Wie ist meine IP? IP-Adresse herausfinden – so geht’s

3 Minuten
Wenn du deine IP-Adresse herausfinden möchtest, dann bist du hier genau richtig. Doch was ist eine IP-Adresse genau und wo ist der Unterschied zwischen einer privaten und einer öffentlichen IP? Wir verraten dir alles Wichtige zum Thema IP-Adresse und ihren Besonderheiten.
wie ist meine ip
Wie ist meine IP-Adresse?Bildquelle: piksik / Shutterstock

Eine IP-Adresse (Internetprotokoll) entspricht im Großen und Ganzen einer Identifikationsnummer beziehungsweise deiner (vorübergehenden) Anschrift im World Wide Web. Website können anhand deiner IP-Adresse einige personenbezogene Daten ermitteln – hauptsächlich deinen Internetprovider und deinen ungefähren Standort.

Die IP-Adresse selbst besteht derweil in den meisten Fällen aus vier Zahlen im Bereich zwischen 0 und 255, die mithilfe von Punkten voneinander getrennt werden. So sieht die Adresse zumindest unter Verwendung des IPv4-Standards aus, der rund 4,3 Milliarden IPs ermöglicht. In Zukunft dürfte dieser Standard jedoch zugunsten des IPv6 und dessen alphanumerischer Hexadezimalschreibweise mit Zahlen und Buchstaben weichen.

Wie lautet meine IP-Adresse?

Zwei Arten von IPs

Solltest du dir die Frage „Wie ist meine IP-Adresse?“ gestellt haben, meintest du damit höchstwahrscheinlich deine gegenwärtige, öffentliche IP. Diese wird deinem Router vorübergehend von deinem Internetanbieter zugewiesen. Da die Anzahl der Adressen jedoch begrenzt ist, werden diese auf alle Nutzer, die derzeit online sind, verteilt. Folglich erhältst du in der Regel bei jeder neuen Internetsitzung eine andere, öffentliche IP.

Abseits der öffentlichen IP-Adresse, die dich im weltweiten Datennetz repräsentiert, gibt es noch die private IP-Adresse. Diese wird von deinem Router vergeben und den einzelnen Geräten in deinem Netzwerk – wie etwa deinem Smartphone, deinem Notebook oder deinem Smart TV – zugewiesen.

Wenn du deine lokale IP-Adresse herausfinden möchtest, musst du unter Windows mit der rechten Maustaste auf das Windows-Symbol unten, links klicken und „Ausführen“ auswählen. Es erscheint ein Eingabe-Fenster, in das du „cmd“ eintippst und auf „ok“ klickst. Nun musst du im zweiten Fenster nur noch „ipconfig/all“ eingeben, bestätigen und anschließend nach dem Reiter „IPv4-Adresse“ suchen. Falls du einen Mac-Rechner verwendest, findest du die lokale IP-Adresse derweil unter Apple-Menü > Systemeinstellungen > Netzwerk > Ethernet / WLAN.

IP-Adresse verbergen

Es gibt gute Gründe dafür, die öffentliche IP verschleiern zu wollen. Zum einen können Websites mit ihrer Hilfe – wie bereits erwähnt – an deine privaten Daten gelangen. Zum anderen hat der eigene Internetanbieter stets Einsicht in die Liste der Webseiten, die man besucht hat – zumindest theoretisch. Zu guter Letzt können beispielsweise Reiseportale die IP-Adresse dazu missbrauchen, um dir trotz deaktivierter Cookies personalisierte Angebote zu machen.

Du kannst deine IP-Adresse verbergen, indem du die Internetverbindung über einen Proxy-Server oder einen VPN-Server schickst. Anschließend lässt sich deine Verbindung in der Regel nur noch bis zu ebendiesem Server zurückverfolgen, der über eine eigene Adresse verfügt. Alternativ lässt sich auch der Tor-Browser zum Verschleiern der eigenen IP verwenden. Hier werden die Datenpakete gleich über mehrere Server weitergeleitet und eine Rückverfolgung wird (nahezu!) unmöglich.

Bildquellen

  • Firefox- und Chrome-Add-ons: inside digital
  • Android-Browser: Artem Sandler / inside digital
  • Wie ist meine IP-Adresse?: piksik / Shutterstock
Amazon Päckchen im eigenen Locker
Amazon-Nutzer in Gefahr: Es geht um dein Geld
Phishing-Angriffe gehören zum digitalen Alltag. Die meisten davon lassen sich ohne große Schwierigkeiten durchschauen. Der aktuelle Angriff auf Amazon-Nutzer hat allerdings eine gänzlich andere Qualität. Wir verraten, wie deine Zugangsdaten dennoch sicher bleiben.

Und was sagst du?

Bitte gib Dein Kommentar ein!
Bitte gibt deinen Namen hier ein

geschützt durch reCAPTCHA Datenschutzerklärung - Nutzungsbedingungen