Polizei Berlin: Streifenfahrt im Wasserstoff-Toyota

2 Minuten
Tatütata, die Polizei ist da. Und zwar mit einem Brennstoffzellenfahrzeug. Klingt ungewöhnlich? Ist es auch. Und doch bei der Polizei in Berlin ganz normal. Denn dort fahren die Einsatzkräfte jetzt zum Teil emissionsfrei durch den Stadtverkehr. Zwei nagelneue Toyota Mirai machen es möglich.
Wasserstoff-Streifenwagen von Toyota
Bildquelle: Toyota Deutschland

Die beiden Fahrzeuge sollen im täglichen Streifendienst zum Einsatz kommen, heißt es in einer Mitteilung von Toyota. Das sei deutschlandweit einzigartig. Nach außen sind sie an ihrer charakteristischen polizeiblauen Beklebung zu erkennen. Und natürlich sind auch Blaulicht und Martinshorn auf dem Dach verbaut. Charakteristisch ist unter anderem das sehr markante Heck des Toyota Mirai. 

Toyota Mirai als Polizei-Auto

Geplant ist, den Viertürer bei regelmäßigen Kontrollfahrten einzusetzen. Aber auch für Transporte und Beförderungen steht das alternativ angetriebene Modell den Beamten zur Verfügung. Die beiden Wasserstofftanks des Toyota Mirai ermöglichen Reichweiten von rund 500 Kilometern pro Tankfüllung. Anders als bei Plug-in-Hybrid- und Elektroautos dauert ein Tankstopp nur drei bis fünf Minuten. 

Für den Antrieb wird Wasserstoff in elektrische Energie umgewandelt, um einen 113 kW (154 PS) starken Elektromotor anzutreiben. Als Emission entsteht dabei lediglich Wasserdampf. Auf den Wasserstoff-Antrieb weist an der Karosserie des Fahrzeugs ein „Fuelcell“-Emblem hin.

Polizei Berlin Toyota Mirai

Die Anschaffung der beiden Wasserstoff-Autos unterstützt übrigens das Berliner Programm für nachhaltige Entwicklung. Ziel des durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung kofinanzierten Programms ist es, nachhaltig und gewinnbringend die Verringerung der CO2-Emissionen im gewerblichen und öffentlichen Bereich zu unterstützen, um Wirtschaftswachstum und Ressourcenschonung in Einklang zu bringen. 

Nachfolger des Toyota Mirai ist schon in Arbeit

Erst kürzlich hatte Toyota auch ein Konzeptfahrzeug eines Nachfolgers des Toyota Mirai vorgestellt. Es soll bis zu 30 Prozent weiter fahren können, was unter dem Strich bis zu 650 Kilometern Reichweite entspricht. Als Serienfahrzeug soll der Toyota Mirai (2020) dann im Laufe des Jahres in den Handel kommen. Die erste Modellgeneration hat Toyota nach eigenen Angaben übrigens mehr als 10.000 Mal verkaufen können. 

Bildquellen

  • Toyota Mirai als Streifenwagen: Toyota Deutschland
  • Toyota Mirai Polizei Berlin: Toyota Deutschland
E-Scooter
Stiftung Warentest: Fünf von sieben E-Scootern haben schwerwiegende Mängel
Mit dem E-Scooter durch die Gegend zu flitzen ist derzeit keine sonderlich gute Idee. Doch auch abseits der Corona-Krise sind private E-Roller anscheinend nicht gerade empfehlenswert. Darauf deutet zumindest eine aktuelle Untersuchung von Stiftung Warentest hin, bei der sieben straßentaugliche Elektroscooter auf Herz und Nieren geprüft wurden – mit mäßigem Erfolg: Fünf Modelle sind gänzlich durchgefallen.

Und was sagst du?

Bitte gib Dein Kommentar ein!
Bitte gibt deinen Namen hier ein

geschützt durch reCAPTCHA Datenschutzerklärung - Nutzungsbedingungen

VERWANDTE ARTIKEL