Elon Musk bläst möglicherweise zur großen Elektro-Offensive für den schmalen Geldbeutel. Nachdem der Tesla-Chef lange nur im Luxus-Segment wilderte, sickern jetzt immer mehr Details zu seinem Geheim-Projekt durch: Ein kompaktes Billig-SUV soll den Massenmarkt erobern.
Der „Volks-Tesla“ kommt wohl doch
Lange hieß es, Musk hätte das Projekt eines „Volks-Tesla“ beerdigt, um sich voll auf seine Roboter-Taxis zu konzentrieren. Doch der Druck aus Fernost wächst: Chinesische Hersteller wie BYD und MG fluten Europa mit Billig-Stromern. Jetzt die Wende! Insider berichten laut Reuters, dass Tesla unter dem Codenamen „Redwood“ ein kompaktes SUV entwickelt, das preislich eine echte Ansage werden könnte. Noch befindet es sich aber in einem frühen Entwicklungsstadium.
Die Fakten zum Spar-Tesla:
- Der Preis-Hammer: Zielmarke sollen rund 25.000 Euro für das Basismodell sein. Zum Vergleich: Das aktuelle Model Y kostet abseits von Rabatten und staatlichen Förderungen mindestens 40.000 Euro.
- Abgespeckt für die Masse: Um den Preis zu drücken, wird gespart. Das neue Modell (oft „Model 2“ genannt) soll nur 4,28 Meter lang sein – gut 50 Zentimeter kürzer als das Model Y.
- Weniger PS, mehr Reichweite? Statt technischem Schnickschnack gibt es nur einen Motor und eine kleinere Batterie. Das macht das Auto leichter (Ziel: 1,5 Tonnen) und somit effizienter für die Stadt.
- Produktions-Turbo: Zuerst soll der Wagen in Shanghai vom Band laufen, später ist aber auch eine Fertigung in der Gigafactory bei Berlin (Grünheide) denkbar.
Warum jetzt? Tesla kämpfte lange Zeit mit schwächelnden Absatzzahlen, legte im März aber nicht nur in Deutschland ein fulminantes Comeback hin. Trotzdem: Die Kunden gieren nach bezahlbaren E-Autos, nicht nach dem zehnten Luxus-Schlitten. Mit dem geplanten Kompakt-SUV will Musk die Konkurrenz neu unter Druck setzen. Und mit einem E-Auto, das in einer in Europa extrem beliebten Fahrzeugklasse unterwegs ist, könnte das eindrucksvoll gelingen.
Produktionsstart wohl erst 2027
Wann kommt das Wunder-Ding? Nun, das ist dann wahrscheinlich die schlechte Nachricht an der ganzen Story. Ganz so schnell musst du deinen alten Diesel oder Benziner nicht verkaufen, um umzusteigen. Experten rechnen mit einem Produktionsstart frühestens Ende 2026, wahrscheinlich sogar erst im Laufe des kommenden Jahres. Doch eines ist klar: Wenn Musk den Preis wirklich hält, wird es auf Deutschlands Straßen bald verdammt voll mit dem „T“ am Kühlergrill. Und nicht nur dort. Auch für den chinesischen Markt könnte das Auto extrem interessant sein.
