LG G8S ThinQ im Test: Finger weg!

8 Minuten
LG hat auf dem MWC im März gleich drei neue Smartphones vorgestellt. Eines davon ist das Budget-Flaggschiff LG G8S ThinQ. LG drückt es mit einer verrückten Verkaufsaktion in den Markt, bei der Käufer einen 4K-Fernseher kostenlos dazu bekommen. Doch lohnt sich der Kauf? Diese Frage beantwortet der Test.
Rahmen oben: LG G8S ThinQ im Test
Rahmen oben: LG G8S ThinQ im TestBildquelle:

LGs Produktpolitik und vor allem der Umgang mit Vorstellungen und Marktstarts brocken dem koreanischen Unternehmen schon seit langem Kritik ein. Das LG G8S ThinQ ist ein Paradebeispiel dafür. Schon vor vier Monaten hat LG das sparsame Flaggschiff vorgestellt und erst Ende Juni in den Handel gebracht. In dieser Zeit konnten sich beispielsweise Samsungs Galaxy S10e, Huaweis P30 oder Apples iPhone Xr schon auf dem Markt etablieren. Doch gegen diese Geräte muss das LG G8S ThinQ antreten.

LG G8S ThinQ im Hardware-Test

Die technischen Daten des LG G8S ThinQ können sich durchaus sehen lassen. Sie befinden sich fast durchgehend im Oberklassebereich. Im Detail spart LG dann aber doch an der ein oder anderen Stelle. Dazu gehört die Display-Auflösung und der vergleichsweise kleine Akku. Die Gesamtwertung der technischen Daten, des Akkutests und der Begutachtung der Software und Ausstattung fällt dennoch sehr solide aus:

  • Design und Verarbeitung: 4,5 von 5 Sternen
  • Display: 4 von 5 Sternen
  • Ausstattung und Leistung: 4 von 5 Sternen
  • Kamera: 4 von 5 Sternen
  • Software und Multimedia: 4 von 5 Sternen
  • Akku: 4 von 5 Sternen

Die Geschwindigkeit wurde mittels des Benchmarktests von AnTuTu in der Version 7.2 durchgeführt. Dabei kommt LG nicht ganz an die aktuellen Referenzen am Markt heran. Unter anderem bietet das OnePlus 7 Pro eine bessere Leistung, obwohl es auf den gleichen Prozessor, den Qualcomm Snapdragon 855, baut.

ModellBenchmark-Wert
AnTuTu
Benchmark-Wert
Geekbench
LG G8S ThinQ337.062Multi-Core: 11.100
Single-Core: 3.511
Samsung Galaxy S10322.666Multi-Core: 10.437
Single-Core: 4.524
Google Pixel 3a158.175Multi-Core: 5.182
Single-Core: 1.639
Referenz-Modelle
OnePlus 7 Pro373.849Multi-Core: 10.929
Single-Core: 3.428

Die Ausstattung kann vor allem bei der Konnektivität überzeugen: Bluetooth 5, Dual-Band-WLAN und USB Typ-C 3.1 sprechen für das LG G8S ThinQ. Was das Handy im Hardware-Bereich nicht kann, ist, ein deutliches Highlight zu setzen. Die biometrische Entsperrung über die Handvenenerkennung hätte dafür Potenzial, jedoch ist sie deutlich langsamer als die Gesichtserkennung oder der Fingerabdrucksensor – und somit unbrauchbar.

Hardware-Wertung: 4 von 5 Sternen

LG G8S ThinQ im Test: Die Highlights und die Flops des sparsamen Flaggschiffs

Die harten Fakten bringen dem LG G8S ThinQ eine Teilwertung von 4 von 5 Sternen ein. Doch was kann es außerhalb des Datenblattes? Die Geschwindigkeit, Ausstattung und der Akku lassen sich kaum kritisieren. Aber einige Details fallen positiv wie negativ auf.

Design-Flop

Über das Äußere eines Smartphones entscheidet nicht nur der eigene Geschmack. Es gibt auch Designentscheidungen, die objektiv schlecht sind. Und davon gibt es beim LG G8S ThinQ einige: So liegt der Home-Button viel zu weit oben am Gehäuse und ist für Menschen mit normalen Händen unerreichbar. Dazu hat die Lautstärkewippe auf der anderen Seite des Smartphones das gleiche Problem. Der dedizierte Taster für das Starten von Google ist dagegen gut erreichbar. Wer ihn nicht nutzt, ärgert sich immer dann, wenn Googles Assistent aktiviert wird, wenn man eigentlich die Musik leiser machen will.

