Strom sparen im Homeoffice: Diese 4 Tipps helfen dir

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Durch die Corona-Situation ist Homeoffice mehr denn je ein Thema. Statt morgens ins Büro zu fahren, ist dein Schreibtisch dein Arbeitsplatz. Dadurch wird nicht die Stromrechnung des Arbeitgebers belastet, sondern deine. Wie du trotzdem Strom sparst, verraten wir dir hier.
Home-Office Arbeitsplatz mit Kaffee
Bildquelle: Photo by Andrew Neel on Unsplash

Das Arbeiten im Homeoffice treibt deinen Stromverbrauch in die Höhe. Jedoch kannst du dir und deiner Stromrechnung unkompliziert einen Gefallen tun. So kannst du mit den richtigen Geräten einiges an Strom einsparen. Zusätzlich gibt es noch weitere hilfreiche Tipps, wie du deinen Arbeitsalltag zu Hause effizient gestalten kannst.

Die optimale Geräte-Organisation

Müssen es zwei Bildschirme sein? Ist die leistungsstarke Grafikkarte wirklich notwendig? Stell dir die Frage, was du wirklich zum Arbeiten brauchst. Brauchst du also beispielsweise keinen zweiten Bildschirm, dann schalte ihn aus, denn der verbraucht nur Strom. Energiesparend ist im Vergleich übrigens ein Laptop. Wenn dein Job sich über einen Laptop erledigen lässt und du keinen gut aufgerüsteten Computer brauchst, greife lieber zum mobilen Endgerät. Denn dieser verbraucht bis zu zwei Drittel weniger Strom als der Computer, teilt die Verbraucherzentrale mit. Für alle Geräte gilt jedoch, auf das angegebene Energielabel zu achten. Mit energieeffizienten Geräten lässt sich noch einfacher Strom sparen.

Ein weiterer Tipp liegt zwar auf der Hand, aber: Wenn du Pause machst, dann schalte den Energiesparmodus deines Laptops an. Verzichte auch auf einen Bildschirmschoner. Der kann schön aussehen, verbraucht allerdings auch Strom. Nach der Arbeit sollten alle nicht verwendeten Geräte komplett ausgeschaltet und vom Strom genommen werden. Dazu kannst du zum Beispiel Mehrfachsteckdosen mit einem Schalter oder – noch einfacher – Smart Plugs verwenden.

Für richtige Sparfüchse lohnt es sich, Geräte wie Drucker und Scanner tagsüber auszuschalten, denn sie verbrauchen auch unbemerkt Energie im Standby-Modus. Am besten sammelst du deine Druckaufträge über einen Zeitraum und druckst es dann gemeinsam aus. Auch dein Repeater gehört zu den Stromfressern. Wenn du nicht gerade nachts arbeitest, kannst du ihn in dieser Zeit vom Strom nehmen.

Das perfekte Licht im Homeoffice

Nicht jedes Zimmer muss beleuchtet sein, nur weil du zu Hause arbeitest. Eine gut platzierte Schreibtischlampe reicht völlig aus. Am besten hat diese eine Dimmfunktion, damit du die Helligkeit einstellen kannst, wie du sie brauchst. Bei deiner Schreibtischlampe solltest du darauf achten, dass eine LED-Lampe zum Einsatz kommt. Sie verbrauchen bekanntermaßen deutlich weniger Strom als Halogen- und Energiesparlampen.

Platzierst du deinen Homeoffice-Schreibtisch zusätzlich in einem rechten Winkeln zu einem Fenster, wird dein Arbeitsplatz von natürlichem Licht beleuchtet. Außerdem sparst du monatlich Kosten, wenn du die Bildschirmhelligkeit reduzierst.  Der Bildschirm muss nicht immer die hellste Stufe haben, um gut zu arbeiten. Deine Augen wird die Einstellung ebenfalls schonen.

Effiziente Kaffeepausen

Für viele Menschen ist Kaffee holen der erste Schritt, wenn sie in den Arbeitstag starten. Im Homeoffice kannst du dir deinen Kaffee zubereiten, wie du möchtest. Bei einem hohen Konsum von Filterkaffee empfiehlt das Team vom Projekt Enera, dass du dir morgens eine ganze Kanne Kaffee kochst und diese in einer Thermoskanne warm hältst. Egal, ob Kaffeevollautomat oder Filterkaffeemaschine. Nach dem Gebrauch solltest du diese komplett ausschalten, denn auch hier liegt der Hase wieder im Standby-Modus im Pfeffer.

Auch bei deinem Mittagessen kannst du Strom sparen. Wie? Anstatt das Wasser im Kochtopf zum Kochen zu bringen, kannst du mithilfe eines Wasserkochers Strom sparen. Das Wasser ist dadurch wesentlich schneller kochend heiß und die Herdplatte ist insgesamt kürzer in Betrieb.

Für die Pausen zwischendurch

Einfach mal fünf Minuten den Kopf ausschalten? Effizient kannst du dennoch sein. Es lohnt sich in den fünf Minuten einen Gang zur Waschmaschine zu machen. Statt die nasse Wäsche schnell in den Trockner zu schmeißen, solltest du auf die Maschine verzichten, wenn du deine Stromkosten nachhaltig senken willst. Die Wäscheleine trocknet deine Wäsche genauso gut und braucht dafür noch nicht mal Strom. Nach Angaben der Verbraucherzentrale kannst du damit rund 60 Euro im Jahr sparen. Der Trockner verwendet durchschnittlich 13 Prozent des Strombedarfes eines Haushaltes.

Homeoffice heißt: Heizen auf eigene Kosten

In deinen eigenen vier Wänden hast du die Macht über die Temperatur in deinem Arbeitsraum. Das kannst du zu deinem Vorteil nutzen. So sind Kipplüften und gleichzeitig die Heizung voll aufdrehen aus energetischer Sicht nicht sinnvoll. Je kühler du es beim Arbeiten magst, desto mehr Heizungskosten sparst du. Doch auch im Sommer kannst du sparen. Verzichte auf eine Klimaanlage und nutze morgens die frische, noch kühle Luft um deinen Arbeitsplatz zu temperieren. Arbeite anschließend bei geschlossen und leicht abgedunkelten Fenstern.

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3 KOMMENTARE

  1. Bei uns sitz die ganze Familie im Homeoffice. 2 Kinder (Schule = 2 Computer). Mein Mann und ich sitzen ebenfalls am PC. Jeder in einem eigenen Zimmer. Also, Strom für 4 Computer + 4 Räume ordentlich heizen. Bin auf die Nachzahlung gespannt. Ach ja, die Bustickets müssen trotzdem weiter gezahlt werden.

  2. Den meisten Strom spart man in der Firma nämlich allen.

    Solange ich alleine in der Firma sitze weil Alle im Home office sind halte ich das für sehr sicher treffe dort weniger Menschen als Zuhause kein Briefträger, keine ZeugenJehowas, keine Schornsteinfeger… Usw.

    Ausserdem steht in meinem Arbeitsvertrag die Firmen Adresse als Ort der Leistungs Erbringung und nicht mein dunkler kalter Keller.

    Ein crowd Working space kostet bei uns im Ort 200 Eur/Mon. all in.
    Das ist so ungefähr das was die Firma sich spart.

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