Umidigi A3 vorgestellt: Einsteiger-Smartphone im Glas-Gewand

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Mit dem Umidigi A3 hat der chinesische Hersteller Umidigi aktuell ein Smartphone-Leichtgewicht mit zahlreichen Extras vorgestellt. So bietet das Gerät viele moderne Highlights, die sonst teilweise selbst in der Mittelklasse fehlen. Auch die verwendeten Materialien sind in diesem Preissegment nicht gerade typisch – einige größere Schwächen weist das Handy verständlicherweise dennoch auf.
Umidigi A3
Umidigi A3Bildquelle: Umidigi

Wer nicht unbedingt viel Geld in ein neues Smartphone investieren möchte, kann heutzutage durchaus mit einem Einsteiger-Handy aus China glücklich werden. Diese kosten oftmals nur einen Bruchteil, bieten jedoch teilweise die wichtigsten technischen Neuerungen auf dem Markt. Dies trifft auch auf das neue Umidigi A3 zu. Der Hersteller verbaut zahlreiche nützliche Highlights, wie eine Dual-Hauptkamera mit 12 und 5 Megapixeln, einen Fingerabdrucksensor, eine Gesichtserkennungsfunktion sowie gleich zwei Slots für SIM-Karten. Auch in puncto Verarbeitung scheint das Gerät recht gut abzuschneiden. Anstatt günstige Plastik-Teile zu verwenden setzt der Hersteller hier nämlich auf eine Glasschicht auf beiden Seiten sowie einen Rahmen aus Metall. Ergänzend fällt das Gehäuse-Display-Verhältnis dank des 18:9-Formats auch ohne Steg recht gut aus.

Hier wurde gespart

Obwohl die zahlreichen modernen Features für das Einsteiger-Smartphone sprechen, ist es für Hersteller von Niedrigpreis-Geräten verständlicherweise nicht möglich das Handy vollständig an teurere Mittelklasse-Geräte anzupassen. Gespart wurde beim Umidigi A3, genauso wie bei vielen anderen chinesischen Mobiltelefonen, vor allem an der Bildschirm-Auflösung, der Leistung und dem Speicher. So verfügt das Smartphone zwar über ein vergleichsweise großes 5,5-Zoll-Display, bietet jedoch lediglich eine HD-Auflösung und folglich eine geringe Pixeldichte von 295 ppi. Der verbaute Mediatek-MT6739-Prozessor hat indes nur vier Kerne und eine niedrige maximale Taktfrequenz von 1,5 GHz. Was den Speicher angeht, so stehen dem Nutzer hier nur 2 GB Arbeitsspeicher sowie 16 GB intern zur Verfügung. Bei letzterem wird zudem ein großer Teil bereits ab Werk vom Betriebssystem in Anspruch genommen. Folglich wird der interne Speicher ohne eine Micro-SD-Karte sehr schnell an seine Grenzen kommen.

Technische Daten im Überblick:

  • Gehäuse: 147,2 x 70,2 x 8,5 Millimeter
  • Gewicht: 186 Gramm
  • Display: 5,5 Zoll, 720 x 1.440 Pixel, 295 ppi
  • Prozessor: Mediatek MT6739, vier Kerne, bis zu 1,5 GHz
  • Speicher: 2 GB Arbeitsspeicher, 16 GB interner Speicher
  • Dual-Hauptkamera: 12 + 5 Megapixel, f/2.0
  • Frontkamera: 8 Megapixel, f/2.0
  • Akkukapazität: 3.300 mAh
  • Dual-SIM: zwei Slots + Micro-SD-Karte
  • Bluetooth: 4.0
  • Fingerabdrucksensor: ja
  • Betriebssystem: Android 8.1 Oreo
  • Farbe: Gold, Grau

Preis und Verfügbarkeit

Die unverbindliche Preisempfehlung des Umidigi A3 liegt bei rund 80 US-Dollarn. Hierzulande sollten die Anschaffungskosten die 150-Euro-Marke nicht überschreiten – eventuell wird der Einführungspreis sogar weniger als 100 Euro betragen. Genauere Infos hierzu werden jedoch wohl erst mit dem Vorverkaufsstart am 20. Oktober bekanntgegeben. Ob das Handy auch in die hiesigen Läden kommt, bleibt bis dato ebenso ungewiss.

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2 KOMMENTARE

  1. Natürlich kommt es nicht in die hiesigen Läden, noch nie habe ich ein Umidigi im Laden gesehen, was nicht bedeutet, dass ein Händler welche importiert. Es wird wohl nur online verfügbar sein und am ehesten bei Amazon. Die Frage ob es in deutsche Läden kommt ist ziemlich überflüssig.

  2. Hallo habe das Handy seit 2 Monaten für den Preis ein Top Gerät ohne viel schnick schnack .ideal für den normalen Handy Nutzer

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