Weiter geht es mit der Frontansicht: Die dicken Ränder um das Display herum haben nichts mehr in einem Spitzenmodell des Jahres 2019 verloren. Ob abgespeckte Version oder nicht. Das bekommen alle anderen Hersteller besser hin. Die Notch ist auch wegen der aufwendigen Kameratechnik ebenfalls riesig und unterstützt den 2017-Look. Freunde der Symmetrie sollten die Front ebenfalls nicht zu genau ansehen. Die Notch beheimatet den Telefonlautsprecher, allerdings nicht mittig, sondern nach rechts versetzt.

Die Handerkennung versagt auf ganzer Linie

Die Idee ist nicht neu, die Umsetzung aber sehr schick: Die Gestensteuerung des LG G8 ThinQ wurde auch in das G8S ThinQ übernommen. Damit kann der Nutzer Apps öffnen, Videos starten oder auch die Lautstärke verändern – ohne Berührung des Handys. Doch das ist alles graue Theorie. In der Praxis hat das Gestensystem einige Macken. Zum einen erkennt es nicht immer, dass man es aktivieren will. Beginnt es zu arbeiten, erkennt es sehr oft die Steuerungshand nicht. Wird sie registriert, verliert das System die Hand auch noch recht oft „aus dem Auge“. Damit aber noch nicht genug. Bei wenig Licht funktioniert das Alles noch einmal schlechter – oder gar nicht.

Hand steuert Handy ohne es zu berühren
LG G8S ThinQ im Test: Gestensteuerung

Ein weiterer Punkt ist die Darstellung der Aktivität der Gestensteuerung. Hält man die Hand über das Display, um dem Smartphone mitzuteilen, dass man es mit einer Geste steuern möchte und es erkennt diese Absicht, erscheint ein kleiner Leuchtstreifen im Display. Den sieht man allerdings in vielen Situationen einfach nicht, da die Hand ihn verdeckt.

Falls es funktioniert, die Hand erkannt und der Gestenbefehl auch noch korrekt umgesetzt wird, stellt sich immer noch die Frage, warum man die Gesten benutzen sollte. Die Verstellung der Lautstärke ist noch eine der sinnvollsten Optionen, doch selbst dabei fragt man sich, warum man gerade nicht einfach die Lautstärke-Wippe am Smartphone oder aber auch am Kopfhörer selbst getätigt hat. Selbst die immer noch relativ schlechte Sprachsteuerung über Google Assistant – der sogar einen eigenen Button am Gehäuse bekommen hat – funktioniert im Zweifel schneller und zuverlässiger.

Die Technik hinter der Funktion – ToF-Kamera mit zusätzlichem IR-Sender in Kombination mit der Frontkamera – ist auch für die Entsperrmöglichkeit per Handvenenerkennung zuständig. Hier kann das Urteil schnell gesprochen werden: Das Entsperren ist zuverlässig aber sehr langsam. Meist erkennt die Gesichtserkennung schneller, wer vor dem Handy sitzt.

Kamera mit High-End-Funktionsumfang

Die Kamerasektion ist aus einem ganz anderen Holz geschnitzt als die beiden vorher beschriebenen Punkte. Sie ist fertig entwickelt, durchdacht und bietet eine der variabelsten Kameras am Smartphone-Markt. Wie schon der Test des LG V40 ThinQ zeigte, weiß LG, wie man tolle Foto- und Video-Funktionen in ein Smartphone steckt.

  • Weitwinkelmodul: 13 Megapixel, 1:2,4
  • Hauptmodul: 12 Megapixel, 1:1,8
  • „Tele“-Modul: 12 Megapixel, 1:2,6

Unter anderem gibt es die Tap-to-Zoom-Funktion, in der man auf einen bestimmten Punkt im Bild mit variabler Geschwindigkeit zoomen kann. Damit und mit den manuellen Videoeinstellungen präsentiert sich das LG G8S ThinQ als ausgemachter Videoexperte. Leider haben es nur zwei feste Brennweiten in die Videosektion geschafft. Die dritte kann nicht einzeln aufgerufen werden.

