PayPal hat angekündigt, eine beliebte Integration für den deutschen Markt zu beenden. Wer also bisher beim Einkaufen im Supermarkt oder in der Bäckerei sein Smartphone gezückt und dabei über sein PayPal-Konto bezahlt hat, muss sich schon bald nach einer Alternative umsehen. Die Entscheidung trifft eine große Zahl von Nutzern. Denn PayPal gehört in Deutschland zu den meistgenutzten Zahlungsmethoden.
Was bald für Nutzer nicht mehr geht
PayPal gehört zu den bekanntesten Online-Bezahldiensten der Welt und ist für viele ein fester Bestandteil des digitalen Alltags. Das Prinzip ist bekannt: Statt bei jedem Online-Kauf seine Bankdaten oder Kreditkartennummer einzugeben, reichen eine E-Mail-Adresse und ein Passwort. Genau diese Einfachheit hat PayPal groß gemacht. Hinzu kommt der sogenannte Käuferschutz, der Nutzer absichert, wenn eine Bestellung nicht ankommt oder ein Händler nicht liefert.

Was in den USA bereits eingetroffen ist, passiert nun auch in Deutschland. Und das genaue Datum steht ebenfalls fest: Ab dem 31. März 2026 lässt sich PayPal nicht mehr als neue Bezahlmethode in Google Wallet hinterlegen. Wer also sein Smartphone wechselt, die App neu einrichtet oder aus einem anderen Grund seine Zahlungsmethoden neu anlegen muss, wird PayPal dabei nicht mehr auswählen können. Bestandsnutzer, die PayPal bereits eingerichtet haben, sollen ihre bestehende Integration zwar noch eine Weile weiternutzen können, allerdings nur bis auf Weiteres. Wann genau auch für sie endgültig Schluss ist, bleibt offen.
Die beste Alternative ist eine hauseigene
PayPal selbst bewirbt als Ersatz die eigene Payment-App für das Smartphone. Damit lässt sich in ausgewählten Geschäften ebenfalls kontaktlos bezahlen. Allerdings ist die Verbreitung dieser Lösung deutlich geringer als die von Google Wallet. Wer weiterhin bequem per NFC an der Kasse zahlen möchte, kommt an Google Wallet also kaum vorbei.
Die gute Nachricht: Mittlerweile unterstützen nahezu alle großen deutschen Banken und Sparkassen Google Wallet direkt. Wer also ein Konto bei einer der bekannten Direktbanken, einer Volksbank oder einer Sparkasse hat, kann dort in der Regel problemlos eine Debit- oder Kreditkarte für Google Pay hinterlegen und damit weiterhin kontaktlos per Smartphone bezahlen. Vor wenigen Jahren war das noch anders. Da waren es gerade PayPal-Nutzer, die Google Wallet überhaupt erst nutzbar gemacht hatten, weil die Banken sich mit der Unterstützung der mobilen Bezahlfunktion so viel Zeit gelassen hatten.
Update vom 01. April: PayPal hat uns benachrichtigt, dass die PayPal-Integration in Google Wallet bis auf Weiteres verfügbar bleibt. Für bestehende Nutzer ändert sich nichts. Auch neue Nutzer sowie Personen mit neuem oder zurückgesetztem Android-Gerät können den Service weiterhin nutzen. Eine Abschaltung zum 31. März wird es nicht geben.

Die Banken wollen doch nur unser Bestes: Unser Geld und dafür soll sie auch für uns etwas tun: Serviceleistung.
Wenn die Bank ihre Serviceleistung streicht, streiche ich die Bankverbindung. Punkt.