Auto-Hammer: EU verbietet Neuwagen mit Verbrennungsmotor

3 Minuten
Das Aus des Verbrennungsmotors in Autos rückt mit großen Schritten näher. Jetzt ist klar, ab wann es in der Europäischen Union nicht mehr erlaubt sein soll, ein neues Auto zuzulassen, das noch CO2 freisetzt. Schlechte Nachrichten sind das auch für Hybrid-Fahrzeuge.
Autofertigung bei Volkswagen
Neuwagen dürfen in der EU schon in einigen Jahren nicht mehr mit einem Verbrennungsmotor ausgestattet werden.Bildquelle: Volkswagen

Wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ) berichtet, dürfen in nicht einmal 15 Jahren in der gesamten Europäischen Union (EU) keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr neu zugelassen werden. Ein radikaler Schritt, auf den sich große Automobilhersteller aber ohnehin schon vorbereiten.

Auch Hybrid-Fahrzeuge ab 2035 verboten

Aktuelle Planungen der EU-Kommission sehen vor, dass es schon ab 2035 in ganz Europa keine Neuzulassungen von Autos mit Verbrennungsmotor mehr geben soll. Dann ist nur noch die Zulassung von Elektroautos erlaubt. Die FAZ will aus Kreisen der Kommission erfahren haben, das die Automobilhersteller bis 2035 den CO2-Ausstoß ihrer Neuwagenflotte auf null senken müssen. Dann dürfen nur noch Autos neu zugelassen werden, die kein Kohlenstoffdioxid ausstoßen. Das wäre dann auch gleichbedeutend mit einem Aus für Mild-Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge.

Das Aus für Autos mit Verbrennungsmotor ist Teil des Klimapakets „Fit-for-55“. Dessen offizielle Vorstellung soll noch am Mittwoch erfolgen. Es sieht auch vor, dass der CO2-Ausstoß in den Neuwagenflotten der Autohersteller bis 2030 gegenüber 2021 um 55 Prozent fallen soll. In neun Jahren dürfen die Neuwagenflotten der Autohersteller dem Vernehmen nach im Schnitt nur noch 95 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen, berichtet die FAZ weiter. Bisher seien die Hersteller bis 2030 nur zu einer Kürzung um 37,5 Prozent verpflichtet worden.

Streit über Umweltziele in der EU

Bis zuletzt hatte es innerhalb der EU-Kommission hinsichtlich der neuen Vorgaben für Autobauer einige Meinungsverschiedenheiten gegeben. Einige Politiker vertraten die Ansicht, das Aus für Autos mit Verbrennungsmotoren bis 2040 hinauszögern zu müssen. Der niederländische Klimakommissar Frans Timmermans wollte die Hersteller im Gegensatz dazu sogar verpflichten, den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid bis 2030 um sogar 65 Prozent zu reduzieren.

Nun hat man sich also auf einen Kompromiss geeinigt. Und eine kleine Hintertür gibt es für die Autoproduzenten auch noch. Laut FAZ ist es nämlich noch möglich, dass das Einsparziel beim CO2-Ausstoß für 2030 am Ende etwas niedriger ausfällt. Nämlich dann, wenn sich herausstellen sollte, dass die Hersteller, das von der EU gesteckte Ziel nicht erreichen können. Die Klima-Politiker dürften aber mit Argusaugen darüber wachen, ob die Automobilhersteller tatsächlich alles dafür tun, den Umweltschutz zu fördern.

Wohlgemerkt: Bei den nun festgelegten CO2-Einsparungen geht es nur um den Ausstoß der Fahrzeuge selbst. Nicht berücksichtigt ist, dass auch bei der Produktion der Autobatterien viel Kohlenstoffdioxid freigesetzt wird. Und oft ist auch der Strom, mit dem die Autos fahren nicht klimaneutral produziert. Zu berücksichtigen ist zudem, dass auch Autos mit Verbrennungsmotoren klimaneutral unterwegs sein können. Nämlich dann, wenn sie mit E-Fuels fahren.

