An PayPal kommt heutzutage kaum noch einer vorbei. Und warum sollte man auch? Schließlich ist das digitale Bezahlsystem nicht nur praktisch, sondern auch im Onlinehandel weit verbreitet. Ob du deinen Kollegen Geld fürs Mittagessen schicken oder deine Online-Einkäufe bezahlen willst: PayPal ist für viele die erste Wahl. Damit wächst aber auch die eigene Abhängigkeit von dem Unternehmen hinter der Anwendung, das übrigens von Elon Musk („X“) mitbegründet wurde. Wie wär’s da mit einer Alternative? Und zwar nicht aus den USA, sondern home sweet home, der EU?
Alternative für PayPal
Ein neuer Konkurrent macht sich startklar, den Kampf um den Markt der Online-Bezahlsysteme aufzunehmen. Vielleicht kennst du es schon vom Namen her: Wero. Das europäische Modell ist im Begriff eine echte Alternative zu PayPal zu werden. Viele Banken haben sie bereits in ihre Apps integriert, darunter die Sparkasse, Deutsche Bank, Postbank oder auch die Direktbank ING.
Letzter will die europäische Alternative nun noch weiter nach dem PayPal-Prinzip ausbauen. Bisher können sich nur Privatpersonen, die Wero nutzen, Geld hin und her schicken. Und das auch in Echtzeit. Doch schon bald bietet die ING ihren über 10 Millionen Kunden (Stand 2025) die Möglichkeit, damit auch Online- und Einzelhandelszahlungen vorzunehmen. Kunden hatten hierzu bereits Ende März ein Schreiben in ihrer Post-Box erhalten, nun informiert die Bank auch direkt über ihre Webseite.

ING hat große Pläne für Wero
Ab dem 27. Mai soll es so weit sein, wie die ING mitteilt. Die entsprechende Änderung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) für Wero tritt ab dann automatisch in Kraft, sobald du deine erste Zahlung mit Wero tätigst oder empfängst. Das neue Feature ist für Nutzer kostenlos. Wer es nicht nutzen will, kann das Bezahlsystem auch ganz einfach wieder in der App deaktivieren.
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Doch soll es nicht bei einer neuen Funktion bleiben. In den AGB, beziehungsweise den vorvertraglichen Nutzungsbedingungen, steht bereits der nächste Schritt fest. Wero soll künftig auch direkt an der Kasse genutzt werden können, genau wie andere Wallet-Apps (Google Wallet, Apple Pay etc.). Das kontaktlose Zahlen mit dem Smartphone über NFC gilt als besonders sicher im Vergleich zu Kartenzahlungen. Auch PayPal kann als Zahlungsmethode in der Google Wallet-App hinterlegt werden.
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Fazit
Für ING-Kunden könnte es künftig bequemer sein, Zahlungen über Wero abzuwickeln. Sie wären dann beim Online-Shopping nicht länger an PayPal gebunden und könnten Wero künftig auch zum kontaktlosen Bezahlen an der Kasse nutzen. Wenn dann auch noch die privaten Kontakte zu Wero wechseln, macht das PayPal praktisch überflüssig. Die Vorteile liegen auf der Hand: ING-Kunden sparen Zeit und Speicher auf ihrem Handy, sind nicht mehr so abhängig von PayPal und müssen sich auch kein zusätzliches Passwort merken, wenn Wero direkt in die Banking-App integriert ist. Allein das ist für den ein oder anderen wohl schon Argument genug.
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