BMW hat den Grundpreis des neuen BMW iX3 50 xDrive kurz vor dem regulären Marktstart spürbar angehoben: Statt der zunächst kommunizierten 68.900 Euro stehen im Online-Konfigurator nun mindestens 70.900 Euro, also 2.000 Euro mehr. Die Preiserhöhung erfolgt damit, noch bevor das auf der Elektroplattform „Neue Klasse“ basierende SUV überhaupt regulär in den Schauräumen steht. Erste Exemplare hat der Hersteller erst vor wenigen Tagen an Kunden übergeben.
BMW iX3 50 xDrive: Ausstattung bleibt, der Preis schießt in die Höhe
Technisch bleibt der iX3 50 xDrive unverändert das momentane Top-Modell der Baureihe: Der Allradantrieb leistet 345 kW (469 PS) und beschleunigt das Mittelklasse-SUV in 4,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 210 km/h. Die Fahrbatterie mit 108,7 kWh Energiegehalt ermöglicht bis zu rund 805 Kilometer Reichweite nach WLTP. Geladen wird dank 800-Volt-Architektur mit bis zu 400 kW, was in zehn Minuten neue Energie für bis zu rund 372 Kilometer liefern soll. BMW positioniert den iX3 damit als besonders effizientes Langstrecken-E-SUV mit neuer Elektronikplattform, vier vernetzten Hochleistungsrechnern und dem digitalen Innenraumkonzept Panoramic iDrive.
| Jahr | 2026 |
| Verfügbarkeit | ja |
| UVP | 70.900,00 € |
| Systemleistung in kW | 345 kW |
| Systemleistung in PS | 469 PS |
| Reichweite nach WLTP | 679 km |
| Ladeleistung (DC/HPC) | 400 kW |
| Ladeleistung (AC) |
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Parallel zur Preisanpassung führt BMW erste Modellpflege-Maßnahmen ein. Neu im Programm ist das „AC-Laden Professional“ für 740 Euro Aufpreis, das das serienmäßige 11-kW-Onboard-Ladegerät auf bis zu 22 kW AC erweitert. Mit diesem Paket hält auch Vehicle-to-Load Einzug. Der iX3 kann also externe Verbraucher mit bis zu 3,7 kW versorgen und als mobile Powerbank dienen. Zudem erweitert BMW das Angebot an Lackierungen und Interieur-Designoptionen. Damit will der Hersteller den Premium- und Individualisierungsanspruch der neuen Elektro-SUV-Generation unterstreichen.
Nachfrage treibt offenbar den Preis
Ein wesentlicher Hintergrund der überraschenden Preiserhöhung dürfte die hohe Nachfrage sein. Laut aktuellen Medienberichten ist die gesamte für Europa geplante Jahresproduktion 2026 praktisch ausverkauft. Und das, obwohl viele Bestellungen als sogenannte Blind-Orders ohne vorherige Besichtigung oder Probefahrt getätigt wurden. Die Serienfertigung im neuen Werk Debrecen in Ungarn läuft seit Oktober 2025. BMW hat wegen des starken Auftragseingangs bereits eine zusätzliche Schicht angekündigt, um die Auslieferungen zu beschleunigen. Während der iX3 derzeit ausschließlich in Europa verfügbar ist, sollen die USA ab Mitte 2026 von Debrecen aus beliefert werden, bevor 2027 eine eigene Produktion in Mexiko startet. Eine verlängerte China-Version läuft in Shenyang für asiatische Märkte vom Band.
