Wenn es darum geht, zu verreisen, setzen viele Menschen auf das Flugzeug. Beliebte Alternativen sind das eigene Auto, in manchen Fällen der Fernbus oder auch der Zug. Doch egal, ob Berufspendler oder Freizeitreisen: Die Bahn ist nicht immer die beste Wahl. Denn zum Beispiel bei einem Unwetter, egal ob Sturm oder Wintereinbruch, wegen einer großen Baustelle bei der Bahn oder auch aufgrund eines Streiks gilt: Alternativen sind gern gesehen. Und die folgenden Apps helfen dir, trotz Störung oder anderen Problemen, schnell dein gewünschtes Ziel zu erreichen.
Apps von Mitfahrzentralen
Gerade in Zeiten von Streiks bei der Deutschen Bahn oder einer privaten Eisenbahngesellschaft ist es wichtig, trotzdem schnell zum Ziel zu kommen. Gerade für Pendler ist es essenziell, morgens noch zur Arbeit zu gelangen und abends wieder flott zurück nach Hause. Und das klappt – von möglichen Staus abgesehen – wohl am besten mit dem Auto. Entweder allein oder per Mitfahrzentrale.
Die Vorteile liegen neben der schnellen Reisezeit auf der Hand: sozial, umweltfreundlich und vor allem günstig ist das gemeinsame Autofahren. Denn wenn du dir die Sitzplätze in einem Auto teilst, sparst du bares Geld. Stichwort: Spritkosten. Doch welche Mitfahrzentralen-Apps gibt es überhaupt? Antwort: Einige. Exemplarisch seien an dieser Stelle die beiden wohl bekanntesten Portale BlaBlaCar und fahrgemeinschaft.de genannt.
(Fern)Bus fahren
Wenn du eine längere Strecke zurückzulegen hast, kann es auch sinnvoll sein, einen Bus als Alternative zum Zug zu nutzen. Vor allem für Strecken bis 300 Kilometer ist der Fernbus eine gute Alternative.
Als Erstes fällt in diesem Zusammenhang wahrscheinlich Flixbus ein. Die grünen Busse des Unternehmens fahren viele Städte in Deutschland an. Es geht aber auch international. Insgesamt bedient Flixbus nach eigenen Angaben rund 8.000 Reiseziele in mehr als 40 Ländern.
Viele größere Städte kannst du übrigens auch mit dem Flixtrain erreichen, der als Alternative zur Deutschen Bahn im Fernverkehr auf der Schiene zum Einsatz kommt. Wenn allerdings umgestürzte Bäume die Schienenwege blockieren oder Stellwerke bestreikt werden, kann auch der Flixtrain nicht mehr fahren.
Es gibt aber nicht nur Flixbus. Zwar hat der Anbieter in den zurückliegenden Jahren mehrere Wettbewerber wie MeinFernbus und Postbus übernommen, Wettbewerber gibt es aber immer noch. Zum Beispiel BlaBlaBus. Der französische Anbieter fährt vorwiegend Großstädte in 15 europäischen Ländern an. Recherchen unserer Redaktion zeigen: Kürzere Strecken sind bereits ab unter 10 Euro zu bekommen.

Carsharing nutzen
Auch Carsharing kann für dich eine sinnvolle Alternative sein, wenn keine Züge mehr fahren. So kannst du zum Beispiel mit Free2Move (ehemals Share Now) zwischen Düsseldorf und Köln pendeln und zahlst dafür neben einem Minutenpreis eine Service-Pauschale in Höhe von derzeit 8,99 Euro pro Strecke. Wer im Rheinland wohnt, weiß diese Bahn-Alternative im Notfall sicher sehr zu schätzen.
Praktisch ist auch das Angebot von SixtShare. Denn bei dem Carsharing-Angebot des Mietwagen-Unternehmens Sixt kannst du aktuell in Hamburg, München und Berlin per App auf dem Handy ein Auto reservieren, öffnen und anschließend losfahren. Die Rückgabe erfolgt entweder in der Stadt, in der du gestartet bist, oder – und das ist aktuell einzigartig – in einer anderen Stadt deiner Wahl an einer Sixt-Station. Dafür zahlst du eine Service-Pauschale in Höhe von 39 Euro.
Flugzeug fliegen
Dann wäre da noch die Möglichkeit, dein Ziel mit dem Flugzeug zu erreichen. Das lohnt sich aber natürlich nur, wenn du weite Strecken überbrücken musst. Innerhalb Deutschlands sind für dich in diesem Zusammenhang vordergründig die Apps von Lufthansa und Eurowings interessant. Nicht selten schnellen die Preise für Flüge aber recht schnell in die Höhe, wenn die Nachfrage steigt. Hinzu kommen natürlich noch Kosten für die An- und Abreise zum / vom Flughafen. Und: In den vergangenen Jahren wurden innerdeutsche Verbindungen immer weiter zusammengestrichen. Das Angebot ist also grade auf kürzeren Strecken überschaubar geworden.
Taxi fahren
Außerdem hast du natürlich die Möglichkeit, mit dem Taxi zu fahren. Und das ist besonders komfortabel. Denn ein Taxi holt dich nicht nur ab, wo du es willst, es fährt dich auch bis vor die Bürotür oder bis nach Hause. Allerdings ist eine Taxifahrt auch eine vergleichsweise teure Möglichkeit, deinen Zielort zu erreichen.
Freenow (ehemals MyTaxi) ist in diesem Zusammenhang eine App, die du für den Notfall als Alternative zur klassischen Taxi-App auf jeden Fall auf deinem Handy installiert haben solltest. App öffnen, Zielort auswählen und kurze Zeit später kommt dein persönlicher Chauffeur, um dich zum Wunschziel zu fahren.
Mietwagen buchen
Der Klassiker zur Bahn-Alternative ist natürlich der Mietwagen. Egal ob Europcar, Sixt oder ein anderer Mietwagen-Anbieter: Schneller kommst du nirgendwo an ein Auto. Und wenn du noch ein bisschen Geld sparen willst, nutzt du am besten ein Vergleichsportal wie billiger-mietwagen.de oder Check24.
Trotz Bahn Alternativen unverzichtbar: der DB Navigator
Unabhängig davon, ob der von dir gewünschte Zug der Deutschen Bahn nun fährt oder nicht: die App DB Navigator darf eigentlich auf keinem Smartphone fehlen. Denn mit der DB-App kannst du auch die Abfahrtszeiten von Bussen prüfen – und bei Bedarf in vielen Verkehrsverbünden auch gleich das notwendige Ticket kaufen.

Und wenn alle Stricke reißen: Eine Strecke von wenigen Kilometern kannst du natürlich auch zu Fuß oder per E-Scooter meistern. Nicht nur in deiner Heimat, sondern auch am Zielort. Google Maps oder andere Kartendienste sind dir in diesem Zusammenhang eine wertvolle Hilfe.
Bei Google Maps etwa kannst du nicht nur ein Navigationssystem für deinen Fußmarsch aktivieren, sondern dir in vielen Städten auch Echtzeitdaten des ÖPNV anzeigen lassen. Wann kommt der nächste Bus? Wo ist die nächste Bushaltestelle? Auf diese Fragen hat Google Maps die passende Antwort. Gleiches gilt auf iPhones übrigens für die App Karten aus dem Hause Apple.
