Corona-App: Der Hass der Kritiker wirkt nicht

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Die Corona-App ist seit einer Woche da und sorgt für heftige Diskussionen. Immer wieder hört man: Sie schließe arme und alte Menschen aus, zehre an Akku und Datenvolumen und sammle mehr Daten als WhatsApp, Facebook und Google zusammen. Neue Zahlen jedoch zeichnen ein vollkommen anderes Bild.
Corona-App: Kritiker werden diese Zahlen hassen
Corona-App: Kritiker werden diese Zahlen hassenBildquelle: Blasius Kawalkowski

Die Corona-App der Bundesregierung sorgt seit einer Woche für Diskussionsstoff. Während viele die Anwendung auf ihrem Smartphone installieren und sie einfach nutzen, beschweren sich andere. Über die Kosten, die die Corona-App verursacht, darüber, dass sie nicht funktioniert und keine Risikoermittlung möglich ist oder über einen deutlich höheren Akkuverbrauch ihres Handys. Wiederum andere stellen den gesamten Nutzen der App infrage und hinterlassen im Play Store negative Bewertungen, wie: „Braucht kein Mensch“, „Reinfall und Verschwendung von Steuergeld“ oder „Totale Überwachung“.

Enorme Zahlen sprechen Bände

Allerdings überwiegen die positiven Bewertungen deutlich. Hinzu kommt: Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts wurde die Corona-App bereits 12,2 Millionen Mal heruntergeladen. Eine enorme Zahl, die die Anwendung im Google Play Store auf Platz 1 der Top-Apps katapultiert. Da können WhatsApp, Instagram und Co. nicht mithalten.

Geht man davon aus, dass in Deutschland etwa 65 Millionen Menschen ein Smartphone nutzen, sind es derzeit knapp 20 Prozent, die die Corona-App auf ihrem Handy installiert haben. Hinzu kommt ein weiterer Faktor. So haben hierzulande etwa 78 Prozent aller Smartphone-Nutzer ein Android-Handy. Jedoch läuft die Corona-App aber aufgrund einer erforderlichen Schnittstelle für Verfolgung von Begegnungen nur auf Smartphones ab Android 6. In Deutschland nutzen aber 4,4 Prozent ein Android-Smartphone mit Android 5 oder älter. Hier kann man also weitere 2,23 Millionen Menschen abziehen, da sie die App nicht nutzen können – auch wenn sie es wollen würden.

Kommentar: Wer die Corona-App verweigert, sollte das Handy abschaffen

Probleme mit Risikoermittlung in der Corona-App: Das kann helfen

Nutzt du die Corona-App, kann es zu Problemen kommen. Manche Nutzer berichten davon, dass bei ihnen keine Risikoermittlung möglich ist. Bei anderen aktualisiert die App den Risikostatus nicht mehr. Die Ursachen dafür können Energiesparmodi oder veränderte Akkueinstellungen deines Smartphones sein. Das Robert Koch-Institut versucht bereits bei Fragen und Fehlermeldungen in den Bewertungen des jeweiligen App-Stores zu helfen. Zudem gibt es auf der Internetseite der Corona-Warn-App einige Hilfestellungen, etwa zu Fehlern beim Einrichten der App oder dazu, dass der Risikostatus nicht mehr aktualisiert wird.

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7 KOMMENTARE

  1. Wer meint, dass diese App irgend etwas nützt, muss mit dem Klammerbeutel gepudert sein.
    Na gut: Nützen tut sie natürlich denjenigen die schon Millionen verdient haben und weiter verdienen werden. Herrje, was ist das für eine verlogene Bande.

    • „Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts“ sagt ja auch sehr viel aus. Die werden ihr eigenes Kind ja nicht schlecht machen wollen.

