Bis 2030 garantiert: Diese 6 Free-TV-Sender bleiben empfangbar

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Gute Nachricht für viele TV-Haushalte: Sechs TV-Sender haben jetzt einen Vertrag verlängert und garantieren dir damit, dass sie für dich empfangbar bleiben. Dabei geht es um Free-TV-Sender, für die du in diesem Fall aber trotzdem etwas zahlen musst.
Frau schaut zu Hause Fernsehen und nutzt eine Fernbedienung
TV-Empfang: Diese 6 Sender bleiben bis 2030Bildquelle: elwynn/Shutterstock.com

ProSiebenSat.1 hat den Vertrag mit Media Broadcast verlängert. Die Vereinbarung läuft nun bis zum 31. Dezember 2030. Das bedeutet: Sechs bekannte Free-TV-Sender der Gruppe bleiben weiter Teil des bisherigen Angebots von freenet TV. Konkret geht es um ProSieben HD, Sat.1 HD, Sat.1 Gold HD, Kabel Eins HD, Sixx HD und ProSieben Maxx HD. Empfangen kannst du sie weiter nur mit einem freenet-TV-Abo, obwohl es eigentlich Free-TV-Sender sind. An diesem Modell ändert sich durch die neue Laufzeit nichts. freenet begründet das mit dem HD-Signal und den Kosten für die TV-Plattform. Ende des Jahres 2025 hatte schon RTL die Vertragsverlängerung bekanntgegeben.

Was die Verlängerung für Zuschauer bedeutet

Es gibt auch keine technische Neuerung. ProSiebenSat.1 sichert schlicht ab, dass das bestehende Angebot noch mehrere Jahre bestehen bleibt. Das ist vor allem für Haushalte relevant, die ihre privaten Sender bisher über diesen Weg des Antennen-TVs sehen. Für sie entfällt die Unsicherheit, ob die Sender bis 2030 über die Antenne empfangbar bleiben oder nicht. Wer die sechs Programme heute nutzt, kann das nach jetzigem Stand auch in den kommenden Jahren weiter tun.

Warum die Mitteilung trotzdem mehr ist als Routine

Für Media Broadcast ist die Verlängerung wichtig. Das Unternehmen betreibt die Plattform freenet TV und braucht starke Sender im Angebot. Ohne große private Programme verliert ein solches Modell schnell an Attraktivität. Zuletzt war bekannt geworden, dass weniger als 500.000 zahlende Zuschauer diesen Empfangsweg nutzen. Dass ProSiebenSat.1 den Vertrag nun trotzdem verlängert hat, ist ein wichtiges Signal für den Veranstalter. Auch ProSiebenSat.1 sendet mit der Entscheidung ein klares Signal: Der Konzern hält an diesem Verbreitungsweg fest. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Der TV-Markt verschiebt sich seit Jahren in Richtung Streaming, Mediatheken und Apps.

Bis Ende 2030 bleibt das Angebot also bestehen. Mehr aber auch nicht. Ob es DVB-T2 HD danach noch gibt, darf bezweifelt werden. Denn die Lizenzen für die Frequenzen laufen dann aus. Es wird erwartet, dass diese dann dem Mobilfunk zugeschlagen werden und so weitere Low-Band-Frequenzen für 5G zur Verfügung stehen. Diese sind wichtig, um Kapazitäten in ländlichen Regionen mit wenigen Sendemasten sowie in Gebäuden zu schaffen, ohne zusätzliche Antennen in Gebäuden installieren zu müssen.

Mitreden

1 KOMMENTAR

  1. Nutzerbild H. Lemcke

    Naja FreeTV ist nur ein anderes Wort für ein spätestens nach 15 bis 20 Minuten ständig durch Werbung zerhacktes Programm und auf 4 Stunden durch ständige Werbung dazwischen langgezogene Kinofilme.
    Ich nehme mir die Freiheit diese Sender erst garnicht einzuschalten und lieber Streams im Internet zu nutzen, bei denen ich die Werbung von vornherein mit Browsererweiterungen ausfiltern kann.

    Antwort

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