Tineco Floor One Stretch S6 im Test: Leistungs-Saugwischer kommt auch unter flache Möbel

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Erst seit Kurzem ist der Tineco Floor One Stretch S6 Saugwischer auf dem Markt und wir hatten ihn bereits im Testlabor. Der smarte Haushaltshelfer saugt und wischt in einem Schritt und kommt dank 180-Grad-Gelenk auch unter niedrige Möbel. Das sind unsere Erfahrungen in der Praxis.
Tineco Floor One Stretch S6 im Test
Tineco Floor One Stretch S6 im TestBildquelle: inside digital

Der neue Floor One Stretch S6 aus dem Hause Tineco ist der Bruder des Floor One Switch S6 Smart. Im Gegensatz dazu, besteht der Stretch S6 nur aus einem Gerät, dass zum Saugen und Wischen in einem Durchgang geeignet ist. Beim Switch S6 ist hingegen zusätzlich noch ein reiner Akkusauger mit dabei. Hast du einen solchen bereits und bist daher nur auf der Suche nach einem Nass- und Trockensauger, der auch feuchte und klebrige Verschmutzungen von Fußböden entfernt, könnte der neue Stretch S6 eine gute Wahl für dich sein. Wir haben ihn getestet.

Den Karton geöffnet und hineingeschaut

Wir haben den Tineco Floor One Stretch S6 in einem relativ kompakten Karton zugeschickt bekommen, in dem der Saugwischer selbst, sowie die Lade- und Trocknungsstation liegt. Der Griff ist separat verpackt und muss zunächst in das Gerät gesteckt werden. Das geht aber schnell und einfach. Frisch- und Schmutzwassertank sowie die Bürstenwalze sind bereits installiert. Weiterhin schickt Tineco einen Ersatzfilter, eine Ersatz-Bürstenwalze sowie eine Reinigungsbürste und eine 500-Milliliter-Flasche mit Reinigungslösung mit.

Der Großteil des Geräts besteht aus Kunststoff, es sind aber auch einige Elemente aus Metall verbaut, wie etwa die Stange des Griffs. Alles wirkt stabil und hochwertig verarbeitet und das Gerät ist leicht genug, um es in eine andere Etage zu tragen.

Tineco Floor One Stretch S6 Test - das liegt alles im Karton
Tineco Floor One Stretch S6 Test – das liegt alles im Karton

Vor der Reinigung

Zwar ist der Tineco Floor One Stretch S6 bereits rund 45 Prozent geladen, es empfiehlt sich jedoch eine volle Aufladung vor dem ersten Ausprobieren. Einzigartig ist: Der Frischwassertank befindet sich direkt über der Bürstenwalze am Boden des Saugwischers. Dadurch ist das gesamte Gerät flacher und man kann so auch unter niedrigen Möbeln sauber machen. Den Frischwassertank befüllen wir vor dem ersten Test mit Wasser sowie ein wenig Reinigungslösung und schon kann es losgehen.

Flaches Design - Der Frischwassertank befindet sich direkt über der Bürstenwalze
Flaches Design – Der Frischwassertank befindet sich direkt über der Bürstenwalze

Putzmodi, Schmutzerkennung und Display

Schaltet man den Nass- und Trockensauger ein und neigt ihn, startet die Reinigung automatisch. Zur Auswahl stehen dir die drei Modi „Auto“, „Max“ und „Saugen“. Den Auto-Modus wirst du vermutlich am meisten nutzen, da du dir hier um nichts Gedanken machen musst. Der Saugwischer erkennt den Verschmutzungsgrad dabei nämlich automatisch und passt die Reinigungsleistung entsprechend an. Auf dem Display kannst du den Verschmutzungsgrad ebenfalls verfolgen. Der iLoop-Ring zeigt dir farblich an, ob der Untergrund noch verschmutzt ist und du gegebenenfalls eine Stelle erneut reinigen musst. Das funktioniert wirklich gut und ist eine echte Hilfe – besonders bei klebrigen Stellen, die man mit dem bloßen Auge nicht unbedingt sieht.

