Test: Warum das REDMI Note 17 Pro Max jedes iPhone alt aussehen lässt

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Das REDMI Note 17 Pro Max bricht mit seinem riesigen Akku alle Rekorde – fast doppelt so viel wie ein iPhone 17 Pro Max. Dazu TÜV-zertifizierte Robustheit bis IP69K. Wie viel Smartphone bekommst du für unter 600 Euro? Wir haben es getestet.
Eine Person hält ein weißes REDMI Note 17 Pro Max mit der Rückseite nach vorne, das Kameramodul ist gut sichtbar.
Die Rückseite des REDMI Note 17 Pro Max mit dem neu gestalteten Kameramodul und der Dual-Finish-Oberfläche im Test.Bildquelle: Insidedigital/Anton Meyer

Auf den ersten Blick wirkt das REDMI Note 17 Pro Max wie ein gewöhnliches Mittelklasse-Smartphone. Ein großes Display, dezentes Kameramodul, nichts, was sofort ins Auge sticht. Doch dieser erste Eindruck täuscht gewaltig, denn im Inneren steckt der größte Akku, den Xiaomi je in ein Europa-Smartphone verbaut hat.

Design & Display

Trotz des riesigen Akkus fällt das REDMI Note 17 Pro Max in der Hand nicht negativ auf. Es ist zwar spürbar dicker als etwa ein iPhone, das fällt im Alltag aber kaum auf. Das Smartphone liegt handlich in der Hand und ist nicht zu groß. Auch beim Gewicht wirkt es nicht allzu schwer, auch wenn man merkt, dass hier ein deutlich größerer Akku als sonst üblich verbaut ist.

Das 6,83 Zoll große Display löst in 1,5K auf und wird bis zu 3.500 Nits hell. Geschützt wird es von Corning Gorilla Glass Victus 2, das laut SGS-Zertifizierung Stürze aus bis zu drei Metern Höhe übersteht.

Eine Person hält ein weißes REDMI Note 17 Pro Max mit eingeschaltetem Display, auf dem der Startbildschirm mit App-Icons zu sehen ist.
Der Startbildschirm des REDMI Note 17 Pro Max im Test: Das 6,83 Zoll große Display löst in 1,5K auf. Image source: insidedigital/Anton Meyer

Wirklich beeindruckend ist der Wasser- und Staubschutz: Das REDMI Note 17 Pro Max ist nach IP66, IP68, IP69 und IP69K zertifiziert. Während normales IP68 nur ruhiges Süßwasser abdeckt, prüft IP69K nach DIN 40050-9 die Widerstandsfähigkeit gegen bis zu 80 Grad heiße Hochdruck-Wasserstrahlen – ein Standard aus der Lebensmittel- und Fahrzeugindustrie. Selbst das iPhone 17 Pro Max bietet offiziell nur IP68, keine vergleichbare Zertifizierung gegen Hochdruck und Hitze.

Hardware & Software

Angetrieben wird das Gerät vom Snapdragon 6 Gen 5. Per Memory Extension lässt sich der Arbeitsspeicher auf bis zu 24 GB erweitern. Im Test funktioniert das Smartphone ruckelfrei und hat unseren Praxis-Check gut bestanden. Apps lassen sich ohne Aussetzer hin- und herwechseln, das System läuft sauber und ohne große Ruckler mit.

Bei den Updates verspricht Xiaomi laut Datenblatt eine sechsjährige „Like-New-Software“-Garantie, mit der sich das Gerät auch nach Jahren noch nah am Neuzustand bedienen lassen soll. Google Gemini und Circle to Search sind vorinstalliert, ergänzt um Xiaomis eigenes HyperAI.

Ausführliche Benchmark-Tests (z. B. AnTuTu, 3DMark) konnten wir für diesen Artikel noch nicht durchführen. Bei ganz neuen Geräten kommt es immer wieder vor, dass Benchmark-Apps bis zum Ablauf der NDA-Frist des Herstellers noch blockiert sind. Die Werte werden zeitnah nachgeliefert und in den Test ergänzt.

