Mercedes Benz: Eigener E-Scooter vorgestellt

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Einige Autohersteller haben es vorgemacht, jetzt zieht Mercedes nach und präsentiert seinen eigenen E-Scooter. Dieser soll laut eigenen Angaben Anfang 2020 auf den Markt kommen. Wir zeigen dir, was bisher bekannt ist.

Autohersteller versuchen sich auf dem E-Scooter-Markt

Der E-Scooter-Markt ist hart umkämpft, doch Modelle mit deutscher Straßenzulassung sind derzeit noch eher rar. Viele Autohersteller wie BMW, Ford, Skoda, Hyundai oder Audi haben es vorgemacht. Nun will nun auch Mercedes Benz in diesem Markt mitmischen und stellt seinen E-Scooter vor. Der noch namenlose Scooter soll Anfang 2020 auf den Markt kommen und Teil der Mercedes-EQ-Familie werden.

E-Scooter nicht selbst entwickelt

Mercedes entwickelte den E-Scooter nicht selber. Wie schon bei BMW handelt es sich beim Mercedes-Scooter um ein umgelabeltes Produkt des Schweizer Herstellers Micro. Dem veröffentlichten Fotos nach, könnte es sich hierbei um eine leicht abgewandelte Version des Emicro Explorer handeln. Dieser ist 14 Kilo schwer und hat eine Tragkraft von 100 Kilo. Eine Akkulaufzeit soll Käufer bis zu 25 Kilometer weit bringen. Der Micro-Scooter ist für einen Preis von 1.100 Euro vorbestellbar und soll Ende Januar 2020 auf den Markt kommen. Auf der IAA konnte Mobilegeeks dieses Gerücht bestätigen. Die technischen Daten des Mercedes-Scooters gleichen sich mit dem Emicro Explorer. Einzig die Reichweite wird mit 15 statt 25 Kilometern angegeben. Mercedes macht in seiner Pressemitteilung jedoch keine Angaben zur Reichweite oder zum Preis seines E-Scooters.

Nicht der erste Scooter von Mercedes

Der neue E-Scooter von Mercedes ist übrigens nicht ihr erster Versuch einen Scooter auf den Markt zu bringen. Bereits vor ein paar Jahren hat man einen Roller (damals noch ohne Elektroantrieb) vorgestellt. Diesen gibt es für rund 180 Euro noch bei einigen Drittanbietern zu kaufen.

Quellen:

  • Mercedes
Voi Scooter in der Seitenansicht
Voi Pass: Die E-Scooter-Flatrate, die keine ist
Ärger für den E-Scooter-Anbieter Voi. Und auch für einige Boten von Lieferando oder Wolt. Sie nutzten ein Flatrate-Angebot des E-Scooter-Anbieters, um ihre Bestellungen auszuliefern. Doch so wollte Voi seine Flatrate nicht verstanden wissen, kündigte die Verträge – und kassierte eine Abmahnung

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