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32 KOMMENTARE

  1. Avatar M. Weber

    Und irgendwann werden auch die Politiker draufkommen, dass wir gar nicht so viel grüne Energie herstellen können um alle E-Autos mit Strom zu betanken.
    Und dann, werden viele Länder wieder auf schmutzigen Strom (Kohle und Atom) zurückgreifen.

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  2. Avatar Edmund Hofer

    Kohlestrom wird nur wegen der Kohle Arbeiter produziert. Damit die nicht den Arbeitsplatz verlieren. Atomstrom ist nicht schmutzig, macht kein CO2, kann aber gefährlich sein und für einige 1000 Menschen eine Umsiedlung notwendig. CO2 Erhöhung wird vermutlich dazu führen, dass bis zu Milliarden Menschen umsiedeln, Sibirien wäre eventuell so ein Ort, seltsamerweise will niemand dorthin. ,

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  3. Avatar Robert

    E-Autos sind Umweltfreundlich, aber nicht die meisten!
    Alle Fahrzeuge mit einem Lithium-Akku sind vom Hause her umweltschädlich.
    Die Herstellung macht da nur einen kleinen Schaden, aber der Lithium-abbau, ist der größte und schlimmste Schaden, für die Umwelt. Was haben wir davon CO2 zu reduzieren, aber dafür an anderen Stellen die Natur direkt zu vernichten. Das kann nicht die Lösung sein!

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    • Timo Brauer Timo Brauer inside digital Team

      Zweifellos stellt der Lithium-Abbau einen Eingriff in die dortige Umwelt dar, doch die Förderung von Öl für Kraftstoffe sorgt ebenfalls für eine starke Umweltverschmutzung. Zudem bietet der Lithium-Abbau für viele Menschen in Südamerika wirtschaftliche Chancen.

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  4. Avatar Mischu K

    bin mal gespannt wie lange man dann zum vollaufladen des akkus braucht in 15 jahren und wieviels kostet und ob die infrastruktur bis dahin vorhanden sein wird.

    das wird sicher lustig

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  5. Avatar Friedrich

    Was machen eigentlich die anderen Staaten außerhalb der EU mit dem Klimaschutz?
    Oder rettet nur Europa die Welt?

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    • Timo Brauer Timo Brauer inside digital Team

      Kanada, Australien und manche US-Bundesstaaten haben schon ähnliche Verbote für die Zukunft angekündigt. Irgendwer muss ja den Anfang machen 🤷‍♂️

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  6. Avatar Alois

    Wer hat dir diesen Schwachsinn ins Ohr geflüstert?! Wir können wesentlich mehr an grüner Energie zu Auen. Wir müssen nur ein wenig kreativ sein und alle Möglichkeiten nutzen.

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  7. Avatar Robert

    Da stimme ich Dir zu, aber für die Zukunft sollte man sich gleich auf etwas konzentrieren, was für die Umwelt und auch für die produzierenden Menschen im Einklang sein sollte. Lieber ein Jahr länger schauen, aber es dafür dann richtigmachen. Es gibt schon einige Alternativen, die besser gefördert werden sollten.

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  8. Avatar Sebastian

    Nur Mal um nen groben Überblick zu schaffen. Um alle Pläne umzusetzen, geht ja nicht nur darum den Verkehr zu elektrifizierten sondern geheizt werden soll am besten ja auch nur noch mit Wärmepumpen und dazu der schon aktuell vorhandene Stromverbrauch. Um den Bedarf mit Windkraft zu decken müsste über die Hälfte der Fläche Deutschlands im 1km Raster mit >5MW WKAs zugebaut werden, vom aktuellen Bestand liegen gerade Mal rund 4% in der Leistungsklasse. Natürlich würde nicht nur mit Windkraft gearbeitet werden, aber die meisten Autos werden wohl eher über Nacht geladen, da wird Solar nicht viel helfen. Dann gibt es da noch dieses kleine Problem mit der Dunkelflaute, die aktuell effizienteste Art die zu überbrücken sind Pumpspeicherkraftwerke, nur bräuchten wir schon beim aktuellen Verbrauch >1000 Stück in der Dimension des größten das es in Deutschland aktuell gibt, um nur eine Woche Dunkelflaute zu überbrücken, was nichts ungewöhnliches ist.