Kamera

Auf der Rückseite sitzen zwei Kameras. Eine 50-Megapixel-Hauptkamera und eine 8-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera. Eine Telekamera fehlt bei dem Pro Max überraschend, gerade weil die Konkurrenz beim Zoom eher zulegt. Das Google Pixel 11 Pro etwa wirbt mit bis zu 120-fachem Zoom. Beim REDMI ist bei 20-fachem digitalem Zoom Schluss.

Xiaomi Redmi 17 Pro Max Testfoto
Xiaomi Redmi 17 Pro Max Testfoto
Xiaomi Redmi 17 Pro Max Testfoto 2
Xiaomi Redmi 17 Pro Max Testfoto 2
Xiaomi Redmi 17 Pro Max Testfoto 2x Zoom
Xiaomi Redmi 17 Pro Max Testfoto 2x Zoom
Xiaomi Redmi 17 Pro Max Testfoto 10x Zoom
Xiaomi Redmi 17 Pro Max Testfoto 10x Zoom
Xiaomi Redmi 17 Pro Max Testfoto 20x Zoom
Xiaomi Redmi 17 Pro Max Testfoto 20x Zoom
Xiaomi Redmi 17 Pro Max Testfoto
Xiaomi Redmi 17 Pro Max Testfoto

Die Hauptkamera macht das an anderer Stelle wieder gut. 50 Megapixel, lichtstarke Blende f/1,5, optische Bildstabilisierung. Das alles sind Werte, die man sonst eher bei teureren Smartphones findet. In der Vorschau sieht das Bild vor der Auslösung oft schlechter aus, als das fertige Foto am Ende tatsächlich ist. Das irritiert kurz, spielt aber keine Rolle, denn das Ergebnis ist erstaunlich gut. Nur die Zoom funktion lässt noch etwas nach, wie man in den Bildern sehen kann. Auch nachts gelingen überraschend gute Aufnahmen, sogar Sterne fängt die Kamera ein.

Akku & Laden

Der Akku bleibt die klare Paradedisziplin. Mit 9.210 mAh hält das REDMI Note 17 Pro Max im Standby seine drei Tage. Nach nur 20 Minuten Ladezeit steht bereits genug Energie für einen ganzen Arbeitstag zur Verfügung. Geladen wird mit bis zu 100 Watt per Kabel, zurückgeladen mit bis zu 27 Watt. Anders als beim Xiaomi-17-Flaggschiff liegt hier ein passendes 100-Watt-Netzteil bei.

Zum Vergleich: Das iPhone 17 Pro Max lädt maximal mit 40 Watt (rund 50 Prozent in 20 Minuten) und bietet dabei laut Apple die beste Akkulaufzeit, die je in einem iPhone steckte. Trotzdem bleibt die Kapazität weit unter 60 Prozent dessen, was das REDMI mitbringt.

Der Akku hat uns im Test regelrecht umgehauen. Mit 9.210 mAh ist er fast doppelt so groß wie der Akku im iPhone 17 Pro Max. Im Standby hält das Gerät tatsächlich die versprochenen drei Tage durch, bei Dauernutzung schafft es beeindruckende über 25 Stunden Laufzeit.

Preis

Das REDMI Note 17 Pro Max startet bei 599,90 Euro (8 GB RAM, 256 GB Speicher) in den Farben Cloud Blush, Green, Purple und Black. Die 512-GB-Version kostet 649,90 Euro.

Fazit

Für unter 600 Euro bringt das REDMI Note 17 Pro Max Werte, die man unter anderem von deutlich teureren Flaggschiffen kennt. Dazu einen Rekord-Akku mit Schnellladung, eine ungewöhnlich weitreichende TÜV-Zertifizierung inklusive IP69K und ein helles 1,5K-Display samt Ladegerät im Karton. Bei Kamera-Vielfalt und Prozessorleistung bleibt der Abstand zu Apples iPhone 17 Pro Max erwartungsgemäß groß. Wer vor allem Wert auf Ausdauer und Robustheit legt, bekommt hier ein gutes Smartphone. Man merkt am Ende nun doch den Abstand zu den Oberklassen-Smartphones. Ob die 600 Euro nun gerecht sind, das überlasse ich euch.

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