Autofahren: Für wen lohnt sich Carsharing?

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Carsharing wird immer beliebter. Zudem ist es eine Alternative zu anderen Fortbewegungsmitteln. Doch welche Vor- und Nachteile bringt dieses Angebot mit sich und wann lohnt es sich, auf das private Auto zu verzichten?
Autofahren: Für wen lohnt sich Carsharing?
Autofahren: Für wen lohnt sich Carsharing?Bildquelle: Hryshchyshen Serhii / Shutterstock.com

Es ist kein Geheimnis, dass ein eigenes Auto ins Geld gehen kann. E-Autos sind nicht immer günstig und der Liter Sprit wird auch nicht mehr billiger. Darüber hinaus kommen noch weitere Kosten wie Kfz-Steuer, Versicherung, Reparaturen und vieles mehr auf dich zu. Eine Alternative ist das Carsharing. Hier teilst du dir ein Fahrzeug mit anderen Personen.

Autofahren: Vor- und Nachteile von Carsharing

In Deutschland verfügen 1.285 Städte und Gemeinden über Carsharing, so der Bundesverband CarSharing (bcs). Anfang dieses Jahres haben sie über 5,5 Millionen Nutzer registriert. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs von 23,1 Prozent. Überdies hat der bcs 43.110 Fahrzeuge gezählt. Das Angebot der Leihfahrzeuge ist nicht nur praktisch, sondern auch noch umweltfreundlich, so das Umweltbundesamt. Grund hierfür ist, dass es in Verbindung mit anderen Verkehrsmitteln wie dem ÖPNV genutzt werden kann. 

Doch welche monetären Vor- und Nachteile bringt das Carsharing mit sich? – An erster Stelle hast du keinen Anschaffungspreis, da der Pkw dem jeweiligen Anbieter gehört. Somit fallen für dich auch keine Wartungs- und Reparaturkosten an. Solltest du in einer Großstadt wohnen, benötigst du keinen dauerhaften Stellplatz. Dank eines vielseitigen Fuhrparks kannst du dir ein kleines Auto für den Wocheneinkauf mieten oder einen Transporter für deinen nächsten Umzug. Jedoch hat das Carsharing auch seine Nachteile: Das Fahrzeug darf nur im gekennzeichneten Gebiet des Anbieters bewegt werden, im Vergleich zur Großstadt gibt es häufig nur eine geringe Verfügbarkeit auf dem Land und dein Wunschfahrzeug könnte vergeben sein.

Carsharing für Pendler oder Kurzstrecken-Fahrer?

Falls du nicht jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit im Berufsverkehr im Stau stehen möchtest, gibt es viele Alternativen. Neben dem öffentlichen Personennahverkehr kannst du auch zum Beispiel das Fahrrad oder E-Bike benutzen. Aber lohnt sich Carsharing nur für Kurzstrecken-Fahrer oder auch für Pendler? – Laut einem Bericht der Wirtschaftswoche lohnt sich Carsharing für Autofahrer, die „jedes Jahr nur 5.000 oder 10.000 Kilometer“ zurücklegen. Hier kannst du jährlich jeweils 1.086 und 265 Euro sparen. Erst ab einer Fahrleistung von 15.000 Kilometern pro Jahr kannst du auf das Angebot der Dienste verzichten und stattdessen mit deinem privaten Auto fahren. Somit würdest du insgesamt 687 Euro im Jahr sparen, so das Magazin. 

Carsharing oder doch besser ein Leasing-Auto?

Das Leasing ist vergleichbar mit einem Mietvertrag auf Zeit. Da du das Fahrzeug über einen bestimmten Zeitraum nutzt, zahlst du hierfür eine monatliche Leasingrate. Nachdem der Vertrag ausgelaufen ist, gibst du das Auto zurück und kannst im Anschluss zum Beispiel einen neuen Leasingvertrag abschließen. Jedoch lohnt sich das Leasing eher für Geschäftsleute, da sie die Kosten als Betriebsausgaben angeben können. Für Privatpersonen kann es, spätestens bei der Rückgabe, teuer werden. Aber ist Leasing günstiger als Carsharing? – Solltest du regelmäßig Autofahren, ist das Leasing trotz der Nebenkosten günstiger als Carsharing. 

Bildquellen

  • checkliste-diese-punkte-solltest-du-bei-der-autowahl-beachten: Cody Weaver / Unsplash
  • fuer-wen-lohnt-sich-carsharing: Hryshchyshen Serhii / Shutterstock.com

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