Bluemen, aufgenommen mit dem LG G8S ThinQ
Bluemen, aufgenommen mit dem LG G8S ThinQ

Die Gesamtperformance ist bei gutem Licht sehr gut. Wenn es dunkel wird, zeigen sich die Einsparmaßnahmen. Die Blenden aller Module wurden im Vergleich zum LG V40 ThinQ kleiner und die Kameras damit weniger Lichtempfindlich. Das hat den Nachteil, dass länger belichtet werden muss und so Verwacklungsunschärfe entsteht.

Software – Gut, aber alt

Die Software des LG G8S ThinQ strotzt nur so vor Funktionen und Extras. Der Look ist dabei schon sehr alt. Die Benutzeroberfläche wirkt etwas angestaubt und wenig frisch. Hier sollte LG eine Grundreinigung anstreben und das Design anpassen. Die Funktionalität dabei ist jedoch grandios. Allein die optionale Einteilung der Einstellungen in Bereiche bringt ein echtes Überblicksplus. Dazu gibt es Tonnen an zusätzlichen Bedienhilfen und sogar zwei Assistenten. Neben dem Google Assistant ist auch noch Amazons schlauer Assistent im Spiel.

Ob das alles sein muss? Sicherlich nicht. Aber es ist beeindruckend, wie viele Funktionen sich in diesem System angesammelt haben. Wer also schon immer einmal mit einem manuellen Schalter ein Smartphone steuern wollte, für den ist das LG G8S ThinQ sicher auch eine gute Wahl. Der Normalnutzer braucht diese Fülle sicherlich nicht.

LG G8S ThinQ im Test – Das Fazit

LG G8S ThinQ im Test
LG G8S ThinQ im Test: Das Testsiegel

Das LG G8S ThinQ hat ein paar typische LG-Probleme der vergangenen Jahre: Es kam zu spät auf den Markt, das Design hängt hinterher und LG entwickelt am Nutzer vorbei. Die Video-Optionen sind fantastisch, aber im Alltag kaum nötig. Die Gestensteuerung ist eine schicke Idee, aber erstens schlecht umgesetzt und zweitens nicht alltagstauglich genug. Gleiches gilt für die Handvenenerkennung. Eine tolle Idee, aber einfach nicht konkurrenzfähig gegenüber den aktuellen Fingerabdrucksensoren oder der Gesichtserkennung.

Was kann also das LG G8S ThinQ? Das LG G8S ThinQ besticht mit Funktionsvielfalt und einem tollen Grundpaket aus Geschwindigkeit, Speicher und Ausstattung. Ein solider Akku ist ebenfalls an Bord. Somit ist das LG G8S ThinQ ein gutes Handy für den anspruchsvollen Normalnutzer und den Geek, der gern Neues ausprobiert, dabei aber auf ein perfektes Handling verzichten kann. Wer stattdessen auf minimalistische Funktionen und perfekte Abläufe Wert legt, sollte die Finger vom LG G8S ThinQ lassen.

Pros des LG G8S ThinQ

  • tolle Verbindungsmöglichkeiten
  • riesiger Funktionsumfang
  • variable Kamera

Contras des LG G8S ThinQ

  • nutzlose Gestensteuerung
  • Design-Grütze
  • zu teuer

Preis-Leistung: Das Marktstart-Angebot des LG G8S ThinQ im Check

LG hat das G8S ThinQ mit einer Aktion in den Markt eingeführt. Beim Kauf des Smartphones legt LG einen 4K-Fernseher kostenlos dazu. Er wird am Markt für knapp 400 Euro gehandelt. Das LG G8S ThinQ kostet mindestens 760 Euro. Damit wäre das ein Rabatt von über 50 Prozent, wenn man den Wert des Fernsehers einrechnet. Das Ganze lohnt sich vor allem für diejenigen, die gleichzeitig beides suchen: in neues Smartphone und einen TV. Betrachtet man die entstehenden Kosten für das LG G8S ThinQ monolithisch, kann es als Schnäppchen bezeichnet werden. Viel billiger kommt man derzeit nicht an ein Smartphone mit Snapdragon 855 und einer so soliden Ausstattung heran.

