Windows 7 Support endet heute

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Nach dem Support Ende von Windows XP im Jahr 2014 endet heute der Support für ein weiteres beliebtes Betriebssystem. Nach über 10 Jahren beendet Microsoft den Support von Windows 7.
Windows 7 weist auf Windows 10 hin
Bildquelle: Microsoft

Dass Microsoft den Support für alte Betriebssysteme einstellt, ist üblich. Bei Windows 7 hatte Microsoft diesen Schritt bereits 2012 angekündigt. Dennoch ist Windows 7 noch auf jedem fünften Computer im Einsatz. Wie schon beim Support-Ende von Windows XP, gilt für viele Nutzer das Argument „warum etwas ändern, das problemlos funktioniert“. Trotz Sicherheitsrisiken halten sie aus unterschiedlichen Gründen an Windows 7 fest.

Kann ich Windows 7 auch nach Support-Ende weiterhin benutzen?

Grundsätzlich muss man diese Frage mit ja beantworten. Windows 7 wird morgen und auch in mehreren Jahren noch starten und du kannst auf alle deine Daten zugreifen. Zu empfehlen ist das jedoch nicht. Durch die ausbleibenden Sicherheits-Updates, riskiert man Opfer von Schadsoftware und anderen Cyber-Angriffen zu werden.

Neue Versionen von Programmen wie Chrome oder Firefox werden Windows 7 zukünftig auch nicht mehr unterstützen. Hier bestehen dann ebenfalls Sicherheitsrisiken, wenn man veraltete Versionen im Einsatz hat. Chrome hat bereits angekündigt den Support von Windows 7 Aufgrund der hohen Verbreitung des Systems erst Mitte 2021 einzustellen. Ein baldiger Umstieg auf ein neueres System ist also auf jeden Fall zu empfehlen.

Umstieg für Privatnutzer kostenlos

Solange man sich keinen neuen Computer oder Laptop kaufen möchte, ist der Umstieg auf ein neueres Betriebssystem für Privatnutzer kostenlos. Dabei kann man sich zwischen Windows 8.1, Windows 10 und unzähligen Linux-Varianten entscheiden. Während ein Umstieg auf Windows 8.1 oder Linux mit großem Aufwand verbunden ist, ist ein Upgrade auf Windows 10 mit wenigen Klicks erledigt. Wie das funktioniert, zeigen wir dir in unserem Ratgeber:

Support-Ende Windows 7: Gnadenfrist für Firmen

Auch in vielen Unternehmen ist Windows 7 noch im Einsatz. Hier ist ein Umstieg oft schwieriger zu realisieren. Daher bietet Microsoft Firmen die Möglichkeit noch drei Jahre lang Updates für Windows 7 zu erhalten. Umsonst ist dieses Service jedoch nicht. Je nach Version lässt sich Microsoft diese Gnadenfrist mit 25 bis 200 Dollar pro Jahr teuer bezahlen. Für Privatkunden wird eine solche Option nicht angeboten.

Bildquellen

  • Windows 7 Popup: Microsoft
Windows 10 auf einem PC und einem Tablet
Windows 10 Sicherheitslücke: NSA warnt Microsoft
Die National Security Agency (NSA) informierte den US-amerikanischen Technologiekonzern Microsoft über eine schwerwiegende Sicherheitslücke im Betriebssystem Windows 10. Die Reaktion der NSA ist demnach deutlich anders als bislang üblich. Microsoft hat bereits auf den Fehler reagiert und ein Sicherheitsupdate veröffentlicht – doch nicht für jeden.

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