Beste Überwachungskamera für unter 150 Euro: Tapo deklassiert die Konkurrenz

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Die Tapo C660 will als moderne Outdoor-Kamera punkten – perfekt für alle, die ihr Zuhause zuverlässig im Blick behalten wollen. Die Installation soll flexibel und ganz ohne aufwendige Verkabelung funktionieren. Aber kann die Kamera im Alltag wirklich überzeugen?
Tapo C660
Tapo C660Bildquelle: inside digital / Ezequiel Exstein

Bei der Tapo C660 dreht sich alles um Komfort, gute Übersicht und eine möglichst zuverlässige Erkennung wichtiger Ereignisse. Dank integriertem Solarpanel sorgt die Überwachungskamera ganz nebenbei selbst für Strom. Bleibt die Frage: Können auch die smarten Funktionen der Tapo C660 im Alltag überzeugen?

So viel kostet die Tapo C660

Die Tapo C660 ist bereits im Handel erhältlich und kostet nach unverbindlicher Preisempfehlung 139,90 Euro. Bei Amazon ist der Preis bereits auf knapp 100 Euro gefallen.

So richtest du die Tapo C660 ein

Die Tapo C660 ist definitiv kein Winzling. Sie kommt als kabellose Outdoor-Kamera ziemlich robust daher. Das kann bei der Wahl des Montageplatzes vielleicht ein kleiner Nachteil sein, aber dank der cleveren Halterung lässt sie sich sowohl an der Decke als auch an der Wand befestigen.

Praktisch: Ein mitgeliefertes Solarpanel sorgt dafür, dass die Kamera dauerhaft läuft, ohne dass du ein Netzteil anschließen musst. Laut Hersteller reichen schon etwa 45 Minuten Sonne am Tag, um den 10.000-mAh-Akku zu laden. Außerdem ist die Kamera dank IP65-Zertifizierung gegen Staub und Spritzwasser geschützt, also perfekt für die Outdoor-Nutzung.

Tapo C660
Tapo C660

Die C660 lässt sich schwenken und neigen und deckt einen richtig großen Bereich ab: 360 Grad horizontal und 90 Grad vertikal. Du hast somit also eine ordentliche Rundumsicht. Bevor’s losgeht, legst du noch eine microSD-Karte ein, scannst den QR-Code mit der Tapo-App, gibst deine WLAN-Daten ein und erstellst einen Account. Dann ist die Kamera startklar.

Funktionen der Tapo-App

Die Tapo-App ist das Herzstück, wenn es um Steuerung und Verwaltung der C660 geht. Eine lokale KI erkennt zuverlässig, ob es sich bei einer Bewegung um eine Person, ein Haustier oder ein Fahrzeug handelt. So sollen lästige Fehlalarme im Alltag deutlich reduziert werden. Passend dazu lassen sich Push-Benachrichtigungen nach Objekttyp filtern, damit nur wirklich relevante Ereignisse auf dein Smartphone kommen. Alle aufgenommenen Clips landen übersichtlich in einer Timeline, nach Zeit sortiert, sodass du dich schnell orientieren kannst.

Tapo C660
Tapo C660

Extra clever: Die Kamera kann Bewegungen intelligent verfolgen. Sobald ein Objekt erkannt wird, folgt sie ihm automatisch per Schwenk- und Neigemechanik. Wer größere Bereiche im Blick behalten will, kann den Patrouillen-Modus aktivieren. Denn hier fährt die Kamera mehrere vorher festgelegte Positionen nacheinander ab.

Beim Aufnahmemodus geht TP-Link einen smarten Kompromiss zwischen Sicherheit und Akkueffizienz: Standardmäßig läuft die Kamera im Zeitraffer mit etwa einem Bild pro Sekunde. Erkennt sie Bewegung, schaltet sie automatisch auf eine flüssige Echtzeitaufnahme mit rund 15 Bildern pro Sekunde um. So spart die Kamera Energie, ohne dass wichtige Momente verloren gehen.

Diese Speicheroptionen gibt es für die Tapo C660

Bei der Tapo C660 kannst du deine Aufnahmen entweder lokal oder in der Cloud speichern. Eine microSD-Karte mit bis zu 512 GB reicht für jede Menge Clips. Alternativ gibt’s die Tapo-Care-Cloud, die bei rund 2,99 Euro pro Monat startet. Wenn du auf die microSD-Karte setzt, sparst du natürlich Geld, hast aber das Risiko, dass Einbrecher die Karte samt Aufnahmen entwenden. Leider ist sie, wie bei vielen Smart-Kameras, nicht extra gesichert.

Tapo C660
Tapo C660

In Sachen Konnektivität ist die Kamera topmodern: Sie unterstützt Wi-Fi 6 und funkt sowohl im 2,4- als auch im 5-GHz-Band. Das sorgt für eine stabile und schnelle Verbindung. Während unseres Tests lief alles ohne Probleme, also keine Verbindungsabbrüche, alles flüssig.

So gut ist die Bildqualität der Tapo C660

Im Alltag punktet die Tapo C660 vor allem mit beeindruckender Bildqualität. Mit 4K-Auflösung (3.840 × 2.160 Pixel bzw. 8 Megapixel) liefert sie gestochen scharfe und detailreiche Aufnahmen. Objekte, Personen oder sogar Gesichter erkennt die Kamera zuverlässig. Das diagonale Sichtfeld von 105 Grad sorgt für einen guten Überblick, während der bis zu 18-fache digitale Zoom auch weit entfernte Details sichtbar macht.

Auch nachts zeigt die C660, was sie kann: Dank Farbnachtsicht mit Starlight-Sensor, integriertem Starlight-Chip und lichtstarkem F1,6-Objektiv entstehen lebendige Nachtszenen mit realistischen Farben. Wer möchte, kann zusätzlich die integrierten Spotlights einschalten.

Tapo C660
Tapo C660

Für die Nachtsicht gibt es drei Modi: klassische Infrarot-LEDs für kontrastreiche Schwarz-Weiß-Aufnahmen, Flutlicht-LEDs für farbige Bilder bei Nacht und die Restlichtverstärkung („Starlight Color Vision“), die selbst bei minimaler Umgebungshelligkeit Farbnachtsicht ermöglicht und ganz ohne extra Licht.

Fazit: Lohnt sich der Kauf der Tapo C660?

Ja, auf jeden Fall! Mit 139,90 Euro ist die C660 die beste Überwachungskamera für unter 150 Euro. Sie überzeugt mit vielen praktischen Funktionen, die man sich bei einer smarten Outdoor-Kamera wünscht, und liefert eine hervorragende Bildqualität, und das selbst bei Nacht.

Die App bietet das gewohnt umfangreiche Tapo-Paket, nur bei der Smart-Home-Integration gibt es noch Luft nach oben. Aktuell hängt Tapo etwas stark an seinem eigenen Ökosystem, hier würde der Matter-Support einiges erleichtern. Ansonsten macht die C660 wirklich alles richtig. Preislich liegt sie regulär bei 139,90 Euro, bei Amazon gab es sie aber schon mehrfach für rund 100 Euro.

Testsiegel Tapo C660

Pro

  • Simple Montage
  • Starkes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Solarpanel im Kit dabei
  • Gute Bildqualität

Contra

  • Ungesicherter microSD-Kartenslot
  • Optionales Abo-Modell vorhanden

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