Porno-Verbot in Deutschland: YouPorn, PornHub und Co bald gesperrt

2 Minuten
Die Landesmedienanstalt Nordrhein-Westfalen will, dass Internet-Provider Sperrungen für Porno-Seiten einrichten. Hierfür soll einem Medienbericht zufolge auch bereits ein Verfahren eingeleitet worden sein. Wie ist die geplante Sperre aufgebaut?
Porno-Verbot in Deutschland: YouPorn, PornHub und Co bald gesperrt
Porno-Verbot in Deutschland: YouPorn, PornHub und Co bald gesperrtBildquelle: franco alva / Unsplash

Das Internet hat viele Seiten, darunter auch erotische und pornografische. Doch jetzt möchte die Landesmedienanstalt NRW eine Netzsperre für solch frei zugängliche Seiten durchsetzen. Einem Bericht des Online-Magazins netzpolitik.org zufolge bestätigten das auch Mobilfunkgesellschaften wie die Deutsche Telekom, Vodafone, Telefónica und 1&1. Die Landesmedienanstalt NRW wollte sich zu dem laufenden Verfahren jedoch nicht weiter äußern.

Porno-Verbot: Provider sollen Netzsperren einrichten?

Bereits 2021 gab es ein Urteil, dass die in Zypern niedergelassenen Pornoseiten YouPorn, PornHub und MyDirtyHobby gegen den in Deutschland geltenden Jugendschutz verstoßen. Sie sollen pornografische Inhalte frei zugänglich gemacht haben, ohne Kinder und Jugendliche ausreichend vor dem Zugang zu schützen. 

Einem Bericht der Medienanstalt Nordrhein-Westfalen zufolge sei ein Altersverifikationssystem mithilfe einer Ausweiskontrolle und weiteren Verfahren eine passende Schutzvorkehrung. Weiterhin soll der Zugriff auf pornografische Webseiten nur per TAN-Verfahren möglich sein. All das wäre ein größerer Aufwand für die Nutzer hierzulande und auch für die Anbieter selbst. Doch bisher ist keiner der Anbieter von Porno-Websites den Forderungen gefolgt und somit soll nun eine Netzsperre eingerichtet werden. Trotz Netzneutrlität, für die die Provider stehen.

Gibt es Alternativen zur Porno-Verbot?

Laut dem Bericht von netzpolitik.org wird der Erfolg solcher Maßnahmen schätzungsweise nur einen geringen Erfolg haben. Die Experten argumentieren, dass es genügend Umwege gebe, jeglicher Sperrung im Internet auszuweichen oder sie zu umgehen. 

Zum Schutz von Minderjährigen können Erziehungsberechtigte aber auch eine Filter-Software als Alternative nutzen. Die Software muss auf dem jeweiligen Endgerät installiert und aktiviert werden. Solange der Filter aktiv ist, werden unerwünschte Webseiten oder Angebote blockiert. Zum Teil sind derartige Filter über die Nutzeroberfläche jenes Routers einstellbar, über den der Zugang zum Internet erfolgt.

Mitreden

8 KOMMENTARE

  1. Nutzerbild Karsten Frei

    Es scheint, ob die Landesmedienanstalt NRW sich übernommen hat.

    https://www.heise.de/news/Pornhub-Co-Grundsatzstreit-ueber-Befugnis-von-Medienwaechtern-zu-Pornosperren-9353286.html

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  2. Nutzerbild mein name

    das sollte man unbedingt zum schutz der kinder u jugendlichen durchsetzen.

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    • Nutzerbild TolleIdee

      Na, zeigen sie mal auf warum es für ein Kind so gefährlicher ist, nach Pornos zu suchen und sie die anzuschauen als nach jedem anderen Video. Leute wie sie sind Kontrollfanatiker. Die einen Beweis für die Schädlichkeit von Pornos nie erbracht haben. Ich frage mich immer warum man ab 14 mit gleichaltrigen, also ohne Abhängigkeitsverhältnis, Sex haben darf aber noch keine Sexfilme sehen darf. Jetzt stellen sie sich einmal vor sie sind 16 und haben eine Krankeit mit der sie ihren 18ten Geburtstag nicht mehr erleben. Wissen sie was sie einigen Menschen überhaupt antun. Statdessen pushen sie alles in Richtung Überwachungsstaat aus dem selbst sie dann nicht mehr entkommen können.
      Eine Registration mit all ihren Daten ist perfekt um sie als eine Minderheit anzugreifenm.

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      • Nutzerbild S. Zweifelsfeuer

        Harte Pornos sind für Jugendliche problematisch, weil sie ein völlig verzerrtes Bild von Sexualität vermitteln. In einem Alter, in dem sich Empathie, Nähe und Respekt erst entwickeln, zeigen solche Inhalte Sex als Machtspiel und Leistungssport. Das prägt Erwartungen, die mit echter Zuneigung nichts zu tun haben.

        Außerdem reagiert das jugendliche Gehirn stark auf solche Reize – Dopaminrausch, schnelle Gewöhnung, Desensibilisierung. Was im Film extrem wirkt, fühlt sich bald normal an, und echte Begegnungen verlieren an Bedeutung.

        Das Ergebnis: verzerrte Vorstellungen, weniger Einfühlungsvermögen, Unsicherheit in Beziehungen. Pornos sind keine Aufklärung, sondern ein Zerrspiegel menschlicher Intimität.

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  3. Nutzerbild Manfrdd

    hhhhhhhhh

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  4. Nutzerbild Jolly Roger

    BITTE MACHT DAS UND SOCIAL MEDIA MUSS AUCH GESPERRT WERDEN!

    Vielleicht, erleben wir dann endlich eine Revolution.
    Fragt die leute, die ÖRR verfolgen mal was in Nepal passiert ist. Die wenigsten wissen was dort passiert ist, würde ja auch nicht ins linke narrativ passen unserer tollen parteiischen Medien.

    raises strawhatflag <3

    Antwort
  5. Nutzerbild Jolly Roger

    BITTE MACHT DAS UND SOCIAL MEDIA MUSS AUCH GESPERRT WERDEN!

    Vielleicht, erleben wir dann endlich eine Revolution.
    Fragt die leute, die ÖRR verfolgen mal was in Nepal passiert ist. Die wenigsten wissen was dort passiert ist, würde ja auch nicht ins linke narrativ passen unserer tollen parteiischen Medien.

    raises strawhatflag <3

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  6. Nutzerbild U.Zit.

    Lassen wir doch die Medienanstalt sich der Lächerlichkeit preisgeben. Die lernen eben von Russland und China die „betreute Freiheit“. Nur dass die Originale effizienter dabei sind.

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