Luca-App: Schritt für Schritt-Anleitung zum Installieren, Einrichten und Nutzen

4 Minuten
Nach fast einem halben Jahr dürfen in vielen Teilen Deutschlands die Biergärten und Restaurants wieder öffnen – zumindest draußen. Und wie im vergangenen Jahr werden alle Geschäfte deine Kontaktdaten erfassen müssen. Doch dieses Mal soll alles digitaler werden. Dabei soll die Luca App helfen.
Check-In mit der Luca App
Check-In mit der Luca AppBildquelle: Thorsten Neuhetzki

Gerade, wenn du wenig Erfahrung mit der Nutzung von Smartphones hast, stehst du jetzt möglicherweise vor dem Problem, dass du die Luca-App und die Corona-Warn-App nicht installieren und nutzen kannst, weil du dir das nicht zutraust. Schließlich ist es nicht mit der reinen Installation getan.

Mit diesem Ratgeber wollen wir die eine Schritt für Schritt Anleitung geben, damit du keine Zettel mehr ausfüllen brauchst und dein Smartphone zum Checkin im Biergarten nutzen kannst. Voraussetzung ist: Du hast ein Android-Smartphone oder iPhone, eine Datenverbindung per Handynetz und bist im Google Playstore oder Apple Appstore angemeldet. Das ist aber, sobald du Apps auf deinem Handy nutzt, in aller Regel der Fall.

Luca-App installieren: Schritt für Schritt-Anleitung

Als erstes musst du dir die Luca-App herunterladen. Wenn du ein iPhone nutzt, klickst du dazu hier. Als Android-Nutzer findest du die App hier. Alternativ kannst du auch im Appstore nach „Luca“ suchen.  Nach einem Klick auf „installieren“ lädt die App herunter und installiert sich. Danach klickst du auf „öffnen“.

‎luca app
‎luca app
Entwickler: culture4life GmbH
Preis: Kostenlos
luca app
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Entwickler: culture4life GmbH
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Alternativ findest du die Luca-App zwischen deinen anderen Apps auf dem Homescreen oder im App-Menu. Wenn du sie das erste Mal öffnest, musst den AGB und Datenschutzbestimmungen zustimmen. Daran führt kein Weg vorbei. Haken dran und „Los geht’s“.

Luca-App einmalig einrichten

Ebenfalls einmalig musst du nun deine Kontaktdaten angeben. Dabei fragt Luca zunächst nach deinem Namen und deiner Telefonnummer. Die Telefonnummer sollte die Handynummer sein, die du gerade nutzt. Denn Luca schickt dir eine SMS mit einem Verifizierungscode zu. Diesen musst du dann in der App eingeben. Abschließend fragt Luca noch nach deiner Wohnanschrift. Ist das erledigt, kannst du die App direkt nutzen. Bei der nächsten Nutzung brauchst du diese Daten nicht mehr eingeben.

Luca-App in Biergarten & Restaurant nutzen

Dabei gibt es zwei Verfahren. Entweder die Gaststätte hängt einen sogenannten QR-Code aus am Eingang oder legt diesen auf den Tisch. Diesen musst du mit der Luca-App scannen. Dazu gehst du in der App auf „Selbst einchecken“. Die App fragt dich dann, ob sie die Kamera aktivieren darf. Das ist natürlich die Voraussetzung, damit die App den QR-Code erfassen kann. Dann positionierst du die Kamera so, dass du den QR Code auf dem Display erkennen kannst.

Das andere Verfahren ist ein Check-In durch das Restaurant. Hier scannen die Mitarbeiter den QR-Code, den dein Handy anzeigt, wenn du die App startest. Für das Restaurant ist das aber aufwendiger, da der Scan durch einen Mitarbeiter vorgenommen werden muss. Möglich ist dieser übrigens dann auch über Schlüsselanhänger, die es vereinzelt bereits über die Gemeinden gibt.

Wenn du das Restaurant wieder verlässt, solltest du dich auschecken. So ist sichergestellt, dass du nicht in Verbindung gebracht wirst mit möglicherweise Corona-Infizierten, die erst ein oder zwei Stunden nach dir am Nachbartisch saßen. Das machst du einfach durch ein Wischen auf dem Auschecken-Button, wenn du die App noch einmal öffnest, wenn du gehst.

Was ist der Unterschied zur Corona-Warn App?

Manche Geschäfte bieten alternativ zur Luca-App einen Check-In mit der Corona-Warn-App an. Der Unterschied ist, dass das Gesundheitsamt bei einem Corona-Verdachtsfall direkt deine Daten hat und dich kontaktieren kann. Die Restaurant-Betreiber sollen auf deine persönlichen Daten keinen Zugriff haben – anders als bei der Zettelwirtschaft des vergangenen Jahres. Bei der Corona-Warn-App bekommst du lediglich eine Warnung aufs Display, dass es einen Corona-Fall in deinem Umfeld gab.

Weiterer Unterschied: Die Luca-App funktioniert nur dort sinnvoll, wo die Gemeinden und Kommunen mitmachen, Lizenzgebühren zahlen und die Gesundheitsämter anbinden. Das ist zwar in weiten Teilen Deutschlands, aber nicht bundesweit der Fall.

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1 KOMMENTAR

  1. Aufgrund der Tatsache dass sowohl Datenschützer, als auch der CCC noch immer vor der App als adequates Nachverfolgungsmittel warnen, sollte mMn an dieser Stelle von einer Nutzung abgeraten werden, anstatt eine Installationsanleitung zu geben. Die Datenlast der App überflutet momentan die Gesundheitsämter und die Daten können nicht sinngemäß verarbeitet werden.

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