"Imagine by Kia" - Südkoreanische E-Mobilität mit deutschem Blut

3 Minuten
Konzept
Bildquelle: Kia
Kia mit mit dem "Imagine by Kia" ein Konzept vorgestellt, wie man sich die Elektro-Mobilität der Zukunft vorstellt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen - wird in der Form aber wohl nicht final auf den Markt kommen. Sehr wohl aber ein neuer e-Soul - in gleich zwei Varianten.

Viel wurde in den zurückliegenden Tagen über E-Autos berichtet. Der Genfer Autosalon hat gezeigt, in welche Richtung sich das Fahren ohne Verbrennungsmotor zukünftig entwickeln soll. Und mit Kia will auch ein südkoreanischer Hersteller das Themenfeld der Elektromobilität intensiv mitgestalten.

Kia will Vorreiter bei E-Mobiliät sein

Neu vorgestellt wurde von Kia unter anderem das Konzeptfahrzeug „Imagine by Kia“. Es entstammt kreativen Köpfen im europäischen Designzentrum von Kia in Frankfurt. Dabei handelt es sich um den ersten Viertürer von Kia, der als reiner Stromer konzipiert wurde. Dass es sich dabei aber „nur“ um einen Entwurf handelt, wird schon allein daran deutlich, dass verschiedene Fahrzeugklassen in dem Konzept unter einen Hut gebracht wurden. Erstens, die Merkmale eines SUVs. Zweitens, die Geräumigkeit einer sportlich-eleganten Familien-Limousine. Und drittens, die Variabilität eines Crossovers.

Gleichzeitig soll der „Imagine“ durch eine neu gestaltete Karosseriegestaltung mit scharf gezeichneten Linien und einer hohen Aerodynamik zeigen, wie eine künftige, progressive Designsprache von Kia aussehen könnte. Ein besonders luftiges Interieur soll das untermalen. Insgesamt 21 separate Displays auf dem Armaturenbrett wirken auf den ersten Blick zufällig angesiedelt, sind aber exakt positioniert und nach Angaben von Kia voll miteinander koordiniert.

Pläne für eine Serienproduktion des „Imagine by Kia“ gibt es zurzeit noch nicht. Verschiedene Elemente des Innen- und Außendesigns der Studie könnten aber in künftigen Serienmodellen der Marke zum Einsatz kommen, heißt es seitens Kia Deutschland.

„Die Elektrifizierung spielt in der europäischen und globalen Wachstumsstrategie unserer Marke eine zentrale Rolle. 2018 hatte jeder achte in Europa verkaufte Kia einen teil- oder vollelektrischen Antrieb.“ Emilio Herrera, Chief Operating Officer von Kia Motors Europe
Kia e-Soul

Kia e-Soul mit zwei neuen Modellen

Schon den Status des Konzepts verlassen hat der Kia e-Soul. Er feierte auf dem Autosalon seine Premiere und kommt in zwei Varianten auf den Markt. Bestellungen sollen ab April möglich sein. Kunden haben die Wahl zwischen zwei Elektromotoren. Einer mit 64 kWh, einer mit 39,2 kWh. Die Version mit dem größeren Akku kommt dabei auf eine Reichweite von rund 450 Kilometern.

Im Innenraum ist der e-Soul nicht nur mit einem Head-Up-Display, sondern im Zentrum des Armaturenbretts auch mit einem rund 10 Zoll großen Touchscreen ausgestattet. Mit wenigen Fingertipps erhält der Fahrer aufgrund der Vernetzung des Fahrzeugs eine Fülle von Informationen. Dazu zählen Echtzeitverkehrsinformationen, Wetterprognose und Parkmöglichkeiten. Auch naheliegende Ladestationen sind über das Display im Cockpit abrufbar. Per UVO App lässt sich von Smartphone aus die Klimaanlage aktivieren und die Aufladung des Fahrzeugs unterbrechen und fortsetzen, um zum Beispiel von günstigen Nachttarifen zu profitieren.

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Quellen:

  • Kia

Bildquellen:

  • Kia „Imagine by Kia“: Kia
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Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er im Technik-Journalismus durch. Heute ist Hayo nicht nur Feuer und Flamme für die besten Serien bei Prime Video und Sky - ein Netflix-Abo hat er nicht - sondern auch für alles, was mit elektrifiziertem Fahren zu tun hat. Und damit sind nicht nur die ICE- und IC-Züge der Deutschen Bahn gemeint, die er im Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und der Redaktion von inside digital vor den Türen Kölns mehrmals wöchentlich besteigt, sondern vor allem auch Elektroautos.

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