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  9. Avatar Peter

    Im ersten Moment sind Eautos gut, aber was geschieht in der Zukunft?
    Kein Schrottplatz nimmt ein Eauto an wenn es kaputt ist, die Akkus können nicht entsorgt werden, also wohin damit? In den Wald? Oder wie musk sagte, in die Sonne schießen? Sehr umweltfreundlich!! Zudem, was geschieht mit dem erdmagnetismus der ja jetzt schon den Geist aufgibt. Noch mehr elektro der Zukunft und der erdmagnetismus ist zerstört wie wollen die das dann wieder hinbekommen? Hitzewellen sind dann nur der Anfang, wenn der Magnetismus erst zerstört ist sind wir den sonnenstürmen direkt ausgeliefert, dann braucht sich keiner mehr um die Zukunft Sorgen zu machen.
    Am Anfang einer Idee steckte vielleicht gutes dahinter, aber am Ende kann diese Idee zerstörend sein,
    Da fällt mir gleich die Atombombe ein, sollte auch was gutes sein, am Ende wurde es die gefährlichste Waffe die es gibt also vielleicht das ganze nochmal mit dem Auge für die Zukunft betrachten.

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  10. Avatar Mike

    Was macht eigentlich dann die Reisebranche? Ich mein wie willste deinen Wohnwagen durch ganz Europa ziehen mit nem Auto das du alle 150km laden musst weil der Wohnwagen dran hängt o0
    Ich mein JA ich weiß es gibt schon Wohnwagen mit E Antrieb das der Reichweitenverlust vom Auto nichtmehr so groß ist. Aber bei dem Energieaufwand könnt man grad nen verbauchsarmen Diesel fahren „schulternzuck“

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  11. Avatar Marco

    Wenn die EU Verbrenner verbietet soll sie dann für Alternativen sorgen die mit den Verbrenner mithalten können in Punkto Aufladen. Die E Autos müssen erschwinglich sein und wie die Verbrenner mit Anhänger. Und bitte nicht das ich alle 100km auf eine Raststätte muss um zu landen und aus einer Fahrt die jetzt mit Verbrenner ca 9h brauch nachher ganze 16h benötigt wegen den Ladezeiten.

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  12. Avatar Winfried

    Alle Aussagen sind richtig.
    Im Jahr 2025 soll das funktionieren von Wasserstoff im Kraftwerk ita erste Erfolge aufweisen, im Dauereinsatz. Dann stellen wir an die Atomkraftwerk Plätze ein solches hin. Es wird jedoch sehr teuer und dauert mindestens 4 eher 6 bis 12 Jahre Bauzeit.
    Es sollte also erstmal jede Technik ausgereift sein, um diese dann unter verbot aller CO2 abgebender und bewährter Klassiker einzuführen!
    Mfg Winfried

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  13. Avatar Thomas

    Ich denke das die Politik und die Industrie förmlich im Alleingang beschlossen hat wie Mobilität in Zukunft auszusehen hat. Das Klima werden wir damit nicht retten, da die CO2 Bilanz von E Mobilität schön geredet wird und es letztlich nur um Absatz und Gewinn geht. Und gerade Asien ist der Markt wo der Bedarf an Mobilität steigen wird. Solange es um Profit geht wird unser Klima keine Chance haben. Und wenn man mal schaut welche Protzkisten als E Autos weiterhin gebaut werden, da muss man sich schon an den Kopf langen. Am besten die alte Karre so lange weiterfahren bis sie auseinander fällt. Evtl. haben wir bis dahin eine vernünftige Lösung gefunden. Was mich an E Mobilität noch besonders stört ist der Aufwand der z. B. für das Ladenetz aufgewendet werden muss. Auch der verursacht neben Kosten auch eine Menge an CO2. Da spricht aber keiner drüber.