Nimmt man diese Verkaufsaktion mit in die Bewertung hinein, ist das LG G8S ThinQ nicht billig, sondern günstig. Für sich allein und ohne Aktion ist das LG G8S ThinQ aber erst in ein paar Wochen attraktiv. Dann sollte es massiv im Preis gefallen sein. Ab 400 Euro darf man dann auch von einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis sprechen.

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23 KOMMENTARE

  1. Was läuft eigentlich bei euch schief? Ihr betitelt den Test mit „Finger weg“ und gebt dann 4 von 5 Punkten!? Es wird immer deutlicher, ihr seid die Bild Zeitung unter den Techniknews.

  2. Finde ich auch unter aller Sau. Werde diese unneutrale Headzeile LG mal senden. Es ist eine Frechheit und absolut unneutral 4 Sterne zu geben von 5 und dann zu Titeln Finger weg. Mal schauen was LG zu der Täuschung sagt.

  3. Selbst als Huawei Nutzer ist der Text nur Buchstaben Grütze….:)
    Vielleicht solltet ihr jemanden testen lassen der das gerne und objektiv macht

  4. Selten so einen Blôdsinn gelesen, mit dem man versucht die Leser negativ zu beinflussen. Und dann muss man trotzdem 4 von 5 Sternen vergeben, weil das LG einfach gut ist, und die Fakten es so hergeben.

  5. Lieber Huawei P30 pro als alles andere… Hahaha.. Und stolzer Besitzer eines P30 pro.. Ätsch.. Hahaha.. Looser.. Neid sagt schon alles aus!

  6. Wie viel Geld bekommt ihr Arschkriecher von Samsung eigentlich?
    PS: wäre nicht die erste Seite die auf Samsungs Gehalts Liste steht #chip
    Besitze zwar ein P30 Pro kenne die LG Handys jedoch gut durch Kollegen und Familie und kann nur sagen das diese Geräte meist zu unrecht kritisiert werden wegen Leuten wie euch denen der gute alte Journalismus nichts bedeutet! Werde in meinem Google Feed erstmal alle Beiträge von Inside Handy blockieren lassen!

  7. Wir sind eigentlich eine LG Familie und sind immer zufrieden gewesen selbst wenn das Handy mal gefallen ist hat es nicht sofort nen displayschaden gehabt sowie Samsung bzw huawei…. Ich habe nie viel gehalten von huawei da meine Schwägerin immer begeistert war bis ihr Huawei nach tag 2 aus der hand fiel und Totalschaden hatte…. Ich habe mich dieses jahr auch einmal für das huawei p30 pro entschieden und ich sage euch wenn man das Handy ausstellen möchte öffnet sich erstenmal der Google Assistent was echt nervig ist da man gedrückt halten muss bis entlich das handy mal ausgeht…Dazu ist nix mehr mit doppeltip aufs Display bei huawei was es echt immer vereinfacht hatte bei LG… Ich persönlich werde mir nach dem wieder ein LG anschaffen den dort war ich immer zufrieden

  8. Und ich dachte, technik-versierte Handy-Freunde sind nicht auf dem geistigen Level eines Aluhut-Facebook-Gruppen-Mitglieds. Aber wenn ich die undifferenziert-dämlich-beleidigenden Kommentare hier sehe….

    Das Gerät hat keinen Fingerabdrucksensor und eine bescheidene Gestensteuerung, auf die direkt Bezug genommen wird. Deshalb eine passend-sarkastische Beitragsüberschrift, die AfD-Wähler und Chemtrails-Betroffene direkt mit unsachlichen Ausdrücken gen Redaktion schreien. Ich bin ensetzt, da ich bisher nur recht gebildet wirkende Personen in den Kommentaren dieser Seite sah.

    Alles in allem ist das Teil einfach ein 2017er Flaggschiff, im Jahr 2019 auf den Markt gebracht. Da sind 4 von 5 Sternen noch nett.

  9. Ich finde es eine absolute sauerei eine solche Aussage zu treffen! Und das noch als Überschrift!!! Solltet ihr das nicht richtigstellen und euch für dies nicht entschuldigen, werde ich sicher euere Seite nicht mehr besuchen. Ich bin seit Jahren begeisterter LG Nutzer und werde dies auch bleiben!!!
    Sicher ist LG zur Zeit etwas hintendran, aber kann mit den anderen Herstellern gut mithalten. Und in punkto Zuverlässigkeit ist LG absolut Nummer 1!
    Diese Aussage hat „Finger weg“ geht gar nicht. Der Verfasser sollte sich mal ein paar Gedanken machen.

