Darum werden die Apps von Pizza.de, Lieferheld und Foodora bald verschwinden

2 Minuten
Foodora Liefer-Fahrer
Bildquelle: Delivery Hero
Keine Chance für bekannte Apps wie Pizza.de, Lieferheld oder Foodora: Sie werden schon bald vom deutschen Markt verschwinden. Denn der neue Eigentümer aus den Niederlanden, Lieferando, hat ganz eigene Pläne und Zukunftsvisionen.

Es war eine ziemliche Überraschung, als kurz vor Weihnachten bekannt wurde, dass der Essenslieferdienst Lieferando und die niederländische Konzernmutter Takeaway das deutsche Geschäft des Berliner Rivalen Delivery Hero übernehmen werden. Jetzt wird auch klar, warum bekannte Marken vom deutschen Markt verschwinden werden.

Lieferando will am Marketing sparen

Der Chef von Lieferando und Takeaway, Jitse Groen, sagte dem „Handelsblatt“, dass die für 930 Millionen Euro übernommenen Marken Lieferheld, Foodora und Pizza.de nicht länger existieren sollen. Betroffene Mitarbeiter – rund 400 – sollen aber im Unternehmen verbleiben. Künftig jedoch unter der Marke Lieferando arbeiten. Groen angriffslustig: „Wir sind 2016 an die Börse gegangen, aus einem einzigen Grund: um den deutschen Markt zu erobern. Da wäre es seltsam gewesen, wenn wir hier das Feld geräumt hätten.“ Der Verzicht auf die drei bekannten Marken soll Marketingkosten sparen und die hierzulande großgezogene Marke Lieferando stärken.

Preise könnten weiter steigen

Möglich ist aber auch, dass die Preise, die in der App von Lieferando bei Essensbestellungen abrufbar sind, weiter steigen. Denn Groen will die Vermittlungsgebühren, die die Gastronomen an Lieferando zahlen müssen, leicht anheben. Die Gastronomen wiederum sind vielerorts schon dazu übergegangen, bei App-Bestellungen höhere Preise zu verlangen als im Geschäft selbst. So wollen sie die Kosten für Provisionen auffangen, die sie an Lieferando zahlen müssen.

Groen glaubt auch, dass auf dem deutschen Markt noch viel Potenzial schlummere. Der Großteil der Essensbestellungen komme noch per Telefon und könne in das Internet wandern. Der deutsche Markt hinke zum Beispiel den Niederlanden vier Jahre hinterher.

Quellen:

  • Handelsblatt

Bildquellen:

  • Foodora Liefer-Fahrer: Delivery Hero
Gamescom 2019: Google Stadia für Mobile Games? Das ist Hatch
Es klingt wie eine Mischung aus dem Cloud Gaming Dienst Stadia von Google und Apple Arcade. Jedoch sieht sich Hatch, eine Tochtergesellschaft der „Angry Birds“-Macher Rovio Entertainment, mehr als eine soziale Gaming-Plattform. Im Gespräch auf der Gamescom 2019 erklärt der Streaming-Dienst, warum man lieber streamen anstatt herunterladen sollte und wie wichtig 5G für die Zukunft ist.
Avatar
Hayo liebt Technik seit vielen Jahren. Bereits 2002, in der Pre-Smartphone-Ära, startete er im Technik-Journalismus durch. Heute ist Hayo nicht nur Feuer und Flamme für die besten Serien bei Prime Video und Sky - ein Netflix-Abo hat er nicht - sondern auch für alles, was mit elektrifiziertem Fahren zu tun hat. Und damit sind nicht nur die ICE- und IC-Züge der Deutschen Bahn gemeint, die er im Pendelverkehr zwischen seiner Heimat Münster und der Redaktion von inside digital vor den Türen Kölns mehrmals wöchentlich besteigt, sondern vor allem auch Elektroautos.

Handy-Highlights

Apple iPhone XR Front
Blackberry Z10

Deine Technik. Deine Meinung.

1 KOMMENTAR

Und was sagst du?

Bitte gib Dein Kommentar ein!
Bitte gibt deinen Namen hier ein

geschützt durch reCAPTCHA Datenschutzerklärung - Nutzungsbedingungen

VERWANDTE ARTIKEL