und Samsung entwickeln „grünes“ Smartphone

Telekom und Samsung haben zudem verlauten lassen, dass sie an einem „grünen“ Smartphone arbeiten. Dazu haben beide Unternehmen eine strategische Partnerschaft für Nachhaltigkeit vereinbart. Das Smartphone für den Massenmarkt soll 5G-fähig und nachhaltig gestaltet sein. Dazu zählen eine einfache Reparatur und eine herausnehmbare Batterie. Genauere technische Details sind aber noch Geheimsache. Vorgesehen ist, das Umwelt-Smartphone gegen Ende 2022 vorzustellen.

Stolz ist man bei der Telekom auch auf eine neue Partnerschaft mit Amazon Web Services (AWS) im Bereich des Internets der Dinge. Sie macht es möglich, das manuelle Einbinden von IoT-Anwendungen und -Geräten in die Cloud deutlich zu vereinfachen. Die komplette Integration in die Lösungsumgebung erfolge nun automatisiert. Das reduziere die Komplexität für Kundinnen und Kunden deutlich.

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