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  14. Avatar Jörg

    Ich bin für mehr co2 und für weniger Abholzung der Chinesen die unsere Wälder schon lange gekauft haben und nun überschwemmen sie uns mit ihrem ESchrott.

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  15. Avatar Mark

    Was ein weiteres Problem ist dass die e-auto für Leute wie mich nicht alltagstauglich sind da ich vom Land komme. habe schon von vielen in der Umgebung mitbekommen wie sie sich ein e-auto zugelegt haben aber dann nach einem halben Jahr wieder verkauft haben das es nicht alltagstauglich war. Mann muss an besseren Alternativen arbeiten wie wasserstoff oder künstliches Erdöl. Künstliches Erdöl könnte in herkömmlichen Verbrennungsmotoren verwendet werden und ist klimaneutral es müssen auch nicht großartig neue Infrastrukturen gebaut werden und die jetzigen Arbeitsplätze bleiben bestehen

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  16. Avatar Premiumbernd

    @Friedrich Nur Europa rettet die Welt. VW zum Beispiel hat schon von selbst in weiser Voraussicht den Ausstieg aus dem Verbrennermotor angekündigt. Ab 2025 keine Neuentwicklung mehr und ein paar Jahre später der komplettausstieg. AUSSER in China und den USA, dort soll auf unbestimmte Zeit weiter entwickelt und gebaut werden.
    Gibt es eigentlich noch ein blöderes Volk als die Deutschen? Genderschwachsinn und Weltsozialamt spielen und dabei seine wirtschaftliche Grundlage zerstören. Uns geht es echt zu gut. Dekadenz hat noch nie Gutes gebracht.

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  17. Avatar Mike

    Ottonormalverbraucher zieht mal wieder den Zonk ! Solange Kreuzfahrtschiffe Tonnen CO2 ausstoßen, Millionäre just for Fun ins Welltall fliegen, die Atmosphäre zerstören und in 20Minuten mehr CO2 ausstoßen als ein Mensch in seinem ganzen Leben, scheint ja die Welt dieser grünen Heuchler in Ordnung zu sein….. Es geht hier nicht um Umweltschutz ….NEIN ! Es geht NUR ums GELD !

    Antwort
  18. Avatar Dennis E.

    Na ganz toll. Wie kann man solch eine Entscheidung treffen, ohne das die dafür notwendige Infrastruktur gegeben sein wird? Werde ich zu dem Zeitpunkt an vielen Parkplätzen die Möglichkeit haben mein Auto auch zu laden? Oder wird es bis dahin möglich sein sein Auto an einer „Tankstelle“ in nur 5 Minuten zu laden? Wenn nicht, ist es leider nicht zu Ende gedacht. Ich persönlich bin selbständig und muss manchmal am Tag bis zu 700Km im Auto sitzen. Da habe ich keine Zeit mich noch eine Stunde mit Laden aufzuhalten. Außerdem haben wir Bekannte in Köln die in ihrem Haus keine Wallbox mehr installiert bekommen, weil es schon zu viele in ihrer Straße gibt und der Stromanbieter nun sagt ansonsten käme es zu einer Überlastung des Netzes. Ich glaube das ist alles noch nicht zu Ende gedacht. Und was unsere Kraftwerke betrifft, wäre Atomstrom in Form von kalter Fusion wohl eine gute Wahl. Dann könnte man tatsächlich Strom mit Atommüll erzeugen. Aber in unserem bürokratischen Land wird es wohl ewig dauern, also verlagern wir das Problem nur. Wir bauen Autos mit endlichen Ressourcen um klimafreundlich zu sein und Laden sie mit Strom der zum größten Teil bit Kohle gewonnen wird. Da kommt man sich doch schon ein bisschen vernatzt vor. Aber es kurbelt die Wirtschaft an. Haha… Und wieder ein Kampf der auf dem Rücken des Steuerzahlers ausgetragen wird.
    Ich finde das wirklich traurig.

