Auto-Kennzeichnung: Bald Pflicht für alle

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Bereits in unmittelbarer Zukunft greifen im Automobilsektor neue Gesetze. Diese sollen sowohl dem Klima als auch den Autofahrern zugutekommen. Und zwar dank einer neuen Pkw-Kennzeichnung. Hersteller und Händler müssen sich vorbereiten.
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Neue Kennzeichnung für Autos kommtBildquelle: StockSnap / Pixabay

Die neu eingeführten Energiewende-Maßnahmen trafen Autofahrer mit am schwersten. Sei es durch steigende Betriebskosten oder räumliche Einschränkungen. Nun hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) eine weitere Regelung eingeführt, die sich maßgeblich auf Hersteller und Händler, aber auch auf Endverbraucher auswirken wird. Diesmal jedoch in einer positiven Art.

Kennzeichnungspflicht für Pkws

Bereits ab dem 1. Mai 2024 sollen Hersteller und Händler alle Neufahrzeuge mit einer speziellen Pkw-Kennzeichnung versehen. Ein entsprechendes Label soll Informationen wie die Energieverbrauchs- und Emissionswerte übersichtlich zusammenfassen und Autokäufern zugänglich machen. Dazu gehören etwa Angaben zu vier unterschiedlichen Fahrtmodi „Innenstadt“, „Stadtrand“, „Landstraße“, „Autobahn“. Aber auch Informationen zu den „möglichen“ CO₂-Kosten der kommenden zehn Jahre. Letzteres soll einen großen Einfluss auf die Betriebskosten von Verbrenner-Fahrzeugen haben – folglich könnten sich Autokäufer dank der neuen Pkw-Labels für effizientere Autos entscheiden und langfristig weniger Geld ausgeben. Auch, weil das Label über die jährlichen Energiekosten bei einer angenommenen Laufleistung von 15.000 Kilometern pro Jahr sowie die aktuelle Kfz-Steuer informiert.

„Die verbesserte Kennzeichnung von neuen Pkws bringt mehr Transparenz beim Autokauf“, so Robert Habeck (Grüne), Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz. Das neue Label ermögliche eine informierte Kaufentscheidung, die das Klima schützen und den Geldbeutel schonen würde. Unklar ist momentan nur, ob ein interdisziplinärer Vergleich ebenfalls unkompliziert möglich sein wird. Denn für jede Antriebsart – auch Elektroautos und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge – ist ein eigenes Label geplant. Letztere bekommen eine doppelte Klassenkennzeichnung.

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Label soll in den Fokus rücken

Technisch sollen die neuen Pkw-Labels auf Werten basieren, die durch das angeblich „realitätsnähere“ Messverfahren (WLTP) ermittelt werden. Ferner soll sich die Einteilung in CO₂-Emissionsklassen an absoluten CO₂-Emissionen orientieren. Auf diese Weise möchte das BMWK verhindern, dass besonders große und schwere Fahrzeuge ausschließlich aufgrund einer höheren Masse in eine bessere CO₂-Klasse rutschen.

Händler und Hersteller müssen die neuen Hinweise bis spätestens zum 1. Mai einerseits direkt am Fahrzeug anbringen und andererseits in Online-Fahrzeug-Konfiguratoren anzeigen. Zudem müssen sie die Informationen auch am Verkaufsort aushängen. Online werden indes digitale Leitfäden mit Angaben zu allen in Deutschland angebotenen Pkw-Modellen zugänglich gemacht. Und sogar die Print- und Digitalwerbung muss künftig einige der Details enthalten.

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14 KOMMENTARE

  1. Nutzerbild Karsten Frei

    Kein Mensch braucht diese Labels, nur Bürokraten.

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  2. Nutzerbild hakok

    musst das sein?
    Was haben wir als Fahrer ausser Teures Autos zu kaufen?…

    Wir haben immer nachteile egal was ihr immer und andauernd Neue Gesetze rausbringt!!!

    Macht mal Bitte was Vorteiles wie zum Beispiel 125ccm Fahren ohne Motorrad Führerschein!!!
    Das wãre was oder?

    Ist gut für andeuernde Stau für Grosse Städte gut Für Umweltschutz Co2…Gut für uns.

    aber..Nur nicht gut für Fahrschulen!!

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  3. Nutzerbild Wilhelm

    Komplette Schwachsinn. Robert hat wieder eine Idee wie man Gelder aus det Tasche der Bevölkerung raus bekommt und mit Umweltschutz hat es nichts zu tun. Die E-Autos schaden dem Umwelt mehr wie die Verbrenner. Ist schon nachgewiesen.

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    • Nutzerbild Elefant

      Freie Fahrt für die, die immer noch den ganzen Schwachsinn glauben.

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  4. Nutzerbild Der Wehrwolf

    Und wo auf dem Kennzeichen wird diese Lebel aufgeklebt, angenietet oder in eine Pfanne gedrückt?

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  5. Nutzerbild Der Wehrwolf

    Übrigens.
    MB ist die Kennung von Miesbach
    Und das liegt im Bayern
    Und nicht in Niedersachsen

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  6. Nutzerbild FRED

    Und am Schluss entscheidet sich die Frau doch für das rote Auto.

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  7. Nutzerbild Herbert

    zum Kennzeichen sei noch hinzugefügt: +375 = Belarus!!!
    und beim D stimmt der der Sternenkreis glaube ich auch nicht!?

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  8. Nutzerbild Marcel

    Wenn ich ein bestimmtes Fahrzeug kaufen will dann kaufe ich das, ein Label wird mich nicht umstimmen. was also soll der Quatsch? 95% der Leute machen sich vorher genaue Gedanken was sie fahren wollen, das ist nicht wie im Supermarkt wo man dann vielleicht doch das Produkt mit etwas weniger Zucker wählt.

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  9. Nutzerbild Hörnchen52

    Übermorgen ist 1. April

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  10. Nutzerbild Nils

    Es scheinen hier einige durch die unklare Darstellung verwirrt zu werden. Es muss nichts am KFZ-Kennzeichen oder sonstwo am eigenen Auto angebracht werden. Lediglich das Energielabel beim Verkauf, das es schon laenger gibt (auch f. andere Produkte), kriegt neue Regeln. Ob man das in seine Kaufentscheidung einfließen lässt ist jedem selbst überlassen. Wenn das aber eine nennenswerte Anzahl Kunden tut, dann werden sich die Angebote der Anbieter daran anpassen.

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    • Nutzerbild Karsten Frei

      Verwirrt war der Autor, als er das Begleitbild gesucht hat, und sich dann doch für einen Clickbait Aufmacher entschieden hat.
      Anstatt einen Preisschild abzubilden, hat er sich für Autokennzeichen entschieden.

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  11. Nutzerbild Viktors de Bordelli

    Wer bitte schaut beim Kauf auf den CO2 Unsinn? Wer bitte schaut beim Flugticket auf CO2 Info und fliegt dann doch nicht oder nimmt den Zug? Irrsinn und Idiotie sind hoffähig geworden.

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  12. Nutzerbild Quednau

    Passt zu unserem Regierugswahnsinn.

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