Elmoto Kick – Der Zusammenbau
Satte 15 Kilogramm bringt der Elmoto Kick ohne eingelegte Akkus auf die Waage. Entsprechend wuchtig ist das Paket, in dem der E-Scooter darauf wartet, ausgepackt zu werden. Du bist handwerklich nicht so versiert? Mach dir keine Sorgen! Der Zusammenbau des Elektro-Scooters ist auch für Laien in rund 10 Minuten ohne Probleme zu erledigen. Alles, was du tun musst, sind zwei Dinge: Zwei Kabel des Bord-Computers zwischen Lenker und Lenkstange zusammenstecken und den Lenker mithilfe von vier beiliegenden Schrauben und einem Inbusschlüssel mit der Lenkstange verbinden. Fertig. Hast du diese kleine Hürde gemeistert, kann es auch schon losgehen. Ab auf die Straße. Oder vielleicht doch nicht? Wer noch nie zuvor einen E-Scooter genutzt hat, sollte sich einen Ort suchen, an dem das Fahren zunächst geübt werden kann. Bestenfalls übrigens zur eigenen Sicherheit mit Schutzhelm. Denn das Handling des Tretrollers ist zwar grundsätzlich sehr einfach, die flotte Beschleunigung und vor allem die kräftigen Bremsen erfordern aber eine gewisse Eingewöhnungszeit.
Flott unterwegs mit bis zu 20 km/h
Damit der Elmoto Kick auf deutschen Straßen fahren darf, ist die Höchstgeschwindigkeit über den 500-Watt-Motor auf 20 km/h begrenzt. Mit einem kleinen Hebel rechts am Lenker lässt sich der E-Scooter flott beschleunigen. Von 0 auf 20 km/h ist ein Sprint bei ausreichend vollem Akku in circa 8 Sekunden möglich. Ein Ausrollen dauert etwa doppelt so lange. Hast du die Höchstgeschwindigkeit erreicht, cruist du in der Regel nahezu geräuschlos mit 19 bis 20 km/h durch die Gegend. Teilweise auch minimal schneller – doch das ist die Ausnahme. Auffällig: Auch bergab fährt der Elmoto Kick kaum schneller als 21 bis 22 km/h. Und selbst bei kleineren Steigungen ist der E-Scooter in der Lage, die ihm zugedachte Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h zu erreichen. Dann ist aber zu merken, dass der E-Antrieb ganz schön kämpfen muss. Die maximal mögliche Reichweite gibt Govecs mit 20 Kilometern an. Ein Wert, der auf dem Papier zwar schön aussieht, aber kaum zu erreichen ist. Realistischer ist eher eine Reichweite von 12 bis 15 Kilometern. Besonders wichtig für die Sicherheit bei einem E-Scooter sind die verbauten Bremsen. Und hier geht Govecs keine Kompromisse ein. Vorne und hinten sind an den 10 Zoll großen Reifen (luftgepolstert) nämlich hydraulische Scheibenbremsen verbaut. Sie lassen den Elmoto Kick unmittelbar zum Stehen kommen, sollte es zum Beispiel vor einer Ampel oder bei einer Gefahrensituation notwendig sein. Das ist einerseits gut, andererseits aber auch nicht ungefährlich. Vor allem beim Betätigen der Vorderbremse solltest du Vorsicht walten lassen. Dosiertes Bremsen ist hier echt wichtig, wenn du nicht über den Lenker segeln möchtest. Tipp: Primär auf die Hinterbremse setzen.

Einhell-Akkus für den Antrieb
Besonders macht den ersten E-Scooter von Govecs aber nicht nur die gute, robuste Verarbeitung, sondern auch die eingesetzte Akkutechnologie namens Power X-Change. Denn die beiden wechselbaren (!) Energiespeicher, die du unter der Trittfläche einlegen kannst, stammen aus dem Hause Einhell. Und theoretisch könntest du diese beiden Akkus mit einer Kapazität von je 5,2 Ah auch an einer Akku-Bohrmaschine, einem Akku-Rasenmäher oder anderem Einhell-Werkzeug nutzen. Mehr als 170 Geräte von Einhell funktionieren mit dieser Akku-Technologie. Unter Umständen besitzt du zu Hause also schon alles, um mit dem ersten E-Scooter von Govecs losfahren zu können. Angst, dass man dir die Akkus klauen könnte, musst du übrigens nicht haben. Denn sie sind über ein Schloss vor Langfingern geschützt.

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Bleibt abschließend natürlich noch die Frage nach dem Preis. Die hochwertige Verarbeitung des E-Tretrollers hat zur Folge, dass der E-Scooter nicht gerade günstig ist. Aktuell werden im Online-Shop des Herstellers 770 Euro fällig. Kaufen kannst du den E-Scooter dort wahlweise in Blau oder Schwarz. Bis Ende August bekommst du unter Eingabe des Gutschein-Codes „Schotter3“ 3 Prozent zusätzlichen Rabatt, sodass der Preis auf knapp 747 Euro sinkt. Die notwendigen Batterien sind im Preis allerdings noch nicht inklusive. Sie kosten inklusive Ladegerät 194 Euro extra. Und 38 Euro Lieferkosten kommen auch noch hinzu.Fazit: Spaß garantiert
Sicher, der Elmoto Kick von Govecs ist kein preiswertes Vergnügen. Spaß macht das Fahren aber trotzdem. Wer sich für den E-Scooter aus deutscher Entwicklung entscheidet, bekommt ein Elektrokleinstfahrzeug, das dich zum Beispiel den Weg zur Arbeit entspannter fahren lässt als etwa auf dem Fahrrad. Vor allem bei hochsommerlichen Temperaturen kannst du dir lässig den Fahrtwind um die Nase wehen lassen, kommst aber garantiert nicht schweißgebadet an deinem Ziel an.







Interessant
Also ich erkenne auf den Bildern eindeutig Bowdenzüge an den Bremssätteln.
Sind das hydraulische Bowdenzüge ? 😃
die hydraulik ist im bremssattel verbaut, man sieht den bremsverstärker zylinder der vom bowden bedient wird, und den brems zylinder im sattel. macht ja keinen sinn da hydraulik öl unsinnig weit mit schläuchen zum bremshebel zu schicken.
Ich habe mir einen Elmoto Kick von Govecs direkt bestellt. Der Hauptgrund war, daß ich schon unheimlich viele Geräte von Einhell mit Power-X-Change-Akkus besitze. Gartengeräte und auch Werkzeuge. Schon von diesen Geräten bin ich restlos begeistert. Da hat nur noch der Roller gefehlt und der ist der Hammer. Gleich von Anfang an, hat der Roller das gemacht, was er soll. Er zieht gut an, nimmt kleine Steigungen mit Leichtigkeit und geht sehr leicht über Unebenheiten. Pflastersteine und kleine Querrinnen sind kein Problem auch Wiesen und Schotterwege nimmt er locker mit. Die Reichweite kann ich mit meinen reichlich vorhandenen Akkus beliebig erweitern. Ich bin rundum zufrieden und der Meinung, daß der Roller mit seiner sehr guten und robusten Verarbeitung, jeden Euro, den er gekostet hat wert ist. Ich kann den Roller mit gutem Gewissen unbedingt weiter empfehlen.