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Telekom: Kostenlose 5G-Option für bessere Videotelefonate

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Videoanrufe von unterwegs sind beliebter denn je. Denn so können Freunde und Familie bei allen Events dabei sein. Doch gerade, wenn viel los ist, stockt das Bild, der Ton kratzt oder das Gespräch friert ein. Genau an diesem Punkt setzt die Telekom jetzt an und bietet ein kostenloses 5G-Upgrade.
Videotelefonie Symbolbild
Telekom: Videogespräche haben jetzt Vorfahrt im NetzBildquelle: Unsplash

Die Telekom erweitert ihr bisheriges 5G+-Angebot. Künftig soll die Technik nicht nur beim Gaming helfen, sondern auch bei Videotelefonaten. Dafür führt der Anbieter den neuen Namen 5G+ Ultra ein. Für Dich ist aber vor allem eine Frage wichtig: Bringt Dir das im Alltag überhaupt etwas? Die Antwort fällt gemischt aus. Positiv ist zuerst der Preis. Die Option kostet nichts extra. Du musst also keinen Aufpreis zahlen, wenn Du sie buchen kannst. Genau da beginnt aber schon die Einschränkung. Die Funktion steht laut Telekom nur Kunden mit einem aktuellen MagentaMobil-Tarif zur Verfügung, und zwar ab August 2024. Wer einen älteren Tarif nutzt, gehört zunächst nicht automatisch dazu. Und auch Kunden bei Providern wie freenet sind raus.

Für wen die neue Option überhaupt relevant ist

Die Neuerung betrifft vor allem Nutzer, die oft unterwegs videotelefonieren und dabei regelmäßig Probleme haben. Das kann im Zug, am Bahnhof, im Stadion oder auf einem Konzert passieren. Also genau dort, wo viele Menschen gleichzeitig im Mobilfunknetz unterwegs sind. Die Telekom verspricht hier stabilere Reaktionszeiten und eine sauberere Verbindung.

Wichtig ist aber: Zum Start geht es nicht um alle Videodienste. Laut Telekom wird zunächst FaceTime unterstützt. Genannt werden iPhones und die Apple Vision Pro. Du brauchst außerdem die neueste iOS-Software. Zusätzliche Einstellungen am Gerät soll es nicht geben, heißt es von der Telekom. Nutzer berichten indes, dass sie 5G SA (so der technische Name für die Funktion) in den Einstellungen des iPhones aktivieren müssten.

Für viele Verbraucher heißt das im Klartext: Wenn Du mit WhatsApp telefonierst, bringt Dir die neue Option zunächst nichts. Auch für Signal, Teams, Zoom oder Google Meet gibt es keine Unterstützung. Der praktische Nutzen hängt also stark davon ab, welchen Dienst Du überhaupt verwendest.

Was Du davon im Alltag erwarten kannst

Die Telekom spricht von flüssigeren Verbindungen auch bei hoher Netzauslastung. Technisch basiert das auf 5G Standalone (5G SA), Network Slicing und L4S. Das klingt komplex, bedeutet für Dich am Ende aber nur eines: Das Netz soll wichtige Daten bei Echtzeitanwendungen besser behandeln, damit Bild und Ton nicht so schnell kippen.

Ob Du den Unterschied wirklich merkst, hängt stark von Deiner Nutzung ab. Wer fast nur im WLAN videotelefoniert, hat davon kaum etwas. Wer unterwegs oft FaceTime nutzt und dabei regelmäßig Aussetzer erlebt, könnte eher profitieren. Für alle anderen bleibt 5G+ Ultra erst einmal ein Spezialangebot mit engem Einsatzbereich.

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