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  19. Avatar Biermannfreund

    Also noch genug Zeit sich Gedanken um die Wasserstoff-Sache zu machen 😄
    Tankstellen sind genug da, umrüsten kein Riesen Aufwand. Nur die Herstellung und Lagerung muss da noch vorangetrieben werden, das sollte in 15 Jahren zu schaffen sein. Bei dem Batterie-Zeug hat es ja auch in 5-10 Jahren einen Anfang gegeben.

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  20. Avatar Christian Bodensteiner

    Was machen wir uns alle denn Gedanken und CO Werte. Die ach so toll gepriesene Impfung richtet das schon, denn bis 2030 sind wir dadurch eh ein paar Milliarden weniger auf diesen Planeten! Dann brauchen wir weniger Fahrzeuge, verbrauchen weniger Sauerstoff und Rohstoffe und alles ist gut. Ich persönlich hoffe nur dass bis dahin auch viele dieser Lügen Fürsten auch weg sind!

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  21. Avatar Eric

    Wo ich mich frage gillt diese Regelung dann auvh für LKW’s?? Wenn ja frage icb mich wie sie es dort hand haben wollen da ich z.B. bis jetzt nur ein Exemplar eines E. Feuerwehrauto’s gesehen habe.

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  22. Avatar NM

    Schade, bis auf den letzten Abschnitt war der Bericht ja gut. Allerdings kommt danach eher der verbrennerverliebte Blick durch die rosarote Brille. Wie hier konsequent die technische Entwicklung der letzten und auch der kommenden Jahre komplett weg ignoriert und mit einem festgefahrenen Wissensstand hausiert wird, ist äußerst bedenklich. Alleine schon die Aussage, E-Fuels seien im Vergleich zur Stromproduktion klimaneutral ist auf so vielen Ebenen falsch, denn zur Produktion von E-Fuels benötigt man was? Richtig. Strom. Wie kann also – nach der Gleichsetzung des Autors – ein E-Auto „nicht klimaneutral“ sein – das mit Strom fährt – aber ein Auto mit E-Fuel? Wenn man E-Fuels als potentiell klimaneutral ansehen möchte – unter Voraussetzung von genügend regenerativen Energien – muss man einem E-Auto die selben Vorzüge anrechnen. Wenn ich nun allerdings den Umwandlungsverlust bei der Herstellung (aktuell ca. 50-60%) und später bei der Nutzung im Verbrennungsmotor (70% Verlust) gegenrechne, ist das Konzept für den alltäglichen Gebrauch eher fragwürdig. Man kann damit vielleicht bereits vorhandene Verbrenner weiter betreiben oder Nischen füllen (ähnlich Oldtimer mit verbleitem Benzin, vielleicht auf Schifffahrt, Flugzeuge, LKW oder auch Wohnmobile), aber es ist aufgrund der Verluste eigentlich für eben den alltäglichen Gebrauch nicht wirtschaftlich.

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  23. Avatar Andre

    Lithiumförderung ist das Schlimmste überhaupt? hast du dich überhaupt mit dem Thema befasst? Du willst uns hier also erzählen, dass der Abbau in einer Salzwüste schlimmer ist als die Ölförderung im Nigerdelta, Bohrplattformen die brennen oder Fracking mit anschließend verseuchtem Trinkwasser in kanadischen Wäldern?
    Manchmal denke ich, dass uns nicht mehr zu helfen ist.

