App Store: Diese neue Regel könnte auch deutsche iPhone-Nutzer freuen

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Aufgrund des Drucks durch Regulierungsbehörden muss Apple die Regeln des eigenen App-Stores in Südkorea anpassen. Diese Änderung könnte aber auch möglicherweise in Europa und Deutschland viele Freunde finden.
Apples App-Store-Logo
Apple passt die App-Store-Regeln anBildquelle: Apple

Apples App Store ist weiterhin im Visier der Regulierungsbehörden. Nicht nur in Europa und den USA sind die Regeln des iPhone-Herstellers für den Verkauf von Apps derzeit unter Beschuss. Wie MacRumors in Berufung auf einen Bericht des Korea Herald schreibt, muss Apple nun die Regeln für iPhone-Besitzer in Südkorea anpassen. Ausschlaggebend war ein neues Gesetz, welches den Verkauf von Apps regelt.

App Store: Entwickler können alternative Bezahldienste anbieten

Wer in Deutschland heute eine App oder einen In-App-Kauf tätigt, muss zwangsweise Apples Bezahlungsdienste nutzen. Dabei muss der Entwickler der App einen gewissen Anteil an den iPhone-Hersteller abgeben.

Ein neues Gesetz in Südkorea verbietet diese Anforderung im App Store und erlaubt es damit, dass Entwickler auch eigene Dienste anbieten können, um die Bezahlung durchzuführen. Leider nannte Apple bislang keine weiteren Details zu den Anpassungen. So ist derzeit unklar, wann die neuen Richtlinien in Kraft treten und wie die neue Preisstruktur aussieht. Es bleibt also bis auf Weiteres offen, ob sich die Änderung für Entwickler und Kunden wirklich lohnt.

Abschläge bei Google

Ein Blick auf die Konkurrenz von Google gibt aber möglicherweise Hinweise darauf, was die Nutzer in Südkorea erwarten könnte. Google sagte im November, dass der Anteil von 15 auf 11 Prozent sinken wird, wenn die Entwickler alternative Zahlungssysteme einsetzen.

All dies hat bislang keine direkten Auswirkungen für iPhone-Besitzer außerhalb des südkoreanischen App Stores. Es ist jedoch theoretisch möglich, dass Apple derartige Regeln in Zukunft auch in anderen Regionen anbieten könnte.

Apple streitet sich beispielsweise in den USA derzeit mit Epic Games vor Gericht. In diesem Fall geht es ebenfalls unter anderem um die Gebühren im App Store. Auch in Europa streiten sich die beiden Tech-Unternehmen.

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