  10. Mein Gott Leute, liest doch mal richtig, Finger weg ist auf die Gesten bezogen und nicht das man es nicht kaufen soll. Also manchmal sollte man schon weiter denken als von hier bis zur Wand.

  11. @Josh S.
    Wo steht denn, dass es keinen Fingerabdrucksensor hat? Nur weil es noch andere Entsperrmethoden unterstützt, heißt das noch lange nicht, dass der fehlt. Es hat einen und man kann ihn auf den Bildern sogar gut sehen. Aber erst Mal so richtig unsachlich auf andere Leute losgehen und dabei selbst Blödsinn absondern.

  12. Ich habe auch nach vielen Geräten von Samsung, Huawei, Microsoft/Nokia zu LG gewechselt (G7) und bin begeistert. Preis/Leistung und Performance einwandfrei. Finde den Titel auch schlecht gewählt, da wenn man den Test nicht liest den Eindruck erhält man sollte die Finger vom Gerät lassen. Und LG könnte sicher ein paar Käufer mehr gebrauchen. Wenn LG noch zukünftig schnell und zuverlässig Updates liefert sind die Geräte bedingungslis zu empfehlen!

  13. Also ich bin an dem Telefon sehr interessiert, deswegen freute ich mich sehr, dass es jemand getestet hat aber ich bin über die negative Art sehr erstaunt gewesen, es suggeriert was anderes, obwohl das Telefon wohl doch kein schlechtes ist, die Überschrift geht mal gar nicht.
    Als potenzieller Käufer, dachte ich beim Lesen der Überschrift, Mist kann ich wohl doch nicht kaufen aber nach lesen des Tests, ok kann ich wohl doch kaufen!
    So gings bestimmt vielen.

  14. Mein Gott, ja @Emily „ganz toll erkannt“, aber warum muss man plötzlich den durchaus üblichen Gebrauch unserer Sprache ad Absurdum führen, und stattdessen eine (zudem technisch basierte) Zweit- oder Drittbedeutung irreführend als Primärmerkmal setzen? Wenn ich zu meiner 4-jährigen Tochter sage „Finger weg“, dann ist binnen einer Sekunde vollkommen klar, dass jedwelcher Kontakt zum Objekt der Begierde ultimativ tabu ist – und das kapiert man mit 4 genauso wie mit 84!
    Sollen wir jetzt allen Ernstes noch damit beginnen, jeden umgangssprachlichen Gebrauch situationsbedingt zu übersetzen?
    Ich denke nicht, und somit ist die Überschrift dieses Artikels definitiv komplett misslungen!
    Auch ich kann (allerdings das Vorgängermodell) LG G7 ThinQ durchaus empfehlen, und damit mich auch Emily versteht, würde ich sagen: „Zugriff“!

  15. Tatsächlich eine selten dämliche Headline, geht gar nicht – macht den eigentlich guten Test zunichte. Von wegen Wortspiel. Nur ein Wort passt hier – Clickbait.

  16. Ihr seid allesamt richtig richtig dämlich. Verdammte Trottel.

    Lustige Headline…passt zur AIRMOTION-technologie.

  17. Unabhängig von der Überschrift: Der Test ist m. E. insgesamt weder objektiv noch neutral! Entweder der Redakteur hat grundsätzlich was gegen LG, oder er wird von der Konkurrenz bezahlt! Ein guter, neutraler (!) und objektiver (!) Test sieht für mich anders aus! Auf dieses m. E. unqualifizierte „Gelabere“ gebe ich persönlich nichts!

  18. Solch einen gequirlten Unsinn wie diesen „Test“ habe ich lange nicht mehr gelesen. Ich habe mir das Gerät trotzdem gekauft und kann nur sagen das es ganz große Klasse ist. Da können andere Anbieter einpacken!

  19. Ich weiß nicht was merkwürdiger ist, der Test oder die Kommentare hier. Putzig wie die Leute einen Artikel angreifen um ein Milliarden euro Unternehmen zu verteidigen. Marketing funktioniert wunderbar

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