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  24. Avatar Johnson&Johnson

    Naja, es gibt kein Recht, eine Strecke x in der Zeit y zurückzulegen. Auch frage ich mich, wieso hier die Idee herum schwirrt, dass man für Elektroautos den Strom nicht herstellen könne, aber dann das E-Fuels Märchen erzählt. Selbstverständlich ist es auch immer umweltfreundlicher, dem Boden Erdöl zu entlocken, als Lithium.
    Wir werden uns damit abfinden müssen, dass wir kein Zeug mehr verbrennen können.
    Auf unseren Komfortverlust können wir leider keine Rücksicht nehmen.
    Wir werden uns damit arrangieren müssen.
    Ob wir wollen oder nicht.

    Antwort
  25. Avatar Günter Müller

    Es ist leider ein großes Problem, dass bei dem Thema E-Mobilität und Verbrenner so viel Emotionen bei den Diskussionen aufkommen. Man sollte doch einmal darüber nachdenken, ob wir bei der Strombeschaffung, Versorgung und Verteilung, ausreichend im Augenblick und in der Zukunft abgesichert sind. Im Augenblick ist der Strombedarf in Deutschland überschaubar, aber mit zunehmendem Abbau von unseren letzten Kraftwerken entsteht eine Unsicherheit. Es werden auch in Zukunft unsere europäischen Nachbarn mit ihren Atomkraftwerken und Offshore-Anlagen uns kaum unterstützen können, denn sie benötigen selber ihren Strom. Wir haben in Deutschland das Problem der Stromverteilung, der Ausbau der Stromtrassen geht nicht weiter, der Windanlagen-Bau zur Stromerzeugung in dicht besiedelten Gegenden wird auch von Umweltschützern blockiert. Von unseren teilweisen, noch auszubauenden Stromnetzen ganz zu schweigen, warum sonst wird über eine sogenannte Spitzenglättung, d.h. auf deutsch eine teilweise kurze Stromabschaltung an Ladesäulen nachgedacht. Auch nicht jede Ladesäule in den Städten erhält eine Baugenehmigung vom örtlichen Netzbetreiber. Außerdem sind die Ladezeiten für viele erschwingliche E-Autos noch zu lange. Auf der anderen Seite muss man sich die Frage stellen, wenn man etwas für die Umwelt tun will, was nützen uns durch große Akkus, 2,5 bis 3 t schwere Pkw mit viel PS mit wahnsinnigen Beschleunigungswerten und einem Reifenabtrieb der die Umwelt mit Feinstaub belastet. Also grundsätzlich bin ich nicht gegen E-Mobilität. Fahrzeuge mit kleinerem Akku für Zulieferer, Handwerker und auch Taxen haben in den Städten ihre Daseinsberechtigung.
    Die kleineren Akkus schonen mit einem kleineren Co2 Rucksack das Klima und schonen die Stromnetze. Wer soll denn den Netzausbau in Milliardenhöhe bezahlen? Die EU benimmt sich so, als leben wir auf einer Insel. Und Deutschland mit seinen 1,8 % Co2 Ausstoß will auch die Welt retten. Ich glaube man sollte besser globaler denken. Wir übersehen, dass unsere auch im Ausland so geschätzten Motoren, nicht das Klimaproblem sind, sondern der fossile Kraftstoff. Eine gemeinsame europäische Anstrengung, auch unter dem Motte einer Entwicklungshilfe für afrikanische Länder, könnte eine grüne Wasserstofferstellung durch Wind und Sonne sein. Da der Transport von Wasserstoff ja auch einige Schwierigkeiten mit sich bringt, könnte man den dortigen Ländern die Möglichkeit zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe schaffen. Und wenn das alles nicht funktioniert, gibt es noch die Möglichkeit
    den Weg über den türkisen Wasserstoff über Erdgas aus Norwegen und Russland im eigenen Land. Die ersten Anlagen von BASF laufen an. Dieser Weg ist nicht umweltbelastender als eine längere Versorgungszeit der E-Mobilität mit max. 50% erneuerbarer Energie, vom Co2 Rucksack ganz zu schweigen. Ich bin auch davon überzeugt, dass die ganze E-Mobilität in Europa falsch begonnen hat. Akku und Auto müssten getrennt von einander gesehen und bewertet werden. So wie es die Chinesen mit NIO machen. Ein Akkuaustausch-Verfahren in vielleicht drei oder vier verschiedenen Stärken, um die die Autohersteller ihre Autos bauen können. Eine Austausch wie im Leergutverfahren in wenigen Minuten. So würde auch der Gebrauchtwagen-Markt, der ja unter der Kurzlebigkeit der Akkus leidet, wieder aufleben. Aber jeder denkt, er wüsste es besser. Und der eigene Profit steht im Vordergrund.
    Deutschland wirtschaftet sich selber ab.

