In der Apple-Welt gab es bereits Ende März eine Reihe von neuen Updates. Egal ob neue oder alte Smartphones, Tablets, Mac oder auch Wearables: Viele kritische Probleme wurden gelöst. Nun hat der iPhone-Hersteller aber überraschend noch ein weiteres Update nachgeschoben, das ursprünglich nur für alte Geräte vorgesehen war. Es schließt eine kritische Sicherheitslücke, die unter anderem Zugriff auf persönliche Daten ermöglichen kann.
iOS 18: Neues Update jetzt auch für aktuelle iPhones
Apple hat offenbar ein Problem: Viele Nutzer wollen ihre Smartphones nicht auf iOS 26 aktualisieren. Ein Grund, den man immer wieder hört, ist vor allem das neue „Liquid Glass“-Design. Bereits seit der ersten Präsentation vor fast einem Jahr spaltet es die Gemüter. Das sorgt dafür, dass sicherheitsrelevante Probleme aufgrund mangelnder Updates weiterhin auf vielen iPhones existieren.
So unterstützt beispielsweise ein iPhone 15 problemlos die Installation von iOS 26. Wenn sich ein Besitzer aber – aus welchen Gründen auch immer – gegen die Installation weigerte, blieb das Gerät ungeschützt. Dasselbe galt bislang für die iPhone-Modelle 11 bis 16 sowie viele iPad-Modelle.
Der Grund: iOS 18.7.7 schließt, wie auch iOS 26.4, kritische Lücken, wurde aber nicht auf den neueren Smartphone-Modellen zur Installation angeboten. Apple ging anscheinend davon aus, dass die Nutzer einfach das Update auf iOS 26 – und damit auch Liquid Glass – installieren. Das war offenbar nicht der Fall.
Daher hat Apple in den vergangenen Stunden die Verfügbarkeit von iOS 18.7.7 und iPadOS 18.7.7 erweitert. Es kann jetzt auf allen Smartphones, von iPhone XR bis 16, installiert werden. Hinzu kommen diverse Tablets – vom iPad mini (5. Generation) über iPad Air bis hin zum iPad Pro. Eine vollständige Liste findest du bei Apple.
iOS 18.7.7 sofort installieren
Wenn du also zur Gruppe der Nutzer gehörst, die nicht auf iOS 26 updaten wollen, solltest du jetzt dringend iOS 18.7.7 auf deinem iPhone oder iPad installieren. Es schließt Lücken rund um die sogenannte DarkSword-Malware. Zur Installation genügt es, wenn eine infizierte Seite im Browser aufgerufen wird. Laut Google waren die ersten Ziele in der Ukraine, Malaysia, Saudi-Arabien und der Türkei zu finden.
Nach der Infektion kann die Malware laut TechCrunch unter anderem Kontakte, Nachrichten und auch den iOS-Schlüsselbund auslesen. In letzterem speichert das System unter anderem Wi-Fi-Kennwörter und andere Passwörter. Angreifer können diese Daten dann auf ihre Server übertragen.
Brisanter wird DarkSword des Weiteren dadurch, dass der Code der Malware mittlerweile öffentlich verfügbar ist. Die Angriffe werden dadurch deutlich leichter.
Du solltest also dringend dein iPhone oder iPad auf den neuesten Stand bringen. Du findest das Update, sofern du es noch nicht installiert hast, wie gewohnt in den Einstellungen deines Smartphones.
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