YouTube hat sich in den vergangenen Jahren ziemlich gewandelt. Lief früher mal ein Werbespot vor dem Video, können es heute mehrere sein. So wartet man des Öfteren eine halbe Minute oder länger, bis man das Video sehen kann, was man angeklickt hat. Mehr noch. Auch während Videos wird Reklame eingeblendet und Videos werden von Werbespots unterbrochen. Wem die zunehmende Werbung stört, kann YouTube Premium abonnieren. Das hat sogar einige weitere Vorteile. Doch einige Nutzer haben offenbar übertrieben und werden nun gekündigt.
YouTube geht gegen seine Nutzer vor
Wer YouTube Premium abonniert, schaut Videos ohne Werbung – einerseits. Andererseits kann man für rund 12 Euro im Monat auch Videos herunterladen und offline ansehen und bekommt YouTube Music dazu – eine Alternative zu Spotify. Für manche Nutzer waren die 12 Euro aber zu viel und sie griffen in die Trickkiste. Sie installierten einen VPN-Dienst, wie das geht, erklären wir hier, und gaben damit vor, sich in einem anderen Land zu befinden. Der Vorteil: YouTube Premium kostet außerhalb Deutschland deutlich weniger. In Polen etwa zahlt man umgerechnet nur 6 Euro pro Monat, in Ländern wie der Ukraine oder Türkei gar nur 2 Euro monatlich. Doch das gefällt der Videoplattform und der Muttergesellschaft Google so gar nicht.
→ YouTube: Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle Nutzer
Und so geht YouTube entschieden gegen Premium-Abonnenten vor, die versuchen, über ein VPN auf günstigere Abo-Preise in anderen Ländern zuzugreifen. Das Unternehmen bestätigte gegenüber Medien, dass man erkennen kann, wenn ein Abonnent über das Land seiner Anmeldung lügt. Man fordert den Nutzer dann dazu auf, seine Rechnungsinformationen zu aktualisieren. Macht man das nicht, leitet YouTube offenbar die Kündigung von Premium-Mitgliedschaften ein. Die Kündigungswelle habe vor kurzem begonnen, heißt es. Nutzer, die gegen die Regel verstoßen, erhalten eine E-Mail und eine In-App-Benachrichtigung, dass ihr Abo gekündigt wurde.
Kostenlose Alternative
Auch gegen Werbeblocker geht YouTube seit Kurzem vor. Die Einnahmen aus Werbung oder Premium-Abos sollen nicht wegbrechen. Wer aber etwa Musik ohne Werbung und kostenlos hören möchte, findet hier eine Alternative zu YouTube Music und Spotify.

Hochmut kommt vor dem Fall.
Google wird es genau so ergehen, wie einst Nokia · Blackberry · Kodak · Commodore · Lehman Brothers · General Motors · PanAm · Thomas Cook usw.