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  26. Avatar rote Ampel

    Es wurde kein Verbrenner verboten, nur Emissionen. Und um mit der FDP zu sprechen: die Innovation der Privatwirtschaft wird eine Lösung finden. Wird das CO2 eben in Tüten den Fahrern gegeben.

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  27. Avatar A.Hartmann

    Über diesen ganzen Schwachsinn der den Schwachköpfen von der EU einfällt kann man nur noch ablachen. Die EU war von Anfang an eine elende Totgeburt. Man sieht wo es uns hingebracht hat, wenn man von Vollpfosten und Gebährmaschinen regiert wird
    🤮🤮🤮🤮🤮🤮

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  28. Avatar Die Neugier

    Achsoooo natürlich… Aber fette Diesel-Schiffe dürfen noch herumtollen…alles klar.. Die sind ja um Längen umweltfreundlicher als ein Verbrennungsmotor bei einem Polo… und nicht zu vergessen die öffentlichen Verkehrsbusse mit teilweise Euro 3 die durch Stadt Mitte fahren…was denken die wo die Batterie der e Autos später hinwandern wird, wenn sie nicht mehr funktionieren? Etwa im Salzbergwerk und dann wird es da für immer gelagert oder was?

    Es ist schon traurig das sie allen Ernstes denken Elektromobilität wird die Zukunft sein…

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  29. Avatar Dario

    Da fällt einem doch absolut nichts ein.
    Wie soll in weniger als 15 Jahren alles auf Batterie Elektrische Fahrzeuge umgestellt werden?! Somal ich der festen Überzeugung bin, dass das der falsche Weg ist. Lothium ist ein endlicher Stoff, die Herstellung der Akkus verschlingt eine Menge davon.

    Wieso wird von der Politik ein Mischsystem so kategorisch ausgeschlossen oder nicht mal betrachtet?!

    Ich rede von Batterie elektrischen Fahrzeugen in Urbanen gebieten.
    (Methanol-) Brennstoffzellen im Mittelstrecken Bereich.
    Und E-Fuel im Langstrecken / Hochlast / Reise Sektor.

    Somal die Vorteile bei Methanol und E-Fuel klar auf der Hand liegen.
    Die bestehende Infrastruktur und (beim E-Fuel) Technologie kann weitestgehend weiter verwendet werden.

    Und das sind alles „alte“ Technologien.

    Klar, E-Fuel und Methanol haben einen schlechteren Wirkungsgrad.
    Aber an Orten mit quasi Unendlicher Grüner Energie kann das Zeug ohne Ende Produziert werden.

    Zudem emfpinde ich es als reine Augenwischerei, dass der CO2 Ausstoß immer noch ausschließlich am Auspuff gemessen wird.

    Antwort
  30. Avatar Andreas Krämer

    Wann jagen wir diese politischen Tiefflieger eigentlich davon? Wie lange wollen wir uns von diesem Sauhaufen noch drangsalieren lassen? Ich habe von diesem Brüssel dermaßen die Schnauze voll, da schreibe ich lieber nicht was ich am liebsten mit denen anstellen würde. Anstatt mal was sinnvoll überlegt es zu veranstalten, wird nur irgendwas bedeppertes, was nie irgendwie umsetzbar ist, herausgehauen. Für das werden die noch fürstlich entlohnt. Zum kotzen.

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