Das Display zeigt dir weiterhin den Akkustand, den jeweiligen Modus und weitere hilfreiche Informationen an. Bei besonders hartnäckigem Schmutz kannst du in den Max-Modus schalten, während der Saugmodus beim reinen Aufsaugen von Wasser und losem Schmutz hilft. Auf Hartböden lässt sich der Floor One Stretch S6 somit auch als Staubsauger nutzen, er ist allerdings nicht für Teppichböden geeignet.

Display des Saugwischers - Der iLoop-Ring zeigt den Verschmutzungsgrad an
Display des Saugwischers – Der iLoop-Ring zeigt den Verschmutzungsgrad an

Tineco Floor One Stretch S6: So schlägt er sich in der Praxis

Uns gefällt sehr gut, wie leichtgängig der Saugwischer über den Boden gleitet. Grund dafür ist ein Motor, der die Rollen bewegt. So musst du lediglich die Richtung angeben, den Rest erledigt der Saugwischer für dich. Dabei rotiert die Bürstenwalze schnell, wodurch du keine Kraft aufwenden musst. Ein absoluter Vorteil gegenüber Mopp und Eimer: Für die Reinigung wird permanent frisches Wasser verwendet, während das Schmutzwasser in einem separaten Tank landet. Du musst dir also keine Sorgen machen, dass du Schmutz aus einem Raum in den nächsten beförderst.

Nachdem wir auch bereits andere Saugwischer getestet haben, müssen wir hier positiv hervorheben, dass selbst bei Kurven oder Türschwellen keine Pfützen entstehen. Denn das ist leider nicht selbstverständlich. Saugt man vorher nicht durch, kann lediglich etwas Staub an Unebenheiten hängen bleiben. Generell ist der Stretch S6 aber absolut wendig und kann ebenso gut zwischen Tisch und Stühlen hindurch manövriert werden. Und wer unter niedrigen Möbeln wischen will, profitiert hier von der Neigung um bis zu 180 Grad. So kommst du sogar unter Möbel, unter denen nur gut 13 Zentimeter Platz ist. Weiterhin positiv aufgefallen ist uns die beidseitige Kantenreinigung. Denn hierdurch kommt man mit nur 0,5 Zentimeter Abstand bis an die Fußleiste und macht so wirklich nahezu überall sauber.

180-Grad-Neigung - sogar unter niedrigen Möbeln kann man saubermachen
180-Grad-Neigung – sogar unter niedrigen Möbeln kann man saubermachen

Das Reinigungsergebnis ist hervorragend, selbst bei klebrigen Verschmutzungen ist der Boden nach ein paar mal mehr drüberfahren auch wieder sauber. Stark ist außerdem, dass der Boden nach kürzester Zeit wieder trocken war, da die Oberflächen bei der Reinigung nur leicht benetzt werden. Auch die Akkulaufzeit ist top. Tineco selbst gibt bis zu 40 Minuten Laufzeit an. In unserem Test war die Reinigung einer rund 55 Quadratmeter großen Wohnung in einem Durchgang überhaupt kein Problem. Selbst 70 bis 80 Quadratmeter sollten sich ohne Probleme in einem Rutsch reinigen lassen. Möchtest du ein ganzes Haus sauber machen, solltest du jedoch zwischendurch aufladen. Das dauert allerdings ein paar Stunden, wodurch du den Hausputz dann besser auf zwei Tage aufteilst.

Selbstreinigung und Pflege

Ein weiteres starkes Feature zeigt sich aber erst zum Schluss. Denn der Tineco Floor One Stretch S6 reinigt sich zum Großteil selbst. Durch das FlashDry-Selbstreinigungssystem werden Rohre und Bürstenwalze mit 70 Grad heißem Wasser gesäubert und anschließend mit 70 Grad heißer Luft getrocknet. Danach sieht die Bürste wieder komplett sauber aus und ist nahezu trocken. Schlechte Gerüche oder gar Schimmel werden so verhindert. Positiv ist definitiv: Bei der Selbstreinigung bleibt das Wasser im Gerät und der Station. Was ebenfalls selbstverständlich klingt, ist es leider nicht. Denn beim Test vergleichbarer Geräte entstand teilweise eine Pfütze neben dem Gerät, die man mit einem Putzlappen lästig aufwischen musste.

