Neue iPhone-Generation: Stabiler als die Vorgänger

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Outdoor-Smartphones sind besonders robust. Sie wurden für den aktiven Einsatz konzipiert und sollen Schläge und Stürze im Normallfall problemlos aushalten können. Ähnlich, wenngleich nicht ganz auf dem Niveau, sieht es oftmals auch bei „normalen“ Android-Geräten aus. Dagegen müssen Apples iPhones vorsichtiger behandelt werden. Die diesjährige Generation scheint jedoch etwas widerstandsfähiger zu sein – zumindest teilweise.
Bildquelle: Apple

Im September 2019 hat Apple gleich drei neue Smartphones der Weltöffentlichkeit vorgestellt: das iPhone 11, das iPhone 11 Pro und das iPhone 11 Pro Max. Diese können hierzulande für 799 bis 1.649 Euro ergattert werden. Wer einen aktiven Lebensstyl pflegt, sollte sich bei der Wahl des Apple-Handys allerdings nicht nur nach den Preisen oder der Anzahl an Kameras richten. Das Sandwichkind iPhone 11 Pro scheint nämlich nicht ansatzweise so robust zu sein, wie seine beiden Geschwister.

iPhone 11 Pro im Falltest

Es kann sehr schnell passieren: Da passt man eine Sekunde lang nicht auf, und schon ist es weder ein Vogel, noch ein Flugzeug, sondern ein Smartphone, das fliegt – und zwar Richtung Boden. Was in solch einem Fall passieren kann, zeigte das iPhone 11 Pro im Falltest von Stiftung Warentest. Nach dem Test war das Display des Handys von zahlreichen Rissen überseht. Deshalb empfiehlt Stiftung Warentest, das iPhone 11 Pro stets nur mit einer Schutzhülle zu nutzen. Die beiden Geschwister-Smartphones iPhone 11 und iPhone 11 Pro Max sollen den Falltest hingegen deutlich besser überstanden haben. Die Geräte scheinen also stabiler gefertigt worden zu sein.

iPhone 11 Pro nach dem FalltestQuelle: Stiftung Warentest

iPhone 11 Pro orientiert sich an seinen Vorgängern

Obwohl ein kaputtes iPhone von insgesamt drei Geräten zunächst nicht gerade nach einem guten Ergebnis klingt, handelt es sich dabei um eine große Steigerung gegenüber der vorherigen Generation. Sowohl das iPhone XS als auch das iPhone XS Max zerbarsten im Falltest umgehend. Nach 50 Stürzen waren die Displays der beiden Geräte gebrochen. Das iPhone XS Max wies zudem Streifen auf dem Bildschirm auf und auch die Kamera verabschiedete sich von der Funktionsfähigkeit. Später zerfiel auch die Rückseite des Max-Modells.

Die Geschichte der zerbrechlichen iPhones ist allerdings noch länger. Bereits im Jahr 2017 unterzog der amerikanische Dienstleister Square Trade das damalige Flaggschiff iPhone X einem Belastungstest. Das Ergebnis war ernüchternd. Nach seinem Test sprach der Verkäufer von Reparaturversicherungen von dem „zerbrechlichsten iPhone aller Zeiten“. Seither hat sich die Situation also deutlich gebessert – wenngleich das iPhone 11 Pro in dieser Hinsicht dennoch keineswegs empfehlenswert ist.

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