Apple lässt Uralt-Technik weg: Das fehlt wohl beim neuen iPhone

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Apple hat die großen Mobilfunkanbieter in den USA angeblich darauf hingewiesen, dass sie sich im September 2022 auf eine große Änderung beim iPhone 14 vorbereiten sollen. Aber auch beim iPhone 13 soll es noch Änderungen geben.
Das Logicboard eines iPhone 13 Pro
Das Innenleben eines iPhone 13 Pro beim Teardown durch iFixitBildquelle: iFixit

Nicht erst seit Beginn des Smartphone-Zeitalters besitzen portable Telefone einen Slot für die kleinen SIM-Karten. Diese ermöglichen Zugriff auf das ausgewählte Mobilfunknetz und sind somit erforderlich für die Verbindung. Seit einigen Jahren bietet aber auch das iPhone eine alternative Lösung für die mittlerweile uralte SIM-Karte, die Apple immer stärker fördert.

Abschied von der traditionellen SIM-Karte

Laut zwei aktuellen Gerüchten könnte die altbekannte Schublade für das SIM-Kärtchen schon im kommenden Jahr aus dem iPhone verschwinden. Nachdem die brasilianische Seite Blog do iPhone in der vergangenen Woche ein überraschendes Gerücht in die Welt setzte, hat MacRumors nun weitere Hinweise erhalten.

Das ursprüngliche Gerücht besagte, dass Apple beim iPhone 15 Pro auf die kleine Schublade für die SIM-Karte verzichten werde. Stattdessen soll Apples Smartphone ausschließlich über die eSIM die Verbindung mit dem Mobilfunkprovider steuern.

Das derzeit aktuelle iPhone 13 kann neben einer klassischen SIM-Karte auch mit einer oder zwei eSIMs betrieben werden. Die vollständig über die Software gesteuerten „Karten“ erlauben in der Theorie einen einfacheren Wechsel zwischen mehreren Mobilfunkanbietern auf einem iPhone. Auch der Wechsel zwischen mehreren iPhones kann einfacher sein. In der Praxis ist es jedoch heutzutage häufig weiterhin noch leichter, das kleine Kärtchen umzustecken.

Ende der SIM-Karte im kommenden Jahr?

Glaubt man den neuen Gerüchten, soll das Ende der SIM-Karte im kommenden Jahr und nicht mit dem iPhone 15 kommen. MacRumors berichtet, dass US-Mobilfunkanbieter darauf hingewiesen wurden, dass Apple-Smartphones ab September 2022 nur noch über die eSIM-Funktion verfügen werden. In dem dazugehörigen Dokument, welches MacRumors von der Quelle erhalten hat, fehlt jedoch die explizite Nennung von Apple oder iPhone.

Teil dieses Kurswechsels soll – zumindest in den USA – eine Änderung beim bereits erhältlichen iPhone 13 sein. Während Apple die aktuellen Smartphones schon ohne vorinstallierte SIM-Karte verkauft, sollen in Zukunft auch die beim Provider angebotenen iPhones ohne diese ausgestattet sein. Kunden können dann bei der Einrichtung des Smartphones ihre eSIM konfigurieren.

iPhone ab 2022 angeblich ohne SIM-Schublade

Der genannte Zeitplan weist nun darauf hin, dass möglicherweise schon im iPhone 14 die altbekannte Öffnung im Gehäuse verschwinden könnte. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass nicht alle weltweit angebotenen iPhone-Modelle darauf verzichten müssen.

Während das Angebot der eSIM-Funktion zwar stetig wächst, ist die Unterstützung der Mobilfunkanbieter noch nicht überall gegeben. In Deutschland sind unter anderem mit O2, Telekom und Vodafone zwar die drei großen Anbieter vertreten – in anderen Regionen der Welt sieht die Unterstützung der eSIM jedoch noch schlecht aus.

Nachdem Apple bereits den 3,5-mm-Anschluss entfernt hatte, könnte nun schon in naher Zukunft eine weitere Öffnung im iPhone geschlossen werden. Einer der Vorteile beim Wegfall wäre ein besserer Schutz gegen Wasser oder andere Flüssigkeiten. Durch das Entfernen der Technik für die SIM-Karte könnte aber auch wertvoller Platz im Inneren des iPhones frei werden.

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