Der Tineco Floor One Stretch S6 in seiner Station - hier reinigt er sich selbst
Der Tineco Floor One Stretch S6 in seiner Station – hier reinigt er sich selbst

Komplett übernehmen kann der Saugwischer seine Reinigung allerdings nicht. Denn per Hand müssen dennoch der Schmutzwassertank und der Filter gereinigt werden. Grober Schmutz landet in einem Sieb, das im Mülleimer entleert wird, während der Wassertank in der Toilette ausgekippt und anschließend ausgespült werden kann. Mit der mitgelieferten Reinigungsbürste lassen sich auch verhedderte Haare schnell entfernen. Insgesamt musst du so noch mal mit rund 5 Minuten Pflegeaufwand rechnen.

Fazit zum Tineco Floor One Stretch S6

Alles in allem sind wir mit dem Tineco Floor One Stretch S6 absolut zufrieden. Er ist gut verarbeitet, bietet ein sehr gutes Reinigungsergebnis sowie eine hohe Flexibilität und Wendigkeit. Hilfreiche Features, wie der iLoop-Sensor zur Schmutzerkennung und die Selbstreinigung, runden das Gesamtpaket hervorragend ab. Auch die Akkulaufzeit ist für kleine bis mittelgroße Wohnungen super. Das Mitliefern von Ersatz-Bürste und -Filter sowie Reinigungslösung möchten wir ebenfalls positiv hervorheben. Und da man vor dem Wischen noch nicht einmal staubsaugen muss, spart man sich einiges an Zeit. Der Nass- und Trockensauger erledigt beides in einem Rutsch und hinterlässt saubere sowie schnell wieder begehbare Böden.

Selbst in verwinkelte Ecken und zwischen enge Möbel kommt der Tineco-Saugwischer
Selbst in verwinkelte Ecken und zwischen enge Möbel kommt der Tineco-Saugwischer

Sucht man nach Nachteilen, so könnte man bemängeln, dass das Gerät nur für Hartböden geeignet ist und die Laufzeit für größere Wohnungen wahrscheinlich nicht ausreicht. Ansonsten ist der Stretch S6 eine echte Hilfe im Haushalt. Tineco verkauft den Floor One Stretch S6 unter anderem bei Amazon für 599 Euro. Für das, was der Saugwischer bietet, ist das unserer Meinung nach bereits ein fairer Preis. Doch es geht derzeit sogar noch etwas günstiger. In Kombination mit dem auf der Produktseite anklickbaren Coupon sowie unserem exklusiven Code FIDStretch stehen bei Amazon schlussendlich nur noch rund 519 Euro inklusive Versand für den Stretch S6 auf der Rechnung.

Pros des Tineco Floor One Stretch S6

  • Gute Verarbeitung
  • Sehr wendig und um 180 Grad neigbar
  • Starke Reinigungsleistung
  • Zeitsparend und ohne Kraftaufwand
  • Gute Selbstreinigung
  • Hilfreiche Features (iLoop-Sensor und motorisiertes Fahren)
  • Ordentlicher Lieferumfang
  • Starke Akkulaufzeit für mittelgroße Wohnungen

Contras des Tineco Floor One Stretch S6

  • Nicht für Teppichböden geeignet
  • Akku reicht nicht für große Wohnungen/Häuser

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Dieser Artikel ist Teil einer Kooperation mit Tineco. Der Partner nimmt keinen Einfluss auf den Inhalt des Artikels.

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  • Tineco Floor One Stretch S6 Test – das liegt alles im Karton: inside digital
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