MagentaTV soll in den kommenden Wochen zur wichtigsten Bühne der Telekom werden. Der Konzern kündigt ein großes Sportangebot an. Im Mittelpunkt stehen 104 Live-Spiele der Fußball-WM aus Mexiko, den USA und Kanada auf drei Kanälen. 44 der Spiele laufen exklusiv bei MagentaTV, andere kannst du auch bei ARD und ZDF sehen. Für Bestandskunden mit MagentaTV fallen laut Telekom keine Zusatzkosten an. Auch ohne Telekom-Anschluss kannst du das Angebot buchen. Das Paket MagentaTV Smart gibt es in einer Aktion erst sechs Monate kostenlos und danach für 7 Euro im Monat bei zwei Jahren Laufzeit. Alternativ gibt es monatlich kündbare Angebote für 11 Euro im Monat. Damit will die Telekom die Reichweite vor dem Turnier noch einmal erhöhen.
Die Telekom setzt auf Technik und Reichweite
Technisch verspricht die Telekom UHD und Dolby Atmos. Dazu kommt die Nutzung auf vielen Geräten. Du kannst die Übertragungen also auf Fernseher, Smartphone, Tablet, Laptop oder Streaming-Stick sehen. Auch im Ausland soll der Zugriff möglich sein – allerdings nur innerhalb der EU. Und auch UHD ist auf „die eigene Hardware“ begrenzt, dürfte also nicht über die Smart-TV-App deines Fernsehers funktionieren, hieß es im Rahmen einer Auftakt-Pressekonferenz in Ismaning bei München. Ohne eigene Telekom-Hardware gibt es dann „nur“ HD.

Die Telekom plant drei eigene neue Kanäle. Fußball TV 1 dient als Hauptprogramm. Fußball TV 2 soll Taktik und Daten stärker in den Fokus rücken. Fußball TV 3 bleibt als Überraschungskanal für wechselnde Gäste und andere Formate reserviert. Hinzu kommen Konferenzen an den letzten Gruppenspieltagen, die auf diesen Sendern verteilt werden.
Bekannte Namen sollen das Magenta TV-Paket aufwerten
Beim Personal fährt MagentaTV ebenfalls groß auf. Johannes B. Kerner und Laura Wontorra führen durch das Programm. Als Expertinnen und Experten treten Thomas Müller, Mats Hummels, Jürgen Klopp und Tabea Kemme auf. Wolff Fuss gehört zum Kommentatoren-Team. Sie alle sind in den Stadien unterwegs. Dazu kommen Reporter, Analysten und weitere Moderatoren. So wird beispielsweise der bekannte Moderator Jan Henkel in Ismaning bei München den Analyse-Hub verantworten.
Geplant ist neben dem Studio in Ismaning auch ein Studio in New York. Von beiden Standorten aus soll das Programm gesteuert werden. Insgesamt spricht die Telekom von 1.000 Programmstunden. Das ist eine gewaltige Menge.
Der Morgen gehört einem Gratisformat
Weil viele Anstoßzeiten aus deutscher Sicht spät liegen, baut MagentaTV ein eigenes Morgenformat auf. Der Breakfast Club soll meist ab 7 Uhr laufen – ebenfalls aus Ismaning. Dort will die Telekom die Spiele der Nacht kompakt aufarbeiten.
Das Frühstücksformat steht auch ohne MagentaTV-Abo kostenlos zur Verfügung. Zusätzlich sollen drei Live-Angebote vor der Bezahlschranke laufen. Dazu zählt schon das erste Exklusivspiel, aber auch eine der Konferenzen in der Schlussphase der Gruppenphase. Auch damit versucht die Telekom, neue Zuschauer an den Dienst heranzuführen. Das ist logisch. Die Sportrechte kosten viel Geld und sollen nicht nur Aufmerksamkeit, sondern auch neue Abos bringen.
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