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FreeBuds-Check: Das sind die besten Huawei-In-Ears für Unterwegs

5 Minuten
Huaweis Kopfhörer-Sparte hört auf den Namen „FreeBuds“. Mittlerweile gibt es hier eine ganze Reihe an Modellen. Angefangen von den normalen FreeBuds, In-Ear-Ohrsteckern, bis zu den außer Konkurrenz laufenden Over-Ears – den FreeBuds Studio.
Eine Frau trägt Huawei Freebuds Kopfhörer unterwegs
Bildquelle: Huawei

In der aktuellen Generation gibt es – unter den In-Ear-FreeBuds – drei prominente Modelle. Die Huawei FreeBuds 4, die FreeBuds 4i und die FreeBuds Pro. Die Preisspanne ist groß. Der Herstellerpreis reicht von 99 Euro für die FreeBuds 4i, über 149 Euro bei den FreeBuds 4 bis hin zu 170 Euro bei den FreeBuds Pro (UVP-Angaben). Oftmals sind die Modelle aber günstiger zu haben.

Anhand des Preises lässt sich schnell ableiten, wie sich die drei Modelle staffeln. Unten die Einsteiger-Kopfhörer FreeBuds 4i, dann die normalen FreeBuds 4 und die vermeintlich besten, die FreeBuds Pro. Letztere entstammen derselben Generation, wenngleich sie nicht in der 4er-Nomenklatur eingeordnet sind.

Dennoch sind die teuersten nicht in jeder Hinsicht am besten. Je nach Bedarf, Budget und Anforderungen haben die FreeBuds-Modelle verschiedene Stärken und Schwächen. Wir zeigen, was die wichtigsten und ausschlaggebenden Unterschiede sind.

Die Daten geben einen ersten Eindruck:

FreeBuds 4: Dieser Design-Kniff macht sie zum Tipp

Die FreeBuds 4 klingen zunächst sehr gewöhnlich. Ein Hörer wiegt knapp 8 Gramm, bietet eine Touch-Fläche zur Navigation und sie versprechen eine Akkulaufzeit von 2,5 bis 4 Stunden – je nachdem, ob Active Noise Cancelling aktiviert ist.

Das Feature, das ausschlaggebend für die FreeBuds 4 sein kann, ist aber beim Design zu suchen: Die Huawei FreeBuds 4 besitzen keinen Silikon-In-Ear-Eingang. Salopp als Stopfen bezeichnet, soll dieses Stück Silikon für besseren Halt sorgen und ist längst Standard in den meisten Kopfhörern. Aber die Silikon-Stopfen sind nicht ans individuelle Ohr angepasst und so fragen immer mehr Nutzer Kopfhörer nach, die ohne diesen Stopfen auskommen und etwa nach dem Prinzip der Apple AirPods (erste und zweite Generation) fungieren. Und die werden bei den FreeBuds 4 fündig. Im Test wurde dies mit einem besseren Halt honoriert.

Schwächen gab es im Test beim Active-Noise-Cancelling, das – die Kehrseite der offenen Bauart – nicht ganz mit silikonierten In-Ears mithalten kann. Auch beim Akku könnte es laut Testergebnis etwas mehr sein, das würde aber den hohen Tragekomfort durch das leichte Gewicht wieder etwas schmälern.

Vollständigen Testbericht der FreeBuds 4 lesen
FreeBuds 4 bei Huawei kaufen

Huawei FreeBuds 4 im Test: Endlich eine echte AirPods-Alternative
Ohne-Silikon-Profpen: Huawei FreeBuds 4 in beiden Farben

Huawei FreeBuds 4i: Der Budget-Tipp mit ANC

Bei den FreeBuds 4i reden wir von normalen In-Ears mit Silikon-Ende. Insgesamt liegen hier vier verschiedene Größen bei. Die Budget-Modelle, die schon für unter 100 Euro auf den Markt kamen, bieten Active Noise Cancelling und stechen damit im Budget-Bereich hervor. Im Test kommt die Feinheit des Features nicht ganz an die Qualität der doppelt so teuren FreeBuds Pro heran. Die FreebBuds 4i kommen also vor allem über den Preis. In Sachen ANC gilt außerdem: Entweder an oder aus – Zwischenstufen gibt es nicht.

Zum Klang. Hier heißt es in unserem Test: „Dennoch geht der Klang der FreeBuds 4i zum Preis von 100 Euro noch in Ordnung. Es fehlen die Tiefen. Dafür sind die Höhen umso ausgeprägter. Das mag auch daran liegen, dass die Kopfhörer kein aptX unterstützen, sondern nur den AAC-Codec. Dieser bietet eine geringere Bandbreite bei der Übertragung von Musik vom Handy zu den Kopfhörern und ist somit verlustbehafteter.“ Auch Telefonate klappen mit den Kopfhörern gut, wobei hier die Kopfhörer besser sind als das integrierte Headset-Mikrofon.

Testbericht zu den FreeBuds 4i lesen
Huawei FreeBuds 4i kaufen

FreeBuds Pro: Minimalistisches Design, maximale Qualität

Die FreeBuds Pro konnten in unserem Test ihren Preis rechtfertigen. Im Vergleich zu Apples AirPods Pro – beinahe jeder In-Ear-Kopfhörer muss sich in einer Weise dem Apple-Produkt stellen – sind die Huawei-Pendants zwar 100 Euro günstiger, aber nicht 100 Euro schlechter.

Das Fazit unseres Tests lautet wie folgt: „Die Huawei FreeBuds Pro liefern einen gewaltig guten Klang. Die Geräuschunterdrückung ist super und auch der Aufmerksamkeitsmodus ist stark. Dabei liefern sie eine Laufzeit, mit der du locker über den Tag kommst. Und wenn nicht, sind sie im Handumdrehen wieder aufgeladen. Hinzu kommt: Sie liegen federleicht und angenehm in den Ohren.“

Huawei FreeBuds Pro im Test
Huawei FreeBuds Pro im Test

Was richtig gut funktioniert, ist das Switchen zwischen mehreren Geräten, die parallel verbunden sind. Das Headset wechselt automatisch zwischen den gekoppelten Geräten und priorisiert Szenarien autonom. Schaust du auf deinem Laptop einen Film und bekommst einen Anruf, wechseln die FreeBuds Pro zum Handy und du kannst telefonieren. Legst du auf, verbinden sie sich wieder mit dem Laptop. Technisch sind die FreeBuds Pro auf der Höhe – hier kommt Bluetooth 5.2 zum Einsatz.

Zum Testbericht der FreeBuds Pro
Die FreeBuds Pro im Huawei-Store kaufen

Außer Konkurrenz wird die FreeBuds-Serie noch durch die Over-ear-Kopfhörer FreeBuds-Studio ergänzt. Diese haben einen völlig anderen Anspruch und konnten uns im Test ebenfalls überzeugen – sie sind eine echte Alternative zu Kopfhörern von Sony oder Bose.

Auch bei den Kollegen des Magazins Chip konnten die FreeBuds in allen drei hier behandelten Ausführungen überzeugen und jeweils die Note „sehr gut“ in Sachen Soundqualität abräumen.

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