Endlich familienfreundlich: Corona-Warn-App erhält praktisches Update

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Das neue Update der Corona-Warn-App bringt ein überaus praktisches Feature mit sich, das speziell auf Familienmenschen zugeschnitten ist. Doch so bequem die Funktion auch sein mag, sie birgt auch einen großen Nachteil.
Corona-Warn-App
Corona-Warn-AppBildquelle: Hayo Lücke / inside digital

Das Projektteam rund um die Corona-Warn-App hat eine neue Version der App ausgerollt, die die Anwendung familienfreundlicher machen soll. Konkret werden Nutzer, sobald Version 2.21 verfügbar ist, in der Lage sein, Tests für Familienmitglieder auf dem eigenen Smartphone zu verwalten. Doch die Sache hat einen großen Haken.

Corona-Warn-App Version 2.21

Die Vorteile der neuen Funktion liegen auf der Hand. Ist man etwa gemeinsam mit der Familie unterwegs und muss Covid-Testzertifikate vorzeigen, lässt sich dies künftig auch für die Kinder bequem bewerkstelligen. Dazu findet sich auf der Startseite der Corona-Warn-App nach der Aktualisierung der Bereich „Tests von Familienmitgliedern“. Hier lassen sich die Tests der Angehörigen unter „Sie lassen sich testen?“ registrieren. Dazu muss der QR-Code aus dem Testzentrum eingescannt werden – damit lassen sich im weiteren Verlauf auch digitale Covid-Testzertifikate anfordern. Zunächst musst du den eingescannten QR-Code jedoch unter dem Namen der getesteten Person registrieren.

Solltest du das Testergebnis nicht mehr benötigen, lässt es sich jederzeit wieder löschen. Achtung: Das Testergebnis wird nicht sofort entfernt. Stattdessen verschiebt die App dieses in den Papierkorb, wo es weitere 30 Tage verweilt.

Corona-Warn-App
Corona-Warn-App-Update

Kein vollständiger Funktionsumfang bei positivem Test

Die Grundidee hinter der Corona-Warn-App ist die, Personen, die Kontakt zu einem positiv getesteten Bürger hatten, frühzeitig zu warnen, damit sich diese bestenfalls isolieren und während der Inkubationszeit keine weiteren Personen anstecken. Doch aufgrund der Funktionsweise der App ist dies nur möglich, sofern die betroffene Person das positive Testergebnis mit dem eigenen Smartphone erfasst hat. Denn das Funktionsprinzip basiert auf dem Austausch dezentral auf den Mobiltelefonen gespeicherter IDs. Eine Warnung erfolgt jedoch nur, wenn die ID des Gegenübers mit einem positiven Test verknüpft wurde. Das geschieht jedoch nicht, da sich das Testergebnis etwa auf dem Smartphone des Vaters und nicht auf dem des Kindes befindet.

Die neue Version wird bereits ausgerollt. Sie sollte demnächst allen Android- und iOS-Anwendern zur Verfügung stehen. iPhone-Nutzer können das Update zudem bereits jetzt manuell in Apples App Store herunterladen.

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