Privatsphäre durch Zukleben der Webcam? So löst du das Problem eleganter

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Externe PC-Kameras können nach der Nutzung weggedreht oder gar in einer Schublade verstaut werden. Bei fest verbauten Notebook-Webcams sieht die Sache allerdings anders aus. Zukleben ist dennoch keine angemessene Lösung. Dafür gibt es zwei deutlich bessere Methoden.
Notebook-Kamera zukleben
Webcam abklebenBildquelle: MIH83 /Pixabay

Waren Videokonferenzen noch vor wenigen Jahren eine Seltenheit, gehören sie heute – sei es freiwillig oder notgedrungen – zum Alltag. Darum verfügen neue Notebooks nahezu ausnahmslos über eine integrierte Kamera. Das ist einerseits sehr praktisch, sorgt andererseits jedoch auch für neue Probleme. Denn Webcams können von Cyberkriminellen gehackt und missbraucht werden – beispielsweise wurden Nutzer schon mit der Veröffentlichung von heimlichen Videoaufnahmen erpresst und zur Kasse gebeten. Darüber hinaus kann es passieren, dass man während eines Videomeetings versehentlich die Kamera einschaltet und mehr preisgibt, als man ursprünglich vorhatte. Doch glücklicherweise können diese und ähnliche Probleme mit vergleichsweise geringem Aufwand für immer aus der Welt geschafft werden. Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Möglichkeiten, um die in das Notebook integrierte Webcams in den Griff zu bekommen. Von der ersten sollte man allerdings die Finger lassen – obgleich sich Facebook-Gründer Mark Zuckerberg für genau diese Vorgehensweise entschieden hat.

Webcam abkleben

Das erste was einem in den Sinn kommt, ist es wohl, die Laptop-Kamera kurzerhand mit Klebeband zu überziehen. Allerdings sollte man das lieber nicht machen, wenn man vor der nächsten Videokonferenz nicht mit Kleberückständen umgehen möchte.

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Eine Alternative wäre es, sich beispielsweise aus Papier oder Pappe eine Art Abdeckplane zu basteln, doch es gibt auch einige deutlich elegantere und unkompliziertere Vorgehensweisen.

Webcam deaktivieren

Sowohl Windows-Rechner als auch Apples MacBooks gestatten es dem Nutzer, den Zugriff auf die Notebook-Kamera durch Apps zu unterbinden – entweder für einzelne Anwendungen oder pauschal.

Kamera-Einstellungen unter Windows 10:

Webcam-Einstellungen auf einem MacBook:

Abseits der internen Einstellungen existieren auch diverse (Sicherheits-)Programme, mit deren Hilfe sich die Webcam komplett deaktivieren und sogar mit einem Passwort schützen lässt. Leider sind gute Anwendungen meistens kostenpflichtig.

Webcam-Abdeckung kaufen

Vor Videocall-Pannen dürfte die Software-Lösung genügend Schutz bieten können, bei einem Virus wären insbesondere die internen Microsoft– und Apple-Lösungen jedoch machtlos. Die wohl beste Option stellt daher eine Kameraabdeckung dar.

Webcam Privatsphäre
Kameraabdeckung

Du kannst sie für wenige Cent online kaufen und innerhalb ebenso weniger Sekunden am Computer befestigen. Anschließend haben Hacker mehr als einfach nur schlechte Karten und die Privatsphäre ist bestmöglich geschützt. Man darf nur nicht vergessen, die Abdeckung nach dem Gebrauch wieder in die richtige Position zu schieben.

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