Lässige ID.3-Alternative: Cupra Born (2026) setzt fettes Ausrufezeichen!

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Mit dem neuen Cupra Born baut die spanische Performance-Marke aus dem Volkswagen-Konzern ihr Angebot an vollelektrischen Modellen weiter aus. Der sportliche Kompaktstromer kombiniert dynamisches Design mit moderner Software und verbesserten Ladeleistungen – besonders in der neuen Topversion Born VZ.
Cupra Born (2026) in der Frontansicht.
Der Cupra Bron (2026) präsentiert sich nach seinem Facelift noch eindrucksvoller. Bildquelle: Cupra

Der Cupra Born ist auch nach dem Facelift als reines Elektrofahrzeug mit Heckantrieb erhältlich. Drei Varianten mit unterschiedlichen Leistungsstufen stehen zur Verfügung. Die stärkste Version, der Born VZ, bringt es auf 240 kW (326 PS) und ein maximales Drehmoment von 545 Nm. Damit beschleunigt der Kompaktwagen in rund 5,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 200 km/h. Ziemlich großspurig, was ein wuchtiger Diffusor am Heck auch optisch unterstreicht.

Cupra Born VZ (2026) in der Heckansicht.
Am Heck des Cupra Born VZ (2026) ist ein gewaltiger Diffusor verbaut. Image source: Cupra

Auch die anderen beiden Varianten bleiben aber sportlich ausgelegt. Sie leisten bis zu 170 kW (231 PS) beim Born Endurance oder 140 kW (190 PS) beim Basismodell des Born und setzen wie die VZ-Version auf einen Heckantrieb mit Ein-Gang-Automatikgetriebe. Erfreulich: Künftig ist mit dem Cupra Born auch One-Pedal-Driving möglich. Das schon die Bremsen und macht noch lässigeres Cruisen durch die Stadt möglich.

Cupra Born (2026): Reichweite von bis zu 600 Kilometern

Beim Energiespeicher stehen verschiedene Batteriegrößen zur Wahl. Die Kapazität reicht je nach Version von 58 kWh bis 79 kWh netto. In der stärksten Variante sind laut Hersteller bis zu 600 Kilometer elektrische Reichweite nach WLTP möglich. Wer sich für das Basismodell entscheidet, muss sich aber mit 450 Kilometern WLTP-Reichweite zufriedengeben. Das reicht dann auf der Autobahn voraussichtlich noch für 300 bis 350 Kilometer, während die Modelle mit größerem Akku bis zu 450 Kilometer schaffen sollten.

Beim Schnellladen kann der mit fünf Sitzen ausgestattete Born ebenfalls zulegen: Mit bis zu 185 kW DC-Ladeleistung soll sich der Akku bei den Modellen mit größerer Batterie in knapp 30 Minuten von 10 auf 80 Prozent laden lassen – ideal für längere Strecken. Die Schnellladeleistung des Modells mit kleinerem Akku steht noch aus. Wer an einer Normalladesäule oder an der heimischen Wallbox lädt, kann auf bis zu 11 kW Ladeleistung zugreifen.

Sportliches Design und digitales Cockpit

Optisch bleibt der Born klar als Cupra erkennbar. Doch das Facelift des Jahres 2026 wird noch eine Spur schärfer gezeichnet: Markante Linien, große Leichtmetallräder mit bis zu 20 Zoll und eine neue Lichtsitnatur mit Dreieck-Elementen prägen das Exterieur. Am Heck wird ein beleuchtetes Cupra-Logo zu finden sein. Im Innenraum setzt der Hersteller auf Sportsitze, Ambientebeleuchtung und ein 12,9-Zoll-Infotainment-Display als zentrale Steuerzentrale. Auffällig: Das Info-Display hinter dem Lenkrad wächst von 5,3 auf 10,25 Zoll. Und: Sensortasten am Lenkrad, die häufig für Kritik sorgten, werden durch traditionellere Tasten ersetzt.

Cupra Born VZ (2026) Cockpit
Cupra Born VZ (2026): Das Cockpit ist jetzt noch alltagstauglicher gestaltet. Image source: Cupra

Mit einer Länge von rund 4,30 Metern, einem Radstand von 2,77 Metern und bis zu 385 Litern Kofferraumvolumen bleibt der Born ein praktischer Elektro-Kompakter für Alltag und Familie. Er zeigt, wie sportlich ein Elektro-Kompaktwagen der Gegenwart sein kann. Eine moderne Software auf Basis von Android Automotive (neu!) soll ihn in Kombination mit den weiteren Verbesserungen zu einer attraktiven Alternative im wachsenden Markt der elektrischen Kompaktmodelle machen. Besonders dem ID.3 von VW (Test) heizt er ordentlich ein; auch wenn er aus der gleichen Familie kommt.

Die Entwicklung des Cupra Born fand übrigens in Barcelona statt, doch gebaut wird er in Zwickau. Bereits im zweiten Quartal soll dort die Produktion anlaufen. Mit einer Markteinführung ist im Sommer dieses Jahres zu rechnen. Ob mit der Einführung auch der Basispreis von aktuell 40.450 Euro Bestand haben wird, ist noch unklar. Da die Leistung beim Basismodell um 10 kW sinkt, könnte der neue Einstiegspreis künftig auch bei knapp unter 40.000 Euro starten.

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