  2. Wunderbar und Wundertoll es wundert sich überhaupt noch einer!? Überall Leichenberge von Menschen in D.“Die Experten“ Hüh und Hott vom R.I.P -I nstitut haben uns 8 Wochen lang als Freiluft IQ Tester ohne jegliche Maßnahme Rum Rennen lassen dann die Retoure.Jetzt eine Corona-App ,noch ein IQ Test!?Oder was steckt dahinter?

  3. Wie gut, dass es auch einmal vernünftige Artikel über die Corona-App gibt.

    Ich habe mir extra ein neues App-fähiges Smartphone gekauft. Bluetooth 4.0 ist auch dabei. Trotzdem kann ich mir die Corona-Warn-App nicht darauf laden, weil ich keinen Zugriff auf Google Play Store habe. Der Grund: Das Betriebssystem ist nicht Android, sondern Android Go (eine etwas abgesteckte Form von Android).

    Frage: Wann gibt es die Corona App auch für weitere Betriebssysteme? Die technischen Voraussetzungen wären sicher bei vielen Geräten gegeben. Warum macht man sich beim Betriebssystem so abhängig von den zwei Giganten?

  4. Ich habe keinen Hass auf diese App. Wie soll man auch eine App hassen? Aber seit ca. 10 Jahren ist mein Vertrauen in den deutschen Staat gesunken. Ich glaube denen nicht mehr all zuviel. Zuviel Bigotterie, zuviel Gesetzesübertretungen. Quasi-Abschaffung, oder zumindest eine Einschränkung der Meinungsfreiheit. Starker linksgrüner Ruck.
    Nö, lass mal.

  5. Aja. Die ersten Tage stieg die Anzahl der Dl stark an. Nun haben wohl alle early adopter fertig und die Menschen mit einer noch intakten Sinneswahrnehmung sind dann doch skeptisch und laufen nicht stupide der teils Hetzrischen Aufforderung wie zb ein BP ausgab nach. Der Spruch „Die erste Bürgerplicht…“ des FWS hört sich Befehl an, sowas braucht nun wirklich niemand von einem BP der linksextreme Fischbands anpreißt. Völlig untragbare Person als BP und von so jemandem braucht man keine App Empfehlung, das kann nur Faul sein.

    Also vom Hass der Kritiker kann man nicht reden, eher davon das man einem RKI und dem heiligen Versprechen eines Politikers nicht trauen kann.

    Viel mehr werdens wohl nicht und das ist gut so.

  6. Das Virus mutiert – seit Jahren – erzählt man uns.
    Nun – seit Wuhan ist es nun schon fast 1 dreiviertel Jahr her.
    Reden wir hier überhaupt über ein Virus?
    o
    Oder ist das Virus nur der Vorwand für die Begünstigung der Partei-Spender aus dem Steuertopf, sowie für die ganzen Übergriffigkeiten und Rechtsverletzungen der Regierenden?
    Merkel soll ein gutes Verhältnis zu George Sorros haben.
    Von Sorros wiederum wird gelegentlich behauptet, dass der auf fallende Kurse wettet. Da ist doch so ein Virus eine feine Sache, um über einen Lockdown der Wirtschaft für fallende Kurse und den Erfolg der entsprechenden Wetten zu sorgen.
    Ach ja – und eine Impfung gegen das Corona-Virus – welches? – das von Wuhan gibt es nicht mehr, es ist wegmutiert – soll „allen zugute kommen“.
    Was für eine Dreistigkeit, eine vorsätzliche Gesundheitsschädigung, die über Zwang durchgesetzt werden soll, noch als Wohltat zu verkaufen.
    a
    Ach ja – sobald der Impfstoff hergestellt wird, hört das Virus auf zu mutierten.
    w
    Warum? Damit der Impfstoff die richtige Mutation des Virus noch erwischt, bevor es weiter mutiert ist.
    d
    Da wird also genausowenig wie bei Grippe gegen eine Krankheit geimpft, sondern allein gesundheitlich geschädigt.
    a
    Aber – es werden sich schon genug Leute finden, die nach dieser Gesundheitsschädigung betteln.

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