Wie in jedem Jahr ist Anfang Juni der Zeitpunkt für Apple, an dem das Unternehmen dir die Neuheiten für das kommende Jahr vorstellt. Nach der Namensänderung im Jahr 2025 wird dir dann iOS 27 erstmals demonstriert. Neben den neuen Versionszahlen, brachte dir iOS 26 aber auch eine bis heute sehr umstrittene Veränderung mit: Liquid Glass. Die neue Designsprache für alle Apple-Geräte sorgt seit ihrer Einführung für Kritik. Vor allem Probleme bei der Lesbarkeit werden immer wieder erwähnt. Teilweise wird das sogar als Grund genannt, warum die Verbreitung von iOS 26 im Vergleich zu den Vorgängern etwas langsamer war. Nun ist es wieder einmal Bloomberg-Reporter und Apple-Insider Mark Gurman, der ein klares Wort darüber spricht, wie es hier weitergehen wird.
iOS 27: Keine Rückkehr zum alten Design
Gurman bezeichnet in seinem Newsletter das Redesign des vergangenen Jahres als ein Ass, das Apple aus dem Ärmel schütteln konnte. Während die gesamte Tech-Branche auf den AI-Zug aufgesprungen war, konnte der iPhone-Hersteller in diesem Bereich kaum etwas Vergleichbares anbieten. Stattdessen lenkte man von dieser Schwäche mit Liquid Glass ab.
Der Plan funktionierte: Nach der Präsentation sprach zunächst alle Welt über das Design und nicht mehr über die schwächelnden AI-Features. Das Problem: Nicht alle Reaktionen waren positiv. Schnell wurde klar, dass Apple hier noch deutlichen Nachholbedarf hatte. Durch die „gläserne“ Oberfläche kann es unter anderem problematisch sein, Steuerelemente oder Inhalte zu erkennen.
Einige Kritiker wünschen sich daher, dass Apple sich mit iOS 27 komplett von Liquid Glass verabschiedet. Das wird aber nicht der Fall sein. Selbst wenn das Unternehmen das wollte, würde es laut Gurman Jahre dauern, eine solche Änderung umzusetzen. Hinzu kommt, dass während der Entwicklungsphase sowohl das gesamte Designteam als auch das Management hinter der neuen Designsprache gestanden haben sollen.

Bessere Steuerung von Liquid Glass
Bereits im Rahmen der Entwicklung von iOS 26 haben Apples Programmierer daran gearbeitet, dir eine präzisere Kontrolle über das Design zu geben. Das Ziel: Du kannst mit einem Schieberegler selbst wählen, wie durchsichtig das „Glas“ sein soll. Ein erster Hinweis darauf ist bereits die Steuerung der Uhr auf dem Sperrbildschirm.
Bislang gibt es noch keinen systemweiten Regler zur Steuerung der Stärke von Liquid Glass. Gurman schreibt, dass die Entwickler auf „technische Herausforderungen“ gestoßen seien, als sie versucht haben, diese Funktion auf das gesamte System auszuweiten. Sollte es den Programmierern mit iOS 27 gelingen, diese Funktion umzusetzen, könnten sich die Kontroversen rund um Liquid Glass jedoch deutlich reduzieren.

Die sollen sich mal hin setzen und ein großes Update nur mit Bugfixes bringen. Was da aktuell geliefert wird und das für das Geld ist echt frech, ich